Category Archives: Kinder & Jugend

Löwen in der Kirche

Im September wurden Löwen in der Laurentius-Kirche gesichtet. Doch wie kamen sie in die Kirche? Hinter den Masken verbergen sich einige der Kinder, die im letzten Krabbelgottesdienst aufmerksam der Geschichte von Daniel in der Löwengrube lauschten und im Anschluss mit viel Eifer Löwenmasken bastelten. Mit der Gestaltung des Gottesdienstes verabschieden sich Daniela Eifert und Rabea Paletta aus dem Vorbereitungsteam. Viele Jahre haben sie den Krabbelgottesdienst in der Laurentiuskirche gestaltet: Anschaulich haben sie viele biblische und andere Geschichten erzählt, kreativ gebastelt und gesungen.

Im Namen des Kirchenvorstands bedanken wir uns ganz herzlich dafür, dass viele Kinder in kleinkindgerechten Gottesdiensten Kirche lebendig erleben konnten.

Im November geht es weiter: Der nächste Gottesdienst für Kinder von 0 bis 6 Jahren wird am 30. November zum Thema Sterne stattfinden, dazu laden wir Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern herzlich ein.

Wer sich darüber hinaus auch vorstellen kann, diese Gottesdienste mit vorzubereiten, kann sich bei Franziska Siebel, E-Mail franzi.siebel@t-online.de, melden.

Franziska Siebel

Konfi-Castle in Rodenroth

Am Donnerstag, dem 22.Februar, war es soweit: 23 Konfirmandinnen und Konfirmanden starteten mit neun Teamerinnen und Teamern zum diesjährigen Konfi-Castle in das CVJM Freizeitzentrum Rodenroth am Rande des hessischen Westerwaldes südlich von Herborn.

Außer der Gruppe aus Seeheim waren auch Konfirmanden aus Nieder-Beerbach und Frankenhausen,  Wallau, Frankfurt und eine Band sowie ein Organisationsteam des CVJM-Kreisverbandes Starkenburg mit dabei, so dass insgesamt über 100 Personen unterwegs waren.

Nach gut eineinhalbstündiger Busfahrt konnten die Zimmer bezogen werden. Obwohl das Hauptgebäude aufgrund von Umbau- und Renovierungsarbeiten noch etwas nach Baustelle aussah, fand man sich schnell zurecht.

Der erste Abend war von spielerischem Kennenlernen und originellen Vorstellungen der jeweiligen Kirchengemeinden durch die Konfis geprägt. Die folgenden Tage begannen nach einem frühen (8.00 Uhr!) Frühstück mit der „PowerHour“: Nach einigen gemeinsam mit der Band gesungenen Liedern und von den Kirchengemeinden vorbereiteten Anspielen wurde in grundlegende biblische Texte wie Bartimäus, Jesu Salbung oder den Missionsbefehl eingeführt. In anschließenden intensiven Kleingruppen hatten die Konfis Gelegenheit, über die Bedeutung dieser Geschichten für ihr eigenes Leben und den Glauben insgesamt ins Gespräch zu kommen.

An den Nachmittagen wurde den Jugendlichen ein vielfältiges Angebot in Form von Workshops zu Themen wie z. Bsp. Intercross, Kerzen gestalten, Jonglieren, Werwolf, Wellness, Traumreise, Bibeltexte Verzieren, Baumschlagen, Film und Quiz geboten. Am Freitag gab es einen aufwendig vorbereiteten Casinoabend und am Samstagabend hatten die Jugendlichen Gelegenheit, sich an Stationen wie einer Danke-Ecke, einer Klagemauer, Briefe an Gott, Bibel Lesen, Lieder Singen und dem Angebot von persönlichen Gesprächen mit dem Gehörten und Erlebten noch einmal intensiv zu beschäftigen.

Den Tagesabschluss bildete jeweils eine kurze Andacht in mit gemeinsamen Liedern.

Am Sonntag gingen dann nach einer großen Verabschiedungsrunde drei intensive Tage zu Ende, in denen die Jugendlichen (und die anderen Teilnehmenden) erleben konnten, was Glauben heute in ihrem Leben bedeuten kann.

