Author Archives: J. Krämer

Nachbarschaftshilfe Seeheim-Jugenheim

In der besonderen Situation fragen sich viele: Wie kann unsere Kirchengemeinde ganz praktisch helfen, etwa beim Einkauf? In Malchen hatte sich schnell die Dorfgemeinschaft auf das Motto verständigt „Nicht nur feiern, sondern auch helfen!“. Ein Anruf in der kommunalen Gemeinde in Seeheim ergab, dass auch hier schon für die verschiedenen Ortsteile geplant wurde. So haben wir entschieden, nicht noch eine Plattform für Hilfe im Ort zu eröffnen, sondern die anderen Angebote zu unterstützen.

Falls Sie sich über Unterstützung freuen würden oder Hilfe anbieten möchten, rufen Sie herzlich gerne von montags bis freitags, 10-16 Uhr, im Bürgerbüro (06257-990380) an oder schreiben eine E-Mail (buergerbuero@seeheim-jugenheim.de). Von dort werden die Kontakte an die entsprechenden Kooperationspartner weitergeleitet.

Allen Aktiven danken wir sehr herzlich für ihr Engagement!

Der Kirchenvorstand

Mittwochs ist die Kirche offen!

Auch in der schwierigen Zeit möchten wir Ihnen ermöglichen in der Sommerzeit unsere Laurentiuskirche wieder jeweils mittwochs von 16 – 18 Uhr, oft auch von 18 -20 Uhr, für Sie zu öffnen.

Natürlich sind wir in dieser Zeit bemüht Distanz zu wahren und möchte Sie bitte, hierbei uns zu unterstützen.

Unser kleines Team bemüht sich, dieses Angebot zu erhalten und zu erweitern. Dazu braucht es Unterstützung. Eine Mitarbeit ist unkompliziert und nach kurzer Einweisung möglich. Sie haben alle vier bis sechs Wochen zwei Stunden an einem Nachmittag oder frühen Abend Zeit? Bitte melden Sie sich, wenn Sie Fragen dazu haben oder schon Ihr Interesse an einer Mitarbeit anmelden möchten.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Jörg Mattutat, Telefon (06257) 85082

Jörg Mattutat

Einladung zum Konfirmationsunterricht

In der Regel kommen die Jungen und Mädchen zum Konfirmationsunterricht, die jetzt die 7. Klasse besuchen, so dass die Konfirmation im 8. Schuljahr stattfindet. Die Schulen sind in den 8. Klassen gehalten, bezüglich des Nachmittagsunterrichtes am Dienstag auf den Konfirmationsunterricht Rücksicht zu nehmen und die Schüler auch für die Teilnahme an einem Konfirmandenseminar freizustellen. Sollte Ihr Sohn / Ihre Tochter derzeit die 6. Klasse besuchen, so empfehlen wir, noch ein Jahr zu warten, selbst wenn er/sie das erforderliche Alter für den Konfirmationsunterricht schon erreicht hat.

Evangelisch getaufte Kinder der Geburtsjahrgänge 2006/2007 sind bereits von der Kirchengemeinde angeschrieben und zur Anmeldung eingeladen worden. Kinder, die noch nicht getauft sind, können natürlich auch angemeldet werden, da sie in der Zeit des Konfirmandenunterrichts noch getauft werden können. Wenn Sie bisher noch keine Nachricht von uns erhalten haben, Ihr Kind aber zum Unterricht anmelden wollen, melden Sie sich bitte möglichst bald im Gemeindebüro.

Der Konfirmationsunterricht findet in Gruppen von bis zu 25 Jugendlichen am Dienstag-Nachmittag statt. Wir möchten die Gruppen so einteilen, dass sie etwa gleich groß und auch nach Jungen und Mädchen gemischt sind. Wenn Ihr Kind den Wunsch hat, mit einem bestimmten Freund oder einer bestimmten Freundin in derselben Gruppe zu sein, tragen Sie diesen Wunsch bitte auf der Anmeldung unter „Bemerkungen“ ein.

Mit dem wöchentlichen Konfirmationsunterricht am Dienstag geht es dann kurz vor den Sommerferien los. Zu einem Abend, bei dem wichtige Fragen des Konfirmationsunterrichtes sowie bereits feststehende Termine vorgestellt und abgestimmt werden, laden wir Sie und Ihr Kind schon jetzt ein:

Informations-Abend und erstes Kennenlernen am Donnerstag,
7. Mai, um 19.30 Uhr im Pfarrer-Reith-Haus im Weedring 47 in Seeheim.

