Author Archives: J. Krämer

Stiftung Laurentiuskirche Seeheim

Was können Sie sich unter der „Stiftung Laurentiuskirche Seeheim“ vorstellen? Wozu haben wir eine Stiftung? Unsere Stiftung ist eine hervorragende Einrichtung, die in vielfältiger Weise unser Gemeindeleben unterstützt. Unsere lebendige Gemeinde basiert in erster Linie auf dem Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter. Aber dazu braucht es auch Orte, an denen man sich versammeln, singen oder feiern kann. Die Erhaltung dieser Orte, der Gebäude unserer Kirchengemeinde, steht besonders im Fokus der Stiftung.

Das vor kurzem renovierte Pfarrer-Reith-Haus bedurfte im vergangenen Jahr keiner Erhaltungsmaßnahmen. Was aber bevorsteht, ist die Verbesserung der akustischen Eigenschaften des großen Versammlungsraumes. Der Raum wird ja genutzt für Gottesdienste, Vortragsveranstaltungen, Musikveranstaltungen, und er dient als Probenraum für die Chöre. Durch Schallschluckeinrichtungen im Bereich der Decke werden unangenehme Schallreflexionen verringert. Dadurch verbessern sich die Verständlichkeit des gesprochenen Worts und die Klarheit der dargebotenen Musik.

Am Kindergarten wurde die durch die heraufziehende Klimakrise dringend erforderliche Sonnenschutzmarkise jetzt endlich vor den Fenstern der Südseite installiert (voriges Jahr hatten wir speziell dafür ja auch um Ihre Spende gebeten). Auch Corona forderte Aufwendungen: Die Krippenkinder benutzen als Weg, der von den anderen Gruppen getrennt ist, den hinteren Treppeneingang zu ihrem Außengelände. Die Treppe war dafür ursprünglich nicht vorgesehen. Sie benötigte deshalb entsprechende Handläufe. Zusätzlich führte eine Sicherheitsbegehung durch die Brandschutzdienststelle des Landkreises zur Festlegung kostspieliger Maßnahmen.

Auch das Alte Pfarrhaus hat immer wieder Instandhaltungsbedarf. So wurde die schöne, aber verwitterte Hauseingangstür instand gesetzt, ebenso die hölzernen Klappläden an der Fassade zum Sebastiansmarkt. An der Straßenseite werden demnächst die Fenster des Arbeitszimmers ersetzt durch Fenster, die nicht nur eine verbesserte Wärmedämmung bieten, sondern auch einen höheren Schallschutz.

Und ein ganz großes Projekt steht uns noch bevor: Die Außenrenovierung und die Renovierung der Fenster der Laurentiuskirche. Allein für die Außenrenovierung wurde vor Jahren vom Architekten ein Aufwand von ca. 200.000 EUR geschätzt. Man liegt vermutlich nicht falsch, wenn man für die Zukunft etwa vom doppelten Betrag ausgeht.

Mit knapp 10.000 EUR aus Kapitalertrag und Spenden unterstützt und ermöglicht die Stiftung jedes Jahr die notwendigen Investitionen unserer Kirchengemeinde. Sie können dabei sein, wenn es darum geht, diese Erfolgsgeschichte weiter zu schreiben.

Bitte spenden Sie auf folgendes Konto:

Ev. Kirchengemeinde Seeheim-Malchen
IBAN DE39 5089 0000 0037 1790 10
Verwendungszweck:

Stiftung Laurentiuskirche – Spende oder Zustiftung

Rainer Leipold

Fair gehandelte Geschenkartikel auf dem Wochenmarkt

Jeden ersten Samstag im Monat bietet das Team des Eine-Welt-Ladens auf dem Seeheimer Markt Lebensmittel aus Fairem Handel an. Nach den Gottesdiensten im Pfarrer-Reith-Haus werden zusätzlich Geschenkartikel verkauft. In der Vorweihnachtszeit haben wir in den vergangenen Jahren unsere Waren im Erdgeschoss des Alten Rathauses zu den Öffnungszeiten der Bücherei und auf dem Seeheimer Weihnachtsmarkt angeboten. Das ist in diesem Jahr nicht möglich: Im Alten Rathaus ist es zu eng und der Weihnachtsmarkt fällt aus. Nun haben wir uns entschieden, an den Samstagen vor den Adventssonntagen (28.11., 5.12., 12.12. und 19.12.) unseren Stand auf dem Markt vor dem Neuen Rathaus aufzubauen und neben Lebensmitteln Geschenke und Weihnachtsschmuck anzubieten. Eine kleine Auswahl sehen Sie auf dem Foto. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Elke Schulze

