Author Archives: J. Krämer

Dank für Kollekten & Spenden 2017

Die Frühjahrssammlung für das Diakonische Werk erbrachte im letzten Jahr eine Summe von 996 Euro. Bei der Herbstsammlung kamen 1.405 Euro zusammen. Jeweils 20% des Ergebnisses bleiben vor Ort für die Diakoniestation Nördliche Bergstraße, die restliche Summe kommt dem Landesverband Diakonie Hessen zugute.

Bei den Kollekten an Heiligabend, die traditionell für „Brot für die Welt“ gesammelt werden, kamen diesmal folgende Spendenergebnisse zusammen: Altenzentrum Seeheim 180,47 Euro, bei den drei Gottesdiensten in Seeheim 3.682,26 Euro und beim Gottesdienst in Malchen 700,19 Euro.

Beim gemeinsamen Erntedankgottesdienst in Malchen wurde eine Kollekte in Höhe von 446,77 Euro gesammelt. Dazu kamen durch die Aktion „Konfis backen Brote“ noch 231,30 Euro dazu, die ebenfalls an „Brot für die Welt“ gehen. Die Kollekte beim Weltgebetstag Surinam ergab 463,50 Euro. Diese Spenden werden für Projekte zugunsten der Förderung von Mädchen und Frauen verwendet.

Wir danken allen Spendern und Beteiligten!

Michael Maxin

Kinderfreizeit in den Alpen

N. Schwarz © GemeindebriefDruckerei.de

Auch in diesem Jahr bietet das ev. Dekanat Bergstraße wieder eine Kinderfreizeit für Kinder im Alter von 8-13 Jahren in der letzten Sommerferienwoche vom 28. Juli bis zum 4. August nach Tschagguns in Österreich an.

„Gott passt auf uns auf, wie ein guter Hirte auf seine Schafe,“ heißt es in der Bibel – wenn es uns gut geht, wie den Schafen auf der Wiese und bei der Wasserquelle aber auch im finsteren Tal, wenn es uns schlecht geht. Das alles werden wir rund um unser Haus mitten in den Bergen – neben dem übrigens eine Schafwiese ist – bei Ausflügen, in Spielaktionen und den Andachten entdecken. Wir machen zusammen Ausflüge und wandern. In verschiedenen Workshops werden wir kreativ und spielen. Wir lassen den Tag gemeinsam ausklingen und bereiten einen Gottesdienst zusammen vor. Natürlich gibt es wie in jedem Jahr einen Ausflug zur Sommerrodelbahn und zum Naturschwimmbad. Wir haben jede Menge Zeit, um rund um unser Haus Tischtennis, Tischkicker und anderes zu spielen. Die Freizeit kostet für das erste Kind 310 Euro und für jedes weitere Geschwisterkind 250 Euro. Sollte es Schwierigkeiten geben, den Preis zu bezahlen, sprechen Sie uns bitte an. Wir finden eine Lösung!

Für die Freizeit anmelden können Sie ihr Kind über die Jugendhomepage unseres Dekanats (www.ev-jugend-bergstrasse.de) oder über die ausliegenden Flyer in der Gemeinde. Für weitere Infos stehen Dekanatsjugendreferent Bruno Ehret (ehret@haus-der-kirche.de, Telefon (0 62 52) 67 33 51 und Katja Folk, Referentin für Kindergottesdienst (folk@haus-der-kirche.de), Telefon (0 62 52) 67 33 36 zur Verfügung.

Kinder krabbeln in Malchen

N. Schwarz © GemeindebriefDruckerei.de

Für Mittwoch, den 18. April von 16-18 Uhr lädt die Ev. Kirchengemeinde wieder zum Krabbelgruppen-Treff in den kleinen Saal der Bürgerhalle Malchen ein. Alle Eltern mit Kindern unter drei Jahren sind zum gegenseitigen Kennenlernen herzlich eingeladen, ebenso die Geschwisterkinder und Großeltern des Nachwuchses.

Für Getränke und Kuchen ist gesorgt. Die weiteren Treffen in Malchen für 2018: 13. Juni, 22. August, 17. Oktober (jeweils mittwochs 16-18 Uhr).

Ansprechperson:
Jutta Schiliro
Telefon(0 61 51) 59 44 18

Michael Maxin

Sommerzeit ist Offene-Kirche-Zeit!

