Author Archives: J. Krämer

Jugendcafé ( JuCa) aktuell

Hallo Du! Ja, Du bist gemeint! Wenn du Jugendliche*r und bis ca. 23 Jahre alt bist, dann möchten wir Dich hier ansprechen! Wir laden Dich ganz herzlich ein, unser Jugendcafé (im allgemeinen JuCa genannt) zu besuchen und bei uns reinzuschnuppern! Außer der Altersgrenze gibt es bei uns keine Voraussetzungen.
Wir haben nach einer corona-bedingten „Online-Phase” im letzten Sommer wieder angefangen, uns jeden Freitag um/ab 19.00 Uhr im Gewölbekeller des Alten Pfarrhauses in der Bergstraße 3 persönlich zu treffen, um eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Komm doch einfach mal vorbei und bringe gerne vielleicht auch noch deinen Freund oder Freundin mit.
Wichtig ist uns die Gemeinschaft und die Entspannung nach der meist anstrengend gewesenen Woche mit Ausbildung, Schule, Studium oder Arbeit. Im JuCa kann man sich über das Erlebte austauschen und damit auch aus den Erfahrungen anderer lernen. Wir lachen viel miteinander und haben Spaß bei verschiedenen Aktionen, wie Spielen, Werkeln, Kochen. Daneben bleibt meist auch viel Zeit zum Schwatzen und Abhängen. Zum Abschluss gibt es ab und zu noch einen kleinen Input mit Gedanken, die ins Wochenende führen oder Kraft für die nächste Woche geben sollen.
Für die kommenden Sommermonate sind Aktionen geplant wie Spieleabende, eine kleine Wanderung, ein Krimirollenspiel, eine Fahrradtour mit Picknick, Grillen usw. Manchmal gibt es auch die Möglichkeit, gemeinsam einen Jugendgottesdienst in einer Nachbargemeinde zu
besuchen. Nähere Infos und insbesondere das Thema für den unmittelbar bevorstehenden Freitagabend findest du auch auf der Homepage www.juca-seeheim.de.

Das JuCa-Team Sabine von Minckwitz und Michelle Seifert

Prozess EKHN 2030

Die verschiedenen Themen des Prozesses ekhn 2030 wurden in mehrere Arbeitspakete eingeteilt, deren Ergebnisse in Gesetze münden, die von der Synode beschlossen werden.
Hier stellen wir Ihnen den Zwischenbericht von Arbeitspaket 1 zur „Förderung von Öffnung, Kooperation und Zusammenschlüssen“ vor. Beschrieben werden Anforderungen, Zusammenarbeit auszubauen, Ressourcen zu bündeln, neue Arbeitsformen zu ermöglichen und Kirche im Gemeinwesen zu gestalten. Wie wir dies umsetzen können, beschäftigt aktuell unsere Gemeinde sowie mehrere Nachbargemeinden.

Ausgangslage

Entsprechend der Prognose ist bis zum Jahr 2030 mit einem Mitgliederrückgang um rund 20 Prozent zu rechnen. Die Kirchensteuereinnahmen werden sich voraussichtlich real um ca. 140 Millionen Euro verringern. Die Anzahl der Pfarrstellen wird um etwa ein Drittel abnehmen, die Bauunterhaltungslast muss deutlich reduziert werden. Im Jahr 2030 werden mehr als drei Viertel der Kirchengemeinden der EKHN weniger als 1600-1800 Mitglieder haben, die zurzeit durchschnittlich für eine ganze Pfarrstelle nötig sind. Die Verwaltungsarbeit hat zudem erheblich zugenommen.

Zielsetzung

Kirchliches Leben soll mit den verbleibenden Ressourcen auch weiterhin aktiv gestaltet werden. Dem soll die flächendeckende Bildung von Nachbarschaftsräumen dienen. Dazu soll das Regionalgesetz geändert und um die Bildung von Nachbarschaftsräumen erweitert werden.

