Author Archives: J. Krämer

Änderungen im Gemeindebüro

Nicole Fehr

Ende September wird Nicole Fehr ihren Dienst als Sekretärin im Gemeindebüro aus persönlichen Gründen aufgeben. Frau Fehr war dann zwei Jahre insbesondere für die Führung der Gemeindegliederkartei, die Eintragungen in den Kirchenbüchern und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Der Kirchenvorstand dankt Frau Fehr für die geleistete Arbeit und wünscht ihr alles Gute für die Zukunft und Gottes Segen.

Frau Daum wird vorerst den Aufgabenbereich von Frau Fehr übernehmen, sodass das Gemeindebüro wie gewohnt besetzt bleibt.

Erwin Rieke

Die Friedensdekade wird eröffnet mit einem Taizé-Gebet am Sonntag 12. November um 18.00 Uhr in der Ev. Laurentiuskirche Seeheim.

Hierfür werden Mitwirkende mit folgenden Instrumenten gesucht:
Violine, Viola, Violoncello, Querflöten oder Blockflöten.
Dekanatskantorin Marion Huth wird das Notenmaterial zur Verfügung stellen.

Wer Interesse hat, instrumental mitzuwirken, melde sich bitte bis 1. November bei Marion Huth per E-Mail huth@bergstrasse-evangelisch.de oder telefonisch unter (06251) 76634 an.

Instrumentalprobe: Montag 6. November um 18:15 Uhr in der Ev. Laurentiuskirche.

Marion Huth

Familiengottesdienst zum Erntedankfest

Familiengottesdienst zum Erntedankfest am Sonntag, den 1. Okt. 2017, ab 11.00 Uhr in der Bürgerhalle Malchen mit:

  • Anschließendem gemeinsames Mittagessen.
  • Odenwälder Kabarett mit Marlene Schwarz.
  • Kaffee und Kuchen (bis gegen 16.00 Uhr) mit
    musikalische Begleitung der Tischharfengruppe Malchen.
  • Mitmachangebote für Kinder!
  • Kleinem Basar und dem Eine-Welt-Laden der Kirchengemeinde 

Um Kuchenspenden wird erbeten, diese bitte vor dem Gottesdienst, bzw. bis 13.30 Uhr in der Bürgerhalle Malchen abgeben.

 

Lebendiger Adventskalender

In der Hektik der vorweihnachtlichen Zeit vergessen wir schnell, wie schön die Adventszeit sein kann. Nach dem großen Zuspruch letztes Jahr wollen wir auch in diesem Jahr wieder mit einem „Lebendigen Adventskalender“ dazu beitragen, die Adventszeit besinnlicher zu erleben und mit anderen Menschen zusammen Gemeinschaft zu pflegen und Zeit zu teilen.

Vom 1. – 24. Dezember wird – mit einigen wenigen Ausnahmen – jeweils um 18.00 Uhr immer vor einem anderen Haus ein Adventsfenster „geöffnet“. Bei einem kleinen Programm von ca. 15 Minuten mit verschiedenen Elementen soll der Advent als besondere Zeit neu in unser Bewusstsein rücken.

Wer Interesse hat, als Gastgeber eins dieser „Adventsfenster“ zu gestalten, ist ganz herzlich zu einem Informations- und Planungstreffen am Mittwoch, 04.10.2017 um 19:00 Uhr ins Pfarrer-Reith-Haus eingeladen. Wer am Informationsabend verhindert ist, aber als Gastgeber teilnehmen möchte, kann sich gerne beim Organisationsteam melden.

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Wir freuen uns über rege Beteiligung und hoffen auf alte und neue Adventsfenster in Seeheim und Malchen!

Franziska Siebel
franzi.siebel@t-online.de

und

Kirsten Sames
ksames@gmx.de

Es gibt wieder Kirchenwein!

Kirchwein

Kirchwein

Wir bieten wieder unseren guten Kirchenwein, Rotwein „Spätburgunder – trocken“ und Weißwein „Grauer Burgunder – trocken“, vom Weingut Manz in Weinolsheim zum Verkauf an.

Das Flaschenetikett ist speziell mit einem Bild unserer Laurentiuskirche versehen. Die Flaschen sind somit nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch ein schönes Geschenk für Freunde, Verwandte oder an sich selbst. Eine Flasche (0,75l) kostet 7,50 Euro. Von dem Preis geht ein Teil in den Spendentopf zur Bauunterhaltung unserer Laurentiuskirche.

