Author Archives: J. Krämer

Kirchenvorstandswahl 2021

Nachdem die Liste der 19 Kandidatinnen und Kandidaten für die KV-Wahl im März-Laurentius veröffentlicht worden ist, sollen nun die nächsten Schritte aufgezeigt werden.
Zur Erinnerung: Wir werden wieder eine (unechte) Bezirkswahl mit den Bezirken Malchen und Seeheim haben. Hierdurch wird gewährleistet, dass mindestens ein Gemeindemitglied aus Malchen in den Kirchenvorstand gewählt wird. Diese Bezirkswahl wird als „unechte Bezirkswahl“ bezeichnet, da die Seeheimer auch die Kandidatinnen aus Malchen und die Malcher auch Seeheimer wählen können.
Wir werden erstmalig eine reine Briefwahl haben, d. h. es wird keine Wahllokale geben. Die Briefwahlunterlagen werden Anfang Mai an alle stimmberechtigten Gemeindemitglieder verschickt. Wer durch Zuzug oder andere Gründe (noch) nicht in der Datei der stimmberechtigten Gemeindeglieder geführt wird, kann im Pfarramt die Zusendung von Briefwahlunterlagen veranlassen.
Damit Sie die Kandidatinnen und Kandidaten etwas näher kennenlernen, werden im Mai-Laurentius deren „Steckbriefe“ veröffentlicht. Sie können also schon im Mai Ihre Briefwahlunterlagen an unser Pfarramt schicken.

Erwin Rieke

„Earth Day“ am 22. April

Earth Day 2021

Der Earth Day entstand bereits 1970 als spontane Studentenbewegung in den USA. Es sollte damals dem Washingtoner Establishment und der Öffentlichkeit demonstriert werden, dass es in Nordamerika eine Umweltbewegung gab und dass die Natur jetzt über eine starke Lobby verfügen wird. Seitdem ist der 22. April der weltweit begangene Earth Day, den es mittlerweile in mehr als 150 Ländern gibt. Ziel dieser Kampagne ist es, Menschen in ein kreatives Umweltprojekt einzubinden. Bis heute blieben die Earth Days stets neutral, geben Hilfestellung, vernetzen, schaffen Medienpräsenz für die vielen Umweltinitiativen vor Ort.
Das gemeinnützige Deutsche Komitee e.V. von Earth Day International, das bereits 1994 gegründet wurde, engagiert sich aktiv für Umweltbildung. Zudem schafft es Präsenz für die vielfältigen Umweltinitiativen, bündelt die Aktivitäten und treibt Umwelt-Bildung und Umwelt-Engagement programmatisch voran. Nach dem “Earth Day – Grass Roots Prinzip” kann jeder mitmachen, sich engagieren. Vor allem junge Menschen sollen durch Bildung “umweltfit” werden. In diesem Jahr steht der Earth Day in Deutschland unter dem Motto:

Jeder Bissen zählt
Schütze, was du isst – schütze unsere Erde
Lebe bewusst und nachhaltig
Bio, Regional, Fair

Wie können wir durch unsere Ernährungsweise die Erde schützen?
Was wir essen und wie wir es zubereiten, hat nicht nur einen bedeutenden Einfluss auf unsere Gesundheit, sondern auch auf das Klima. Nachhaltiger Konsum wird oft mit Verzicht in Verbindung gebracht. Doch eigentlich hat nachhaltiger Konsum nichts mit Verzicht zu tun, sondern mit einer Umstellung auf eine ressourcenschonendere Lebensweise.

  • Vielleicht regt uns das diesjährige Motto des Earth Day dazu an, eher regional beim Hofladen, auf dem Wochenmarkt oder beim „Eine Welt Stand“ einzukaufen.
  • Vielleicht informieren wir uns mehr über die Herkunft und die Produktion der Lebensmittel, die wir konsumieren, dass diese letztlich nicht von durch Pestizide geschädigten Böden stammen.
  • Vielleicht denken wir einfach einmal darüber nach, ob wir jeden Tag Fleisch essen müssen, was bekanntermaßen für einen größeren ökologischen Fußabdruck sorgt.
  • Vielleicht kreieren wir aus den vorhandenen Essensresten im Kühlschrank ein leckeres neues Essen, anstatt die Reste achtlos wegzuwerfen.