Pfarrerin Eva-Maria Loggen und Pfarrer Christoph Sames

Aus dem Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand hat beschlossen, dass bei Abendmahlsfeiern in der Laurentiuskirche ab sofort auch Einzelkelche angeboten werden. Damit muss sich niemand wegen hygienischer Bedenken vom Abendmahl ausgeschlossen fühlen. Außerdem wird bei der Verabschiedung nach dem Gottesdienst auf das Händeschütteln durch die Pfarrerin oder Pfarrer verzichtet.

Erwin Rieke

Gemeinsam – ein Gebet geht um die Welt

Gott, unser Vater, durch deinen Geist sind wir miteinander verbunden im Glauben, Hoffen und Lieben.
Auch wenn wir in diesen Zeiten vereinzelt sind: Wir sind Teil der weltweiten Gemeinschaft deiner Kinder.

Lass wachsen unser Vertrauen in deine Nähe und in die Verbundenheit mit unseren Schwestern und Brüdern.
Die erkrankt sind, richte auf.
Mache leicht die Herzen der Einsamen.
Den Verantwortungsträgern gib Weisheit und Mut
Stärke die Frauen und Männer im medizinischen Dienst.
Unseren Freunden und Partnern in der weltweiten Kirche stehe bei.
Uns allen schenke Ideen, unserer Verbundenheit Ausdruck zu geben.

Segne uns, o Herr! Lass leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig ewiglich!
Segne uns, o Herr! Deine Engel stell um uns! Bewahre uns in deinem Frieden ewiglich!
Segne uns, o Herr! Lass leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig ewiglich!

Amen.

Gemeinsam – ein Gebet geht um die Welt

Wenn ihr Euch einreiht in die Gebetskette – dann postet es und teilt es. Oder druckt das Emblem aus und hängt es in euer Fenster und Auto. Räumlich getrennt aber geistlich verbunden, das wollen wir damit zeigen.

Text von Dr. Melanie Rohn

„Ich ging heute einkaufen und stellte fest, dass die Menschen, die mir in den Gängen des Ladens begegneten, fast alle sehr angespannt waren. Ja, wir erleben eine Situation, wie es sie bisher noch nie gegeben hat. Niemand weiß, wie es ausgehen wird. Alles ist ungewohnt, die Kinder sind zu Hause, die Eltern im Home-Office, in Kurzarbeit oder plötzlich ganz ohne Arbeit. Andere sind beruflich noch mehr gefordert als sonst, die Kassiererinnen, und diejenigen, die in der Pflege oder in Krankenhäusern oder bei Hilfsdiensten oder Lieferdiensten arbeiten.

Die gewohnte Ordnung ist nicht mehr da. Ja, wir alle sind aus der Ordnung gefallen, aus der Ordnung, die wir selbst aufgebaut hatten, aus der Ordnung des stets Funktionieren Müssens, des immer mehr und immer schneller Produzierens, aus der Ordnung der chronisch verstopften Straßen, aus der Ordnung der ständig zum Wachstum verpflichteten Wirtschaft.

Eine Ordnung haben wir dabei übersehen: Die Ordnung, die allem zu Grunde liegt. Die Ordnung unserer Welt, unserer Erde, unseres Sonnensystems, unserer Natur. Die Ordnung, die jetzt gerade die Tage wieder länger werden lässt, die die Blumen aufblühen, die grünen Triebe wachsen, die Vögel singen lässt. Diese Ordnung ist es, von der und mit der wir eigentlich leben. Ohne sie gäbe es gar keine Lebensmittel, keinen Rhythmus von Tag und Nacht, von Frühling, Sommer, Herbst und Winter, keine Großeltern und keine Enkel, keine Liebe und keine Freude, keine Tränen und kein Lachen, kein Schimpfen und kein Staunen, kein Leben.

Diese Ordnung, dieser grundlegende Rhythmus möchte uns aufatmen lassen. Er möchte uns Freude schenken über die Farben der kleinen Frühlingsblumen, über den Duft der blühenden Sträucher, über die Vögel, deren Gesang in diesem Frühling so laut und schön zu hören ist, über den warmen Wind und den blauen Himmel. Ob er das schafft in diesem Jahr?

Vielleicht ist unsere Situation ein Signal. Ein Signal, das uns zeigen möchte, welche Ordnung die grundlegende ist. Ein Signal, bevor alles zu spät ist. Ein Signal, noch gerade rechtzeitig in Richtung Leben umsteuern zu können. Umsteuern? Geht das denn?

Wir brauchen Heilung. Für die Kranken. Für die, die aus der Ordnung gefallen sind. Für uns alle. Für die ganze Welt.“

Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt? Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt, bleibe uns ein Fingerzeig, wie das Leben siegt. (EG 613)

von Dr. Melanie Rohn,
Prädikantin aus Nieder-Liebersbach