Lösungsvorschlag

Die Bildung von Nachbarschaftsräumen soll einer Stärkung der Zusammenarbeit aller in den Gemeinden vor Ort Tätigen untereinander und mit anderen Akteuren der Zivilgesellschaft dienen. Die je am Gemeinwesen, an den Mitgliedern und Akteuren im sozialen Nahraum orientierte Ausrichtung kirchlichen Handelns soll Vielfalt kirchlicher Formen und Nähe zu den Menschen gleichermaßen ermöglichen. Durch die Nachbarschaftsräume soll es möglich werden, Ressourcen zu bündeln und gemeinsam nachhaltig zu nutzen. Die gesetzliche Regelung sieht eine gemeinsame Nutzung von Gebäuden, die Arbeit von Hauptamtlichen in Teams und die Neuorganisation von Verwaltungsarbeit vor. Die verbindliche Bildung von Nachbarschaftsräumen knüpft an die mit dem Regionalgesetz bereits in Gang gesetzte Entwicklung zur Kooperation von Kirchengemeinden und von Kooperationsräumen in Dekanaten an. Dabei wird von etwa 3000 bis 6000 Gemeindegliedern als Orientierungsgröße für Nachbarschaftsräume ausgegangen.

Gestaltung des Nachbarschaftsraums

Die neuen Paragraphen 2 b, c und d des Regionalgesetzes sehen vor:

  • Zuordnung von Stellen (Pfarrdienst, Gemeindepädagogischer und Kirchenmusikalischer Dienst) zu einem Nachbarschaftsraum: Verkündigungsteams von mindestens 3 Stellen. Die genaue Umsetzung wird in einem Kirchengesetz zur Stellenbemessung im Verkündigungsdienst geregelt werden.
  • Gemeinsame Gebäudekonzepte als Grundlage der Erstellung eines Gebäudebedarfs- und -entwicklungsplans auf Dekanatsebene
  • Gemeinsame Gemeindebüros
  • Die Dekanate bilden Nachbarschaftsräume bis 31.12.2023 und erstellen im Benehmen mit den Gemeinden einen Regionalplan, in dem jede Kirchengemeinde einem Nachbarschaftsraum zugeordnet ist. Dieser wird von der Dekanatssynode beschlossen und der Kirchenverwaltung angezeigt.
  • Kirchengemeinden eines Nachbarschaftsraums finden bis 31.12.2026 eine Kooperationsform (Kirchengemeinde, Gesamtkirchengemeinde oder Arbeitsgemeinschaft mit gemeinsamem Entscheidungsorgan).

EKHN

Liturgie und Kirchcafé

Foto: Pexels.com

Mit Corona und den corona-bedingten Einschränkungen kamen auch Einschränkungen für unsere Gottesdienste. Dazu zählte auch eine Verkürzung der Liturgie in unseren Seeheimer Gottesdiensten. Mit Ostern kehren wir wieder zu unserer gewohnten Liturgie zurück. Nur eine Neuerung werden wir beibehalten: Es wird auch weiterhin während des Gottesdienstes kein Klingelbeutel herumgegeben. Wer gerne eine Spende für die eigene Gemeinde geben möchte, kann diese auch weiterhin in die Spendenkirche auf dem Stehtisch geben.
Auch das Kirchcafé pausierte lange, sowohl das monatlich stattfindende Café im Pfarrer-Reith-Haus als auch das kurz vor der Pandemie initiierte Café im Anschluss an die Gottesdienste in der Laurentiuskirche. Wir wollen nun mit beiden Cafés wieder beginnen und freuen uns auf gemeinsame Gespräche. Vielleicht können Sie sich auch vorstellen, unser Café-Team zu ergänzen? Wir suchen noch weitere Personen, die mal eine Thermoskanne Tee oder Kaffee mitbringen, sowie Personen, die vor dem Café ein paar Tassen aus dem Regal räumen und hinterher spülen und wegräumen. Je größer die Gruppe, desto weniger Arbeit für die einzelnen. Melden Sie sich gerne im Gemeindebüro.