Unsere Laurentius-Kirche ist nun schon seit dem Jahr 2010 in der Sommerzeit mittwochs von 16.00 bis 18.00 Uhr für Besucher geöffnet – also außerhalb von Gottesdiensten oder sonstigen Veranstaltungen. Immer wieder werde ich gefragt: „Kommt denn da überhaupt jemand?“ Die Antwort lautet eindeutig „Ja“. Von 2010 bis 2017 kamen insgesamt 1.177 (!) erwachsene Personen sowie in deren Begleitung eine recht stattliche Anzahl von Kindern. Auch in diesem Jahr heißt es nun wieder vom 28. März bis 24. Oktober: „Unsere Kirche ist offen. Treten Sie ein!“

Jürgen März

Eine-Welt-Gruppe unterstützt Avocado-Projekt

Das Team des Eine-Welt-Ladens unserer Kirchengemeinde hat auch im vergangenen Jahr erfolgreich fair gehandelte Waren verkauft. So können wir von dem erzielten Gewinn wieder eine Spende an unsere Partnergemeinde in Südtansania geben. Wir haben uns entschieden, ein Avocado-Projekt in Rungwe zu unterstützen, das von der Herrnhuter Missionshilfe gefördert wird.

Schon im Jahr 2009 hat die Südprovinz der Brüdergemeine einen Teil ihres Landes zur Bepflanzung mit Avocado- Bäumen verpachtet. Nun hat sich im Juni 2017 eine neue Möglichkeit aufgetan. Durch die Gründung der »Moravian Farming Company « in Rungwe in Kooperation mit einem Investor aus München konnte die Südprovinz Anteilseignerin werden und hat somit ein Mitspracherecht bei Entscheidungen und profitiert direkt vom Gewinn. Die Gesellschaft hat ein altes, ungenutztes Backsteingebäude auf der Missionsstation in Rungwe zur Verpackungsstation umgebaut. Zur großen Freude der Einwohner Rungwes erfolgte daraufhin der Ausbau des alten, holprigen Zufahrtsweges und es entstand eine schöne, gut befahrbare Straße. Seit Juli 2017 sind in der Verpackungsstation 30 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt. Während der Ernte werden aber jeweils 500 bis 600 Arbeiter und Arbeiterinnen benötigt. Die Herrnhuter Missionshilfe hat der Südprovinz mit einem Kredit unter die Arme gegriffen. Wir werden das Projekt mit 800 Euro unterstützen. Herzlichen Dank an alle Kundinnen und Kunden, die diese Spende durch ihre Einkäufe ermöglicht haben.

Elke Schulze

Briefmarkenfür die Nieder-Ramstädter Diakonie

Im Laurentius 06.2017 fand ich auf der Seite 14 eine Anzeige „Marken Arbeit“ mit der die Briefmarkenstelle Bethel aufforderte, Briefmarken nach Bethel zu schicken. Ich fragte mich, warum Briefmarken nach Bethel schicken, wenn diese auch Arbeit für behinderte Menschen in der Nieder-Ramstädter Diakonie schaffen können. Dankenswerterweise haben mir bisher schon einige Bewohner in Seeheim Briefmarken für die Nieder-Ramstädter Diakonie zukommen lassen, nachdem sie erfahren hatten, dass ich dort schon seit 20 Jahren in der Briefmarkenabteilung ehrenamtlich tätig bin. Mit dem Kirchenvorstand wurde vereinbart, in der Kirchengemeinde Sammelboxen aufzustellen. Die erste Sammelbox befindet sich jetzt im Ev. Gemeindebüro, Bergstraße 3. Hier können entweder Umschläge von Standard- briefen oder Postkarten eingeworfen werden, oder die Marken können von Briefen groß ächig ausgerissen oder ausgeschnitten werden. Aus Platzgründen sollten Briefmarken von größeren Umschlägen ausgerissen werden. Es ist geplant, weitere Sammelboxen im Pfarrer-Reith-Haus, im Kindergarten und im Altenzentrum aufzustellen. Bitte werfen Sie fleißig Briefmarken ein. Für die Weiterleitung nach Nieder-Ramstadt werde ich sorgen. Für Ihre Mithilfe schon jetzt ein herzliches Dankeschön.