Lebendiger Adventskalender für Kinder und Familien des Dekanats Bergstraße

In diesem Advent wird alles anders: es wird wenig bis gar keine Feiern und Aktionen im Advent geben. Vielleicht ist das auf der einen Seite gar nicht so schlecht, wenn wir zwangsweise etwas herunterfahren und der Advent wirklich einmal ein bisschen von Ruhe und Besinnlichkeit geprägt ist. Auf der anderen Seite ist es natürlich schade, dass all die Weihnachtsfeiern, Bastelnachmittage, Kinderaktionen, Weihnachtsmärkte und bestimmt auch der ein oder andere Gottesdienst nicht stattfinden können. Deswegen haben wir im Dekanat überlegt, wie wir diese Lücke füllen können. Herausgekommen ist der lebendige Adventskalender. An jedem Tag vom 1. Adventswochenende bis zum Heiligabend wird es auf unserer Homepage eine kleine Überraschung geben: und zwar in digitaler aber auch in realer Form, für drinnen sowie für draußen. So wird es für daheim kleine Audiodateien mit Adventsgeschichten zum Anhören, Filme oder Bilder mit Bastelvorschlägen geben. Zum Mitmachen laden Backnachmittage über Zoom und kleine Aktionen in Kirchengemeinden, wie z.B. eine gestaltete Adventsspirale oder ein Lagerfeuer, ein. An jedem Sonntag wartet eine kleine Adventsandacht auf kleine und große Zuschauer. Verantwortet wird der lebendige Adventskalender von den Dekanatsreferentinnen für Familie und Kirche mit Kindern, Nicole Metzger und Katja Folk. Viele unterschiedliche Menschen aus allen Regionen unseres Dekanats gestalten diesen Kalender mit, z.B. aus Bensheim, Birkenau, Einhausen, Fürth, Gronau Zell, Hammelbach, Heppenheim, Hüttenfeld, Lautertal, Lorsch, Wald-Michelbach und Zwingenberg.
Die Verantwortlichen laden alle interessierten Kinder und Familien ganz herzlich ein, ab dem 28.11. dabei zu sein, entweder über die Dekanatshomepage www.dekanat-bergstrasse.ekhn.de oder die Jugendhomepage des Dekanats www.ev-jugend-bergstrasse.com.

Katja Folk,
Referentin für Kindergottesdienst; Dekanat Bergstraße

Mit der Online-Kollekte von zuhause aus helfen

Zum Gottesdienst gehört die Kollekte, eingesammelt im Körbchen oder im Klingelbeutel, der durch die Bankreihen wandert. Viele Gottesdienstbesucher und -besucherinnen nehmen aber gar nicht vor Ort am Gottesdienst teil. Sie verfolgen Gottesdienste von zuhause aus per Video, am Fernseher oder im Radio. Nun gibt es die Möglichkeit, bequem online zu spenden und damit zu helfen.

In der EKHN fließen an etwa knapp der Hälfte aller Sonn- und Feiertage die Kollekten an einen übergemeindlichen Empfänger. Dies sind die sogenannten Pflichtkollekten, die von der EKHN im Voraus festgelegt werden. Zum Beispiel „Brot für die Welt“ an Erntedank und an Heiligabend. An den anderen Sonntagen können die Kirchengemeinden für ihre eigene Arbeit eine Kollekte erbitten oder selbst entscheiden, wem die Kollekte zukommt.

Für die übergemeindlichen Kollektenempfänger (Pflichtkollekten) hat die EKHN nun ein Spendenformular online gestellt: https://www.ekhn.de/kollekten. Dort kann man als Spenderin oder Spender den Kollektenempfänger auswählen. Zur Auswahl stehen die Empfänger der kurz bevorstehenden Sonntage. Das gespendete Geld wird von der EKHN dann an die Organisationen weitergeleitet. In der Regel sind das Einrichtungen, die diakonische Aufgaben erfüllen.

Peter W. Bernecker, EKHN Medienhaus

1. Friedensbrief

Anlässlich der im November beginnenden Friedensdekade hat sich der Friedenskreis der evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen dazu entschlossen, Gedanken zum Thema Frieden in mehreren „Friedensbriefen“ zu veröffentlichen. Was bedeutet Frieden für uns hier in Seeheim? Wie hängen Friede und Gerechtigkeit zusammen? Was heißt Frieden für Menschen, die aus anderen Ländern fliehen mussten und hier nun bei uns leben? Was bedeutet Frieden in Bezug auf unseren Glauben?

Diesen Fragen möchten wir nachgehen und Sie damit einladen, sich Gedanken zum Frieden zu machen.

Wir freuen uns auch über Rückmeldungen und Ihre Gedanken dazu!