Franziska Siebel

5 Wochen für Bäume

Ansprache am 27. März beim Gottesdienst in Seeheim

Liebe Gemeinde, liebe Gäste, gemeinsam mit Vertretungen von neun Religionsgemeinschaften pflanzen wir heute Nachmittag in Seeheim eine Friedenslinde.
In der gegenwärtigen Situation denken wir dabei zuerst an die Ukraine. Mit der Pflanzung verbinden wir die Hoffnung auf ein Ende des Krieges. Die Friedenslinde in Seeheim ist ein Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine, die unter dem Krieg leiden. Gleichzeitig hat diese Friedenslinde noch eine andere Geschichte. Beim Abrahamischen Forum in Deutschland gibt es einen Arbeitskreis, dem neun Religionsgemeinschaften angehören. Dort wird beraten, was Religionen für die Erhaltung und Bewahrung der Natur tun können. Wir sorgen uns um die Gefährdung der Natur. Besonders dramatisch ist die Entwicklung beim Klimawandel und beim Verlust der Artenvielfalt.
Religionen setzen sich seit Jahrtausenden für die Erhaltung und Bewahrung der Natur ein. Beispielhaft ist die biblische Schöpfungsgeschichte, wo uns Menschen der Auftrag erteilt wird, die Natur zu erhalten und zu bewahren. Bereits am Anfang der Bibel wird von einer Klimakatastrophe erzählt. Bei der Sintflut sterben Menschen und Tiere. Nur Noah und seine Familie werden gerettet. Noah baut eine Arche, in der seine Familie und Tiere überleben. Die Erzählung von der Arche Noah gibt es in fünf Religionsgemeinschaften: Im Judentum, Christentum, Islam, Alevitentum und Bahaitum. Früher gab es eigene Feste, die an die Errettung von Tieren und Menschen erinnerten. Oft sind sie in Vergessenheit geraten. Angesichts der absehbaren Katastrophen ist es sinnvoll, wieder daran zu erinnern.
Als Menschen sind wir für die Natur verantwortlich und von ihr abhängig. An Bäumen wird das besonders deutlich: Sie sind Lebensraum für Pflanzen und Tiere, bieten Nahrung und Schutz. Bäume sorgen für saubere Luft. Sie tragen zu einem funktionierenden Wasserkreislauf bei, binden Kohlendioxyd und spenden Sauerstoff. Außerdem tragen sie zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. Kurzum: Ohne Bäume könnten wir nicht leben. Der Baum spielt in der biblischen Schöpfungsgeschichte eine wichtige Rolle. Im Judentum gibt es das Neujahrsfest der Bäume, genannt Tu BiSchwat. An diesem Tag werden Bäume gepflanzt und Menschen aus der Nachbarschaft zu einem Fest eingeladen. Daran knüpfen wir nun an. In Deutschland beginnen wir heute mit den „5 Wochen für Bäume“. In der Zeit vom 21. März, dem Internationalen Tag der Wälder und dem 25. April, dem UN-Tag des Baumes, regen neun Religionsgemeinschaften dazu an, Bäume zu pflanzen und Nachbarn aus verschiedenen Kulturen und Religionen dazu einzuladen. Der Start ist heute in Seeheim mit dem Pflanzen der Friedenslinde. Die Botschaft dieses Festes ist: Jede und jeder kann etwas fürs Klima und die biologische Vielfalt tun, für Pflanzen, Tiere und Menschen. Wir können Bäume und Sträucher pflanzen im Garten, im Wald und auf dem Balkon.
Damit erfüllen wir den biblischen Auftrag zur Erhaltung und Bewahrung der Natur. Und gleichzeitig sehen wir, dass Religionen zusammenwirken und zum Frieden beitragen können.

Jürgen Micksch

Wer gestaltet das schönste Plakat?

Aufgrund der Corona-Beschränkungen konnten im Januar leider nur wenige aus unserer Gemeinde die Ordination unserer Pfarrerin Annika Dick erleben. Deshalb wollen wir die Ordinationsfeier nun nachholen: am 24. Juli um 16 Uhr feiern wir im PRH einen festlichen Gottesdienst mit anschließendem Gemeindefest.
Wir möchten dieses Gemeindefest zum Anlass für eine kleine Plakat-Design-Aktion in unserer Gemeinde nehmen. Wer gestaltet das beste Plakat zu Gottesdienst und Fest? Wir sind gespannt auf viele kreative Ideen (digital oder analog). Alle dürfen mitmachen. Den Designerinnen und Designern der drei ansprechendsten Plakate (Jury: Laurentius Redaktionsausschuss) winkt je ein Eisgutschein. Und natürlich wird das „Gewinner-Plakat“ dann auch in unseren Schaukästen als Gemeindefestwerbung aushängen und im Laurentius veröffentlicht!
Plakatentwürfe senden Sie bitte per E-Mail an die Laurentius-Redaktion . Einsendeschluss ist der 31. Mai. Wir sind gespannt und freuen uns auf Ihre Einsendungen.