Sicher gibt es noch viele weitere kreative Ideen, wie wir uns bewusst, nachhaltig, regional und fair ernähren können, ohne auf Genuss zu verzichten.
Weitere Anregungen kann man auf der Internetseite www.earthday.de finden.

Heidi Kraft

Jahresspende des Eine-Welt-Ladens für Tansania

Sophia kann nicht laufen. Hände und Füße sind stark verkrüppelt. Und doch ist es ihr gelungen, durch geschicktes Handarbeiten ihren eigenen Lebensunterhalt zu erwirtschaften. Sophia ist Muslimin, aber sie hat freundschaftliche Kontakte zu Christen aus der Moravian Church (Herrnhuter Gemeinde) in Kyela.
Eine Delegation des Evangelischen Dekanats Bergstraße hat Sophia im Juli 2019 bei einer Reise nach Tansania getroffen. Im Zusammenhang mit dem neuen Projekt des Dekanats für Menschen mit Behinderungen wurde diesmal bei der Partnerkirche besonders nachgefragt, wie mit solchen Menschen in Kirche und Gesellschaft umgegangen wird. Die Besucher haben dort erfahren, dass viele Babys direkt nach der Geburt getötet werden, wenn die Eltern feststellen, dass ihr Kind behindert ist. Das ist natürlich nicht erlaubt und trotzdem geschieht es leider immer noch und nicht selten. Die Eltern schämen sich für ihr Kind, und wenn sie es nicht übers Herz bringen, das Baby zu töten, dann sperren sie es weg, damit die Nachbarn es nicht sehen. Immer noch herrscht der Glaube vor, dass ein Mensch mit Behinderung ein Fluch ist und damit eine Schande für die Familie.
Hier setzt das Kyela-Projekt des Dekanats an. In Kooperation mit der Christoffel Blindenmission sind 182 Pfarrer, sowie ebenso viele Gemeindevorsteher geschult worden. Sie haben gelernt, dass ein Mensch mit Behinderung die gleiche Würde und die gleichen Rechte hat wie ein Mensch ohne Behinderung. Menschen mit Behinderung können im Gegenteil ein Segen für die Gesellschaft und auch für die Kirche sein, wenn sie entsprechend ihrer Fähigkeiten gefördert werden.
Neben diesen Schulungsmaßnahmen ist mit Spendengeldern des Dekanats auch die Berufsschule der Moravian Church in Kyela behindertengerecht umgebaut worden. Und inzwischen sind schon die ersten 15 Schüler mit Behinderung aufgenommen worden. Ihnen eröffnet sich dadurch eine Perspektive für ein Leben in Würde. Sie werden befähigt, sich eines Tages selbst ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Das Team des Eine-Welt Ladens möchte das Projekt mit 1.000 Euro aus dem Verkaufsgewinn des vergangenen Jahres unterstützen. Wir freuen uns über das gute Ergebnis und danken unseren Kundinnen und Kunden.

Tilman Pape, Elke Schulze

ekhn2030 Zukunft der Kirche – Kirche der Zukunft

Quelle: Mdhs/Sommer, K. Kordesch, eoea

Was tun, wenn die Zahl der Kirchenmitglieder und damit das Kirchensteueraufkommen drastisch sinken? Diese Frage will die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau mit dem Prozess „ekhn2030“ beantworten. Entscheidend dabei: es geht nicht bloß um Einsparungen, sondern um Veränderungen, die die EKHN als „öffentliche und offene Kirche nahe bei den Menschen“ weiterentwickeln.

Die Ausgangslage

In den vergangenen Jahren verlor die EKHN durchschnittlich 2,1 Prozent ihrer Mitglieder. Bis zum Jahr 2060 wird die Halbierung der derzeiti- gen Mitgliederzahl erwartet. Neben der demo- graphischen Entwicklung ist dafür das Aus- und Eintrittsverhalten, insbesondere von Mitgliedern im Alter von 20 bis 35 Jahren, die Hauptursache. Vor diesem Hintergrund kommen Berechnungen zu dem Ergebnis, dass bis zum Jahr 2030 die Ausgaben um 140 Mio. Euro gesenkt werden müssen. (mehr …)

Der Grüne Hahn freut sich auf Ihr Mitwirken!