Sie können den Wein käuflich erwerben bei:
Rosemarie Müller (Kirchenvorsteherin)
Im Schecken 28
64342 Seeheim-Jugenheim
Telefon (0 62 57) 8 53 45
E-Mail rosi-mueller@gmx.de

 

Rosemarie Müller

Kerb‘ 2017

 

 

Herbstsammlung der Diakonie Hessen

Liebe Freundinnen und Freunde der Diakonie,

„sich regen bringt Segen“ lautet ein altes Sprichwort. Wenn wir unser Leben frei gestalten wollen, müssen wir in Bewegung bleiben, Kontakte knüpfen, aktiv sein. Nicht allen Menschen ist das gleichermaßen möglich. Barrieren hindern sie daran, beweglich zu sein oder sich beweglich zu fühlen: Sprachbarrieren, körperliche oder seelische Handicaps, soziale Einschränkungen. Um sich regen zu können und damit das eigene Leben in die Hand zu nehmen, braucht es oft Hilfe von außen.

In den Kirchengemeinden und bei den Mitarbeitenden der regionalen diakonischen Werke finden diese Menschen ein offenes Ohr und erhalten Hilfestellungen – wenn es nötig ist, auch materielle Hilfeleistungen. Leitender Gedanke dabei ist die „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wir wollen gemeinsam in Bewegung kommen mit den Menschen, die unsere Hilfe suchen, damit sie ihr Leben (wieder) selbst in die Hand nehmen und rege am Leben der Gesellschaft teilnehmen können.

Bitte beteiligen Sie sich an der Herbstsammlung der Diakonie Hessen und unterstützen Sie damit die Arbeit der regionalen Diakonischen Werke. Es gibt immer noch wichtige Bereiche, für die die Mittel von Staat und Kirche nicht ausreichen. Dafür bitten wir um Ihre Spenden. Ihr regionales Diakonisches Werk versteht sich als Verstärkung zu den diakonischen Aktivitäten Ihrer Kirchengemeinde.

Wir danken Ihnen für Ihre Verbundenheit und grüßen Sie herzlich
Pfarrerin Eva-Maria Loggen

Edda Hack, Leiterin Diakonisches Werk
Darmstadt-Dieburg

Spendenkonto: DE61 5089 0000 0037 1791 08
Kreditinstitut:: Volksbank Darmstadt-Südhessen
Verwendungszweck: Diakonie-Sammlung

Luther und die Lutheriden

Lutherrose

Über Luther, seine Ehefrau Käthe und sein Familienleben gibt es unzählige Veröffentlichungen, gilt doch sein Haushalt als Prototyp und Vorbild des typischen evangelischen Pfarrhaushalts. Was ist aus seiner Familie geworden? Gibt es Nachfahren?

Oh ja, weltweit sollen es über 5.000 sein, die eine Verwandtschaft zum Reformator, seinem Bruder Jakob oder seinen Vorfahren nachweisen können. Etwa 200 von ihnen, die sich verwandtschaftlich und im christlichen Glauben Luther verbunden fühlen haben sich in der 1926 in Eisenach gegründeten „Lutheriden-Vereinigung e.V.“ organisiert.

Dieser Verein hat heute seinen Sitz in Zeitz/Sachsen-Anhalt, da dort relativ viele Nachkommen leben. Es gibt allerdings keine Namensträger mehr, denn in männlicher Linie war Johann Gottlob Luther (†1759) der Letzte.

Hans Hrausek

Leisniger Kastenordnung – Folge der Reformation

Luther und das älteste ev. Sozialpapier der Welt

Wo Kommunen oder Länder zur Reformation übergegangen waren, entstand ein rechtsfreier Raum, denn die kirchliche Jurisdiktion durch Bischof und Papst sowie das kanonische Recht lehnten die Reformierten ab. Durch die Einführung von evangelisch-reformierten Kirchenordnungen versuchte man, dem zu begegnen.

Das mitten in Sachsen (35 km nördlich Chemnitz, 40 km südöstlich Leipzig) gelegene Leisnig hatte früh die Reformation angenommen und trat daher 1522 an Luther heran, um seine Mitwirkung bei der Abfassung einer Kirchenordnung zu erbitten, die als „Leisniger Kastenordnung“ bekannt wurde und als Prototyp späterer, ähnlicher Kirchenordnungen gilt. Sie wurde zum Modell lutherischer Soziallehre in weiten Teilen des deutsch sprechenden Nordeuropas. Luther gefiel sie so gut, dass er sie in Wittenberg nachdrucken ließ als Beispiel.