Dr. Hans-Joachim Flach

Seeheimer Kirchenbücher digitalisiert

Der Kirchenvorstand hat beschlossen, Digitalisate der historischen Kirchenbücher unserer Kirchengemeinde bis 1875 über das Zentralarchiv der EKHN anfertigen zu lassen. Danach werden sie im Kirchenbuchportal der EKD (www.archion.de) eingestellt.
Archion ist ein gemeinschaftliches Projekt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Mehrheit der evangelischen Landeskirchen. Auch staatlichen, kommunalen und weiteren kirchlichen Archiven steht Archion offen. Der Grundgedanke hinter Archion ist einfach. Die teilnehmenden Archive digitalisieren ihre historischen Quellen und präsentieren diese über ein gemeinsames Portal, um Ihnen bei der Familien- und Ahnenforschung so viel Komfort wie möglich zu bieten. Das Portal ermöglicht allen Interessierten zum Beispiel die Suche nach ihren Vorfahren in Originalquellen: zeitlich flexibel – von zu Hause aus – weltweit.
Diese bequeme Art der Recherche von zu Hause aus ist allerdings gebührenpflichtig, denn das Projekt muss ja refinanziert werden. Keine Kosten fallen weiterhin bei der Kirchenbuch-Recherche auf Microfiche-Datenträgern im Darmstädter Staatsarchiv an.

Erwin Rieke

Einen Ausflug in die Vergangenheit

Besuch der Konfirmandengruppe auf dem Jüdischen Friedhof Alsbach
Beth Olam – Haus der Ewigkeit

Am 07.11.2017 unternahmen wir nachmittags einen Ausflug auf den jüdischen Friedhof in Alsbach, der sich an der östlich gelegenen Bundesstraße 3 erstreckt.
Man sagt, Friedhöfe sind wie ein offenes Geschichtsbuch, insofern tauchten wir während der ca. einstündigen Führung mit dem ehemaligen Pfarrer von Alsbach, Johannes Mingo, in die Vergangenheit dieses kulturwertvollen Denkmals ein. Wir erfuhren viele interessante Fakten. Der Jüdische Friedhof, der zu den größten der Region gehört, wurde 1423 erstmals erwähnt. Juden aus 32 Ortschaften wurden von 1615 – 1941 dort beerdigt. Jedes Grab erzählt seine eigene Geschichte. Der wohl bekannteste Mensch, der auf dem Jüdischen Friedhof begraben ist, ist Rabbi Abraham Samuel Ben Isaak Bacharach. Er war sowohl Oberrabbiner der ältesten Jüdischen Gemeinde Worms als auch anerkannter und geschätzter Gelehrter, wenn es um biblische und talmudische Literatur und rabbinische Rechtsfragen ging. Er verstarb im Alter von 40 Jahren im Jahre 1615. Viele Juden wünschten sich, in seiner Nähe ihre letzte Ruhestätte zu finden. Zunächst blieb der Friedhof ein offenes Gelände, erst im Jahre 1741 ließ der Landgraf von Darmstadt um den Friedhof eine Mauer bauen. Das Gelände wurde mehrfach erweitert.

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Renovierung des Pfarrer-Reith-Hauses

Pfarrer-Reith-Haus

Nach Ostern wird im April nach zweijähriger Planungsphase die Sanierung und Modernisierung des Pfarrer-Reith-Hauses erfolgen. Die großen Fensterelemente des Dachgiebels müssen dringend wegen Undichtigkeit erneuert werden, ebenso stehen zahlreiche Reparaturen an. Die Beleuchtung wird modernisiert und im großen Saal soll die Raumakustik verbessert werden.
Die nachträglich eingebaute und seinerzeit von Reinhold Wild gespendete Galerie des Foyers darf lt. Baudezernat der EKHN nicht mehr als Versammlungsfläche genutzt werden. Als raumprägendes Element des Eingangsbereichs wird sie erhalten, aber die vorhandene Wendeltreppe rückgebaut.
Das Gemeindehaus kann während der Sanierungszeit nicht genutzt werden. Alle Gruppen, die sich dort treffen, müssen auf andere Versammlungsstätten der Kirchengemeinde oder Alternativen ausweichen.

Vielen Dank an die katholische St. Bonifatius-Gemeinde, die ihr Bischof-Colmar-Haus zur Verfügung stellt!

Imme Meyer