Das Ziel einer Kirchengemeinde, in der umwelt- freundliches und nachhaltiges Handeln alltäglich gelebt wird…

  • wo man bewusst mit Energie, Wasser und anderen Ressourcen umgeht,
  • wo Pflanzen und Tiere ihren Platz finden,
  • wo die Kirchenmitglieder gern zu Fuß oder
    mit dem Fahrrad zum Gottesdienst kommen,
  • wo beim Einkauf auf nachhaltige und fair produzierte Lebensmittel und Waren geachtet wird,
  • … kann Schritt für Schritt in Erfüllung gehen

Das Umweltmanagementsystem „Der Grüne Hahn“ hilft dabei, das Ziel „Weniger ist mehr“ zu erreichen: z.B.

  • weniger Feinstaub,
  • weniger Müll,
  • weniger betonierte Flächen,
  • weniger Zerstörung der Artenvielfalt

Dabei werden alle Bereiche unserer Gemeinde auf ihre Umweltrelevanz hin überprüft und bewertet.
Um diesem Traum vom umweltfreundlichen und nachhaltigen Handeln näherzukommen und um letztlich auch die Umweltzertifizierung zu erreichen, haben wir uns vor gut 1 1⁄2 Jahren zusammen gefunden und es wurden auch schon die ersten Zwischenziele erreicht, über die mehrfach im Laurentius oder auf der Homepage berichtet wurde. Wir würden uns freuen, wenn weitere umweltinteressierte Menschen zu unserer Gruppe hinzukämen, um uns bei dem Projekt der Zertifizierung zum „Grünen Hahn“ zu unterstützen. Jedes Mitglied kann sich im Rahmen der eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten einbringen. Und ganz nebenbei profitiert man auch selbst aus dem Projekt für sein eigenes Umfeld oder kann das ein oder andere weitergeben.
Interessierte Gemeindemitglieder, die an unserem Projekt tatkräftig und ideenreich teilnehmen möchten, laden wir herzlich zum Mitmachen ein.

Bitte melden Sie sich bei Hans Jürgen Eberle (Umweltbeauftragter der Kirchengemeinde), Telefon (06257) 998333.

Hans Jürgen Eberle

Frühjahrssammlung der Diakonie Hessen

Krisen gehören zum Leben genauso wie die schönen Seiten. Die schönen Seiten zu teilen fällt leichter, als sich in einer Krise jemandem anzuvertrauen. Oft sind Menschen aus der eigenen Familie, aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis erste Kontaktpersonen. Sie können zuhören, trösten und vielleicht auch den einen oder anderen Tipp geben. Aber manchmal ist es wichtig, seine Probleme mit jemandem zu besprechen, der gerade nicht zur Familie oder dem Freundeskreis gehört.
In den Kirchengemeinden und regionalen diakonischen Werken gibt es gut ausgebildete Mitarbeitende, die im Umgang mit Krisen geschult sind. Einen Weg aus der Krise zu finden und in schwierigen Zeiten gemeinsam eine Perspektive zu entwickeln, ist Gold wert.
Für wichtige Bereiche und besondere Projekte, für die keine staatlichen oder kirchlichen Ressourcen bereitgestellt werden, ist die Diakonie auf Spenden angewiesen. Der Beratungsbedarf ist durch die Corona-Pandemie an vielen Stellen gestiegen.

Spendenkonto:
DE61 5089 0000 0037 1791 08
Kreditinstitut: Volksbank DArmstadt-Südhessen
Verwendungszweck: Diakonie-Sammlung

Deshalb bitten wir Sie: Beteiligen Sie sich an der Frühjahrssammlung der Diakonie Hessen, damit wir Krisen gemeinsam bewältigen können. Ihr regionales Diakonisches Werk versteht sich als Verstärkung zu den diakonischen Aktivitäten Ihrer Kirchengemeinde.

Wir danken Ihnen für Ihre Verbundenheit und grüßen Sie herzlich

Christoph Sames, Gemeindepfarrer
Edda Haack, Leiterin des Diakonischen Werkes Darmstadt-Dieburg