 Download Friedensbrief

Arbeitskreis Frieden
der Evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen

 

Und wieder kräht der Grüne Hahn

Die Umweltgruppe „Grüner Hahn“ unserer Gemeinde versammelt sich regelmäßig zu Arbeitstreffen, und so kam sie auch Anfang September zu ihrer fünften Sitzung zusammen. Am Beginn stand ein Rückblick auf den Kerb-Gottesdienst am 16. August, der auf der kircheneigenen Streuobstwiese zwischen Malchen und Seeheim stattfand. Er wurde von Pfarrerin Eva-Maria Loggen in Zusammenarbeit mit der „Grüner Hahn“-Gruppe gestaltet und war dem Thema „Fürsorge zur Bewahrung der Schöpfung“ gewidmet. Die vielen positiven Rückmeldungen zeigten, dass dieser Freilandgottesdienst als nachhaltiges Erlebnis wahrgenommen wurde.

Die Verleihung des ökologischen Zertifikats „Grüner Hahn“ an eine Kirchengemeinde setzt umfangreiche Kleinarbeit voraus. Diese zu bewältigen ist die derzeitige Hauptaufgabe der Arbeitsgruppe. So gilt es, durch regelmäßige Zählerablesung in den kirchlichen Gebäuden deren Energieverbrauch zu überwachen. Es wurde besprochen, auf welche Weise die Mitarbeiter der Kirchengemeinde in die Anliegen des „Grünen Hahns“ einbezogen und für sie sensibilisiert werden könnten, vor allem im Hinblick auf Energieumsatz, Abfallbeseitigung, Wasserverbrauch, Beschaffungswesen und dienstliche Mobilität.

Ein weiteres Thema des Arbeitstreffens betraf die gemeindeeigenen Grundstücke. Es müssen die einschlägigen Pachtverträge überprüft werden, um die Art der Nutzung und Bewirtschaftung unter dem Blickwinkel der ökologischen Verträglichkeit zu bewerten. Dabei sind die von der EKD formulierten Richtlinien maßgebend. So dürfen auf kirchlichen Grundstücken z.B. weder Pestizide oder Herbizide noch Nitrat-Dünger eingesetzt werden. Das Zertifikat „Grüner Hahn“ erfordert zudem, dass die Kirchengemeinde Umweltleitlinien formuliert. Diese anspruchsvolle Aufgabe wird durch Modelle aus anderen Landeskirchen erleichtert. Sie können größtenteils übernommen werden.

Soweit der Bericht über die fünfte Sitzung der Arbeitsgruppe. Der Grüne Hahn wird nach wie vor krähen, um so auf die Anliegen und Aktivitäten der Arbeitsgruppe aufmerksam zu machen und in der Gemeinde den Blick für ökologisch verantwortlichen Umgang mit der Natur zu schärfen. Es wäre schön, wenn er auf möglichst breiter Basis Gehör fände.

Dr. Manfred Kluge

Erntedank Gottesdienst

Erntedank Gottesdienst 2020 Pfarrer-Reith-Haus

Im Pfarrer-Reith-Haus feierte Pfarrerin Eva-Maria Loggen mit der Gemeinde einen festlichen Erntedankgottesdienst mit Abendmahl. Dazu wurde der Gottesdienstraum wunderschön geschmückt von Helga Loritz. Herzlichen Dank dafür!

Predigt per Telefon

Im Oktober wurde die Umstellung des Telefonabrufs auf die Telefonnummer 93 68 880 im Ortsnetz von Seeheim-Jugenheim veröffentlicht. Leider müssen die Malcher dann die Vorwahl 06257 verwenden, da sie zum Ortsnetz Darmstadt gehören. Da wir keine Möglichkeit haben, die Anzahl der Anrufe und die zeitliche Länge der Verbindung zu überprüfen, wissen wir nicht, ob diese Möglichkeit, die Predigt über das Telefon zu hören, überhaupt abgerufen wird. Es ist doch ein ziemlicher Zusatzaufwand für die Pfarrpersonen, die Predigt in Ruhe noch einmal aufzusprechen, und für J. Krämer, der die Aufnahme dann auf die Homepage stellt und in die „Telefonanlage“ einspeist. Es kann dabei auch schon einmal ein paar Tage dauern, bis die aktuelle Predigt abrufbar ist, denn dazu braucht es Zeit. Auch bei Urlaub oder Krankheit kommt es notgedrungen zu Verzögerungen. Von Ihnen, liebe Gemeindemitglieder, möchten wir gerne wissen, ob Sie diesen „Service“ nutzen und wie Sie ihn beurteilen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen an das Pfarramt oder an die LAURENTIUS-Redaktion ().

Erwin Rieke