Author Archives: J. Krämer

Wichtige Information der Kirchenvorstands

Wir möchten die Gemeinde darüber informieren, dass Frau Pfarrerin Eva-Maria Loggen, bisher auf der Pfarrstelle I in unserer Kirchengemeinde, unsere Gemeinde aus persönlichen Gründen verlassen wird.
Ab 1. Februar wird sie in den Kirchengemeinden Alsbach und Gadernheim jeweils einen Vertretungsdienstauftrag übernehmen.
Wir verabschieden Frau Pfarrerin Loggen im Gottesdienst am 31. Januar um 10 Uhr in der Laurentiuskirche. Die Entpflichtung übernimmt der stellvertretende Dekan Geil.
Auch für diesen Gottesdienst ist eine persönliche Anmeldung im Gemeindebüro unbedingt notwendig.

Der Kirchenvorstand

Kandidat*innen für die KV-Wahl 2021

Einladung zur Benennung von Kandidierenden anstelle einer Gemeindeversammlung gemäß § 10 Absatz 4b KGWO

Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung am 04.12.2020 beschlossen, auf die Gemeindeversammlung – geplant für den 10. Januar 2021 in der Bürgerhalle Malchen – wegen der Corona-Restriktionen zu verzichten und von der neuen Möglichkeit Gebrauch zu machen, Kandidierenden-Vorschläge, auch Jugendmitglieder, in einem schriftlichen Verfahren zu ermöglichen.

Der Benennungsausschuss legt folgenden vorläufigen Wahlvorschlag vor:


Wahlbezirk Seeheim

Bebensee-Biederer; Ute Marianne

Gessner; Gerd

Hartmann; Kerstin

Heid; Birklinde

Koch, Dr.; Julia

Koch; Volker

Lokan; Stefanie

Kraft; Heidi

Meyer; Imme

Minckwitz, von; Sabine

Michaelis-Popp; Ruth

Reinhard; Thomas

Rieke, Dr.; Erwin

Schudt; Micaela

Siebel, Dr.; Franziska

Stengel; Alexander

Sundermann; Renate


Wahlbezirk Malchen

Breuer; Luisa

Otto, Dr.; Barbara

 

Alle Aufgestellten sind wohnhaft in ihren jeweiligen Wahlbezirk.

Der vorläufige Wahlvorschlag kann bis zum 18.01.2021 dadurch ergänzt werden, dass mindestens zehn wahlberechtigte Gemeindemitglieder die Aufnahme einer oder eines Kandidierenden durch Unterschriftenliste in den vorläufigen Wahlvorschlag verlangen. Die Unterschriftenliste muss bis 18.01.2021 im Gemeindebüro, Bergstr. 3 eingegangen sein.

Vorschlagsberechtigt sind alle wahlberechtigten Gemeindemitglieder der Kirchengemeinde.
Die Kandidierenden werden dem Wahlbezirk zugeordnet, dem sie angehören.

 

 Download Unterschriftenliste zur Ergänzung des vorläufigen Wahlvorschlags.

 

Kirchenvorstandsvorsitzender
Dr. Erwin Rieke

Dank für Spitzenergebnis im Dekanat Bergstraße

Die Gottesdienstbesucher im Evangelischen Dekanat Bergstraße haben im vergangenen Jahr 90.765 Euro an Brot für die Welt gespendet. Gegenüber 2018 ist das ein Plus von 2,8 Pro- zent. Wie aus der regionalen Bilanz des evan- gelischen Hilfswerks hervorgeht, betrug die Kollekte in den 44 Bergsträßer Kirchengemeinden allein an Heiligabend mehr als 78.000 Euro. An Erntedank waren es 12.760 Euro. An diesen beiden Festtagen ist die Kollekte in den evangelischen Gottesdiensten traditionell für Brot für die Welt bestimmt.

„Das hohe Spendenergebnis zeigt, dass den Christinnen und Christen in unserem Dekanat Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in der Welt nicht gleichgültig sind. Die Spenden und Kollekten sind das Fundament für Projekte, die Hilfe zur Selbsthilfe leisten“, sagte der Bergsträßer Dekan Arno Kreh, der sich bei allen Spendern bedankte. Von den südhessischen Dekanaten der Propstei Starkenburg liegt das Dekanat Bergstraße mit der Spendensumme an der Spitze, gefolgt vom Dekanat Darmstadt-Stadt mit 64.505 Euro.

Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt im vergangenen Jahr mit rund 64,4 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein Plus von 0,8 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Im vergangenen Jahr wurden 693 Projekte neu bewilligt, davon mit 242 die meisten in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen. Aktuell ist Brot für die Welt mit mehr als 1.800 Projekten in mehr als 90 Ländern aktiv.

Bernd Biewendt

100 Jahre Ev. Frauen – Frauenhilfe Seeheim

Am 1. Dezember 1920 wurde der „Evangelische Frauenverein Seeheim“, die heutigen Ev. Frauen – Frauenhilfe, gegründet. Im zweiten Jahr seines Bestehens zählte der Verein bereits 371 Mitglieder, die sich an den Veranstaltungen des Ver- eins beteiligten. Diese bestanden zunächst in 17 Zusammenkünften in der Kleinkinderschule, in denen Kinderwäsche genäht, andere Näharbeiten verrichtet und gestrickt wurde. Dazu gab es sechs größere Vortragsabende.
Von Beginn an engagierte sich die Frauenhilfe im sozial-diakonischen Bereich und organisierte ein soziales Netzwerk. Die große Zahl der Mitglieder in dieser Zeit zeigt, wie wichtig dieses Beziehungsgeflecht für das ganze Dorf Seeheim war. In den folgenden Jahren und Jahrzehnten, mit Weltwirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Krieg, Zerstörung und Wiederaufbau war die Solidarität der Frauen immer sehr gefragt. Mit dem zunehmenden Wohlstand in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wandelten sich die Aktivitäten der Frauenhilfe. Sie übernahmen viele Dienste bei verschiedenen Anlässen innerhalb des kirchengemeindlichen Lebens und engagierten sich im Altenzentrum. Seit vielen Jahren und auch heute noch finanzieren die Ev. Frauen – Frauenhilfe eine Patenschaft für ein Kind in Indien. Inzwischen ist die Zahl der Mitglieder, gegenüber der Anfangszeit, sehr geschrumpft. Eine kleine Gruppe von 10 bis 18 Frauen trifft sich heute noch regelmäßig im Alten Pfarrhaus zur Besinnung und Gesprächen. Das Bestehen der Gruppe – 100 Jahre – ist schon eine bemerkenswerte Leistung.
Leider kann durch die Corona-Pandemie keine spezielle Jubiläumsfeier stattfinden. Auch fallen zurzeit die regelmäßigen Treffen Corona zum Opfer. Der Gottesdienst am Sonntag, dem 6. Dezember, im Pfarrer-Reith-Haus soll dennoch die Handschrift der Evangelischen Frauen der EKHN tragen.

Pfarrer Christoph Sames

Hüter*in der Kirche gesucht

Unsere Kirchengemeinde sucht ab sofort einen Nachfolger für unseren Küster Herbert Hocke. Nach der Geistlichkeit ist der/die Küster*in die wichtigste Person in der Kirche, denn wenn die Glocken nicht zum Gottesdienst einladen, kommt niemand in die Kirche. Das Läuten ist in der Laurentiuskirche allerdings nicht mehr so anstrengend wie es auf dem mittelalterlichen Bild dargestellt ist, da es eine einstellbare Glockenautomatik gibt.

Der Küsterdienst ist seinem Wesen nach ein gottesdienstliches Amt. Es umfasst Hilfeleistungen bei gottesdienstlichen Handlungen und gemeindlichen Veranstaltungen. Zu den Aufgaben gehört die Rücksprache mit der verantwortlichen Pfarrerin bzw. dem verantwortlichen Pfarrer vor dem Gottesdienst und das Herrichten des Gottesdienstraumes mit rechtzeitigem Öffnen Kirchengebäudes.

Die Küsterstelle entspricht mit 22,4 Stunden pro Monat einem Minijob, der für rüstige Rentner*innen und für alle, die an Sonn- und Feiertagen gerne in die Kirche gehen, geeignet ist. Natürlich gibt es Urlaub nach Tarif und zusätzlich ein freies Wochenende pro Quartal. Wer Interesse an diesem Dienst hat, melde sich bitte im Pfarramt zur Vereinbarung eines Gesprächstermins.

Erwin Rieke