Laurentius-Redaktion

Beth Olam – Haus der Ewigkeit

Jüdischer Friedhof Alsbach – Foto: Joachim Dietermann

Führungen auf dem jüdischen Friedhof in Alsbach

In Alsbach befindet sich der größte jüdische Landfriedhof in Hessen. Hier fanden mehr als 400 Jahre lang jüdische Männer, Frauen oder Kinder ihre letzte Ruhe.
Was bedeutet es, jüdisch zu sein? Welche Bedeutung hatte der Friedhof für die Region? Was sind jüdische Bestattungsriten? Was ist 1938 mit dem Friedhof geschehen? Wo liegen die Ursprünge für Antisemitismus? Was bedeutet heute christlich-jüdischer Dialog?
Joachim Dietermann, Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, bietet ab Mai wieder Führungen an. Die Termine für 2022: 10. Mai, 7. Juni, 3. Juli, 3. August, 6. September, jeweils um 17.00 Uhr. Die Führung dauert ca. 1,5 Std., die Teilnahme kostet 5 Euro.

Anmeldung bei Joachim Dietermann per E-Mail
Gruppenführungen sind auch zu anderen Terminen möglich.

Hospizverein Pfungstadt lädt ein

„In jede hohe Freude mischt sich eine Empfindung der Dankbarkeit“


Maria von Ebner-Eschenbach

Im vergangenen Jahr feierte der Hospizverein Pfungstadt und nördliche Bergstraße e. V. sein 20jähriges Bestehen. Gegründet im Jahr 2001 in Pfungstadt ist der Verein seit mehr als einem Jahrzehnt auch regional in den Gemeinden Alsbach-Hähnlein, Bickenbach und Seeheim-Jugenheim mit seiner Arbeit fest verankert.
Wir schauen auf zwei Jahrzehnte intensiver und erfüllender Arbeit zurück, in denen wir über 600 schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen begleitet, ihnen Beistand und Halt gegeben und Zeit geschenkt haben. Dies wäre nicht möglich, würden sich nicht so viele Menschen in und für unseren Hospizverein mit Herzblut engagieren. Ursprünglich sollte das 20jährige Bestehen und die Arbeit des Vereins für die Region bereits im letzten Jahr gebührend gewürdigt werden. Hierzu waren zahlreiche Benefizveranstaltungen geplant. Doch pandemiebedingt mussten nahezu alle Festivitäten abgesagt werden. Umso mehr freuen wir uns, dass in diesem Jahr einige Benefizveranstaltungen lokaler Künstlerinnen und Künstler zu Gunsten unseres Vereins möglich werden. Gerne laden wir Sie zu den nachfolgenden Veranstaltungen ein (Anmeldung erforderlich).

Über die Vergänglichkeit – Eine Philosophie des Abschieds

Autorenlesung mit Ina Schmidt (Kooperationsveranstaltung mit der Hessischen Landesregierung für politische Bildung)
Alles, was wir anfangen, geht seinem Ende entgegen; vom Moment der Geburt an ist der Mensch Abschieden ausgesetzt. Ein souveräner Umgang mit dieser existenziellen Erfahrung kann uns helfen, Vergänglichkeit als Teil des Lebens anzuerkennen. Am Mittwoch, 4. Mai im Gartensaal Schloss Heiligenberg in Jugenheim; Beginn: 16.30 Uhr. Jeder Gast erhält ein Exemplar dieser Publikation, auf Wunsch handsigniert.

Noch `n Gedicht – der große Heinz Ehrhardt-Abend

Hans-Joachim Heist als Heinz Ehrhardt dieser Schelm!
Wenn Hans-Joachim Heist die Erhardt-Brille aufsetzt, die Haltung von Heinz Erhardt annimmt und in seiner unverwechselbaren Art spricht, meint man, Heinz Erhardt steht da. Am Sonntag, 29. Mai in der Sport- und Kulturhalle in Pfungstadt; Beginn: 18.00 Uhr.