Auf dem Titelblatt der zehn Pergamentblätter steht:  “Ordnung eines gemeinen Kastens. Ratschlag, wie die geistlichen Güter zu handeln sind. Martinus Luther MDXXIII.“ Der Name Kastenordnung rührt von dem Kasten her, in dem das aus Steuern und Abgaben vereinnahmte Geld verwahrt wurde, das für die öffentliche und kirchliche Verwaltung benötigt wurde. Gesichert war der Kasten mit vier Schlössern, zu denen die Vorsteher der vier Stände Schlüssel besaßen: Adlige, Ratsherrn, Bürger, Bauern. Im Einführungskapitel wird die Grundlage der Ordnung hervorgehoben: Alles beruht auf Gottes Wort. Und so prägt – ganz im Sinn Luthers, der das Vorwort verfasste – der Geist des Evangeliums diese Ordnung. Was in der Kastenordnung geregelt wurde ist im beigefügten Bild anschaulich dargestellt. Die Ausgaben zeigen eine starke soziale Prägung der Fürsorge. Im abschließenden Kapitel der Kastenordnung wird das geregelt, was heute den Begriff Transparenz trägt: Rechenschaftslegung in der jährlichen Versammlung.

In unseren Landeskirchen ist der Begriff ‚Kirchenordnung’ weitgehend durch ‚Kirchenverfassung’ abgelöst, in denen sich aber vielfach noch die in der Kastenordnung vorgedachte kirchliche Lebensführung wiederfindet.

Hans Hrausek

Vorstellung Pfarrerin Eva-Maria Loggen

Eva-Maria Loggen

Liebe Gemeindemitglieder!

Am 1. August 2017 werde ich meinen Dienst als Gemeindepfarrerin in Seeheim und Malchen beginnen. Nach 7 1/2 Jahren im Schuldienst, in denen ich als Schulpfarrerin und Schulseelsorgerin tätig war, kehre ich in die Kirchengemeinde zurück. Ende März hat mich der Kirchenvorstand Seeheim und Malchen zur Inhaberin der Pfarrstelle 1 gewählt. Am benachbarten Gymnasium des Schuldorfs habe ich eines der schönsten und interessantesten Fächer unterrichtet, die es an einer Schule geben kann, und dies tat ich bis zuletzt mit Freude und Begeisterung. Denn das „Fach Religion“ ist eines der klarsten, geheimnisvollsten, unbegreiflichsten, einleuchtendsten und aktuellsten Fächer zugleich. Natürlich gibt es Menschen, die nicht begreifen können, wie man daran Gefallen finden kann, denen die Tiefe und Weisheit des christlichen Glaubens bis zuletzt verborgen bleibt. So ist das eben! Damit kann und muss man leben. Ich habe jedenfalls in dieser Zeit, insbesondere auch in den vielen Gesprächen mit Kindern und Jugendlichen in der Schulseelsorge, wertvolle Eindrücke und Erfahrungen gesammelt und viel von ihnen gelernt. Ich freue mich sehr, Kindern und Jugendlichen aus dem Schuldorf in der Gemeinde wieder zu begegnen.

„Warum wollen Sie wieder in die Gemeinde?“  wurde ich vom Kirchenvorstand bei meiner Vorstellung gefragt. Letzten Endes waren es die an Schulen unseres Bildungssystems fortgesetzte Tendenz, ständig steigende Anforderungen in immer weniger Zeit unterzubringen, die fehlenden Orte und Zeiten der Ruhe, und nicht zuletzt Rationalisierungsmaßnahmen, die den Wunsch nach einer qualitativ anderen Zeit in mir aufkommen ließen. Die Schulen haben es heute – oder war das noch nie der Fall? – in keiner Hinsicht leicht. Doch das ist ein eigenes Thema. Für mich war es an der Zeit, zur Gemeindearbeit zurückzukehren, meine Zeit, Kraft, Erfahrungen und Zukunftswünsche wieder in das Leben einer Kirchengemeinde einzubringen. Ich wünsche mir für meine Familie, dass wir dort, wo wir nun bald leben werden, bei Ihnen in Seeheim und Malchen, uns zu Hause und willkommen fühlen können.

(mehr …)