Letzte Hilfe-Kurs

Kursleiterinnen des Hospizvereins Pfungstadt und nördliche Bergstraße e.V. „Letzte Hilfe-Kurse“ wollen zu Mitmenschlichkeit und Unterstützung in der letzten Lebensphase eines geliebten Menschen ermutigen. Die Kurse richten sich an Interessierte, die lernen möchten, was sie dabei für die ihnen Nahestehenden tun können. Am Montag, 11. Juli 2022 im  evangelischen Gemeindehaus in Jugenheim; Uhrzeit: 14.00 – 18.00 Uhr.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei, Spenden sind gerne willkommen. Anmeldung im Hospizbüro unter Telefon (06157) 911100 oder E-Mail

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage unter www.hospizverein-pfungstadt.de

Eine-Welt-Laden: Ihr Einkauf hat geholfen!

Schule in Lutengano in Süd-Tansania

Das Team des Eine-Welt-Ladens konnte auch im vergangenen Jahr erfolgreich fair gehandelte Waren verkaufen – vor allem auf dem Wochenmarkt. So können wir wieder 1.000 Euro aus unserem Gewinn spenden. Wir haben uns entschieden, mit dem Geld Stipendien für Mädchen, die die weiterführende Schule in Lutengano in Süd-Tansania besuchen, zu finanzieren. Bedingt durch die Corona-Pandemie haben viele Familien Schwierigkeiten, die Ausbildung ihrer Kinder zu finanzieren. Vor allem die Mädchen leiden darunter, weil viele Eltern den Schulbesuch der Jungen für wichtiger halten.
Bei der Auswahl und Durchführung der Projekte arbeiten wir eng mit der Herrnhuter Missionshilfe zusammen. Von dort erreichte uns ein Dankesbrief, den ich auszugsweise hier wiedergebe:

Liebe Engagierte des Eine-Welt-Ladens,
vielen herzlichen Dank für Ihre Spende!! Wir freuen uns wirklich riesig darüber, dass Sie und der Eine-Welt-Laden uns schon seit so vielen Jahren, so auch in diesem Jahr, verlässlich und großzügig unterstützen! Es ist wirklich sehr bem

erkenswert, dass Sie so ein umfassendes Engagement zeigen, und über Ihren Verein dazu beitragen, die Entwicklungsarbeit in Afrika zu unterstützen.

Frau Nasgowitz, Geschäftsführerin der Herrnhuter Missionshilfe, besuchte die Schule (in Lutengano) im Januar 2022. Die Schule war überraschenderweise noch nicht geöffnet, da die Landesregierung coronabedingt den Schulanfang kurzfristig verlegt hat. Einige Mädchen allerdings waren bereits vor Ort! Sie konnten im Dormitory (Schlafraum) wohnen und auf diese Weise den Schulbeginn abwarten. In Lutengano laufen die Dinge allgemein sehr gut. Es sind in diesem Jahr fast 400 Schülerinnen und Schüler an der Schule – 150 Kinder mehr als im Vorjahr, das ist ein großer Erfolg. Die Renovierungsarbeiten von Toiletten, Girls Dormitory und Klassenzimmer wurden erfolgreich abgeschlossen.

Wir alle, das Team der Herrnhuter Missionshilfe in Bad Boll, wünschen Ihnen Gottes reichen Segen in allen Ihren Vorhaben,

Herzliche Grüße
Christine Moritz

Wir sind dankbar, dass wir mit Hilfe unserer Kundinnen und Kunden sinnvoll Hilfe leisten können, und freuen uns, wenn Sie uns weiter treu bleiben!

Elke Schulze

Was wird aus dem Alten Pfarrhaus?

Altes Pfarrhaus (Foto: Fabian Klusmeyer)

Das Alte Pfarrhaus – vermutlich das älteste Steinhaus in Seeheim – wurde 1589 erbaut und diente bis zum 1. Weltkrieg als Pfarrwohnung und Gemeindehaus. Seit dem Verkauf des Pfarrhauses in der Villastraße befindet sich im Obergeschoss wieder eine Pfarrwohnung, aber die Zukunft des Hauses ist ungewiss.
Die EKHN will im Rahmen des Zukunftsprozesses ekhn2030 die Baulasten um 20% abbauen. Dafür wurden sämtliche Gebäude von Architekten der Kirchenverwaltung u. a. nach wirtschaftlichen Kriterien klassifiziert. Unser Altes Pfarrhaus wurde so eingestuft, dass es wahrscheinlich ab 1. Januar 2027 keine Zuweisungen zur Finanzierung des Gebäudeunterhalts mehr gibt, wenn die Pfarrwohnung nicht mehr genutzt werden sollte.
Für unsere Kirchengemeinde würde dies bedeuten, dass sie den Gebäudeunterhalt selbst finanzieren müsste. Der Kirchenvorstand muss daher verschiedenen Optionen prüfen, die entsprechend unserer Priorisierung aufgelistet sind:

  1. Vermietung des Sitzungsraums im Erdgeschoss an andere Gruppen wie SzenenWechsel oder Seniorengruppen der Kommunalgemeinde.
  2. Komplette Vermietung vom Erdgeschoss, wobei dann das Pfarramt und das Archiv in den Jugendraum des Pfarrer-Reith-Hauses umziehen müssten.
  3. Vermietung der Wohnung im Dachgeschoss (erfordert aber größere Investitionen)
  4. Vermietung des ganzen Hauses, wenn eine Dienstwohnung nicht mehr benötigt werden würde.
  5. Verkauf des Alten Pfarrhauses (Voraussetzung wie in 4.)

Sie sehen, dass der Zukunftsprozess ekhn2030 den Kirchenvorstand vor große Herausforderungen stellt. Dies gilt nicht nur für die Gebäude, sondern auch für die zu bildenden Nachbarschaftsräume, in denen die Pfarrstellen neu zugeordnet, gemeinsame Gebäudekonzepte erarbeitet und Gemeindebüros zusammengelegt werden sollen. Wir werden Sie nicht nur über die Entwicklung des Zukunftsprozesses auf dem Laufenden halten, sondern Sie können zum Zukunftsprozess mit Ihren Ideen und Vorstellungen beitragen. Für die Frage „Was wird aus den Alten Pfarrhaus“ gibt es auf unserer Homepage eine digitale Pinnwand, auf der Sie Ihre Gedanken anpinnen können.

Über den Link https://padlet.com/KG_SeeheimMalchen/8hld6oof17egry2y gelangen Sie direkt zur Pinnwand.

Alternativ finden Sie in der Laurentiuskirche eine echte Pinnwand, auf der Sie uns auch Ihre Gedanken mitteilen können.

Erwin Rieke

Café International – Treffpunkt für Geflüchtete und gastgebende Familien

Foto: Pexels.com

Auch in Seeheim-Jugenheim leben inzwischen zahlreiche Geflüchtete (nicht nur) aus der Ukraine. Viele sind privat bei Familien untergekommen, einige haben inzwischen eigene Wohnungen bezogen, alle haben einen schweren Weg hinter sich und eine ungewisse Zukunft vor sich. Das Bedürfnis nach Gemeinschaft, Austausch und Unterstützung ist groß. Am 31. März gab es daher relativ spontan eine auf diese Bedürfnisse zugeschnittene Neuauflage des „Café International“ im Pfarrer-Reith-Haus. Eine große Gruppe ehrenamtlicher Helfer*innen aus unterschiedlichsten Zusammenhängen hatte in kurzer Zeit alles organisiert und auf verschiedenen Wegen dazu eingeladen. Von 16 – 18 Uhr trafen sich ca. 60 Ukrainer*innen, Gastgebende und Helfer*innen zu Kaffee und Kuchen und Gesprächen auf Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Russisch … Für Kinder gab es ein Spielangebot, und in einem separaten Raum konnten benötigte Kleidungsstücke, Haushaltsartikel, Rucksäcke u. Ä. ausgesucht und mitgenommen werden. Auch für die engagierten gastgebenden Menschen in der Region sollte dies ein Ort für Rückenstärkung und Austausch sein. Vertreter der Kommunalgemeinde waren ebenfalls vor Ort und hatten ein offenes Ohr für organisatorische Fragen.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Kirchengemeinde, die das Pfarrer-Reith-Haus sofort gern und ohne Umschweife für diese Veranstaltung geöffnet hat, und an alle tatkräftigen Helfer und Helferinnen!
Aktuelle Informationen finden Sie hier auf der Homepage. Wenn Sie Fragen dazu haben oder in irgendeiner Form beitragen möchten, schreiben Sie gern eine E-Mail an das Gemeindebüro .

Juliane Waldminghaus