Jörg Wiegand

Einen Ausflug in die Vergangenheit

Besuch der Konfirmandengruppe auf dem Jüdischen Friedhof Alsbach
Beth Olam – Haus der Ewigkeit

Am 07.11.2017 unternahmen wir nachmittags einen Ausflug auf den jüdischen Friedhof in Alsbach, der sich an der östlich gelegenen Bundesstraße 3 erstreckt.
Man sagt, Friedhöfe sind wie ein offenes Geschichtsbuch, insofern tauchten wir während der ca. einstündigen Führung mit dem ehemaligen Pfarrer von Alsbach, Johannes Mingo, in die Vergangenheit dieses kulturwertvollen Denkmals ein. Wir erfuhren viele interessante Fakten. Der Jüdische Friedhof, der zu den größten der Region gehört, wurde 1423 erstmals erwähnt. Juden aus 32 Ortschaften wurden von 1615 – 1941 dort beerdigt. Jedes Grab erzählt seine eigene Geschichte. Der wohl bekannteste Mensch, der auf dem Jüdischen Friedhof begraben ist, ist Rabbi Abraham Samuel Ben Isaak Bacharach. Er war sowohl Oberrabbiner der ältesten Jüdischen Gemeinde Worms als auch anerkannter und geschätzter Gelehrter, wenn es um biblische und talmudische Literatur und rabbinische Rechtsfragen ging. Er verstarb im Alter von 40 Jahren im Jahre 1615. Viele Juden wünschten sich, in seiner Nähe ihre letzte Ruhestätte zu finden. Zunächst blieb der Friedhof ein offenes Gelände, erst im Jahre 1741 ließ der Landgraf von Darmstadt um den Friedhof eine Mauer bauen. Das Gelände wurde mehrfach erweitert.

(mehr …)

5000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt

Wie in den letzten Jahren backen auch in diesem Jahr die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Seeheim und Malchen wieder Brote zum Erntedankfest. Bäckerei Schwind unterstützt dankenswerterweise auch in diesem Jahr die Aktion „5.000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“.

Nach dem Backen werden die Brote in das Altenzentrum Seeheim und in die Bürgerhalle Malchen gebracht, wo sie nach den Erntedankgottesdiensten am 01. Oktober (10.00 Uhr Altenzentrum, 11.00 Uhr Malchen) gegen eine Spende verteilt werden. Der Erlös geht an Kinder- und Jugendbildungsprojekte in Ghana, El Salvador und Albanien.

Pfrin. Eva Maria Loggen

5.000 Brote: Konfis backen

5000Brote_Logo_quer_RGB-mittelDie Konfirmandinnen und Konfirmanden aller Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) waren eingeladen, Brote zugunsten von Kinder- und Jugendbildungsprojekten in Ländern des globalen Südens zu backen.

„5.000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“ ist eine Aktion von EKD, dem Verband Kirche – Wirtschaft – Arbeitswelt, dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks und dem evangelischen Hilfswerk Brot für die Welt.
2016 gehen die Spenden der Aktion „5.000 Brote“ an Jugendbildungsprojekte in Ghana, El Salvador und Albanien. Auch in diesem Jahr backten unsere Konfis Brote in der Backstube Schwind, die dann im Erntedank-Gottesdienst und anschließend im Hof des Alten Pfarrhauses gegen eine Spende abgegeben wurden. Es kamen 267,10 Euro zusammen. Die restlichen Brote wanderten als Spende zum Café (N)Immersatt nach Darmstadt- Eberstadt.

Wir danken allen Konfis und der Backstube Schwind, die sämtliche Zutaten spendete und ihre Backstube für diese Aktion zur Verfügung stellte.

Erwin Rieke

Wie jedes Jahr – und doch anders!

Konfirmandinnen und Konfirmanden 2016

Konfirmandinnen und Konfirmanden 2016

„Die sagt immer ‚Ja‘!“ „Der kann doch gar nicht ‚nein‘ sagen!“ Tritt man für dich oder eine Sache ein, ist es oft wichtig, ‚nein‘ sagen zu können. Doch zur Konfirmation ist es anders. Hier geht es um ‚Ja‘ sagen – laut und deutlich vor der versammelten Gemeinde. Ja zu Gott, zu seinem Glauben, zur Gemeinde.

In diesem Mai haben 35 Jugendliche ‚Ja‘ gesagt. Also alles wie jedes Jahr? Nein. Schon der vorbereitende Konfirmationsunterricht war besonders: Die Gruppe von drei Pfarrern betreut: Pfarrerin Bertram hat im letzten Sommer alleine mit der großen Gruppe begonnen, die dann gemeinsam von den Pfarrern Sames und König übernommen und konfirmiert wurde. Eine große Gruppe Teamer (überwiegend in den letzten Jahren konfirmierte Jugendliche) hat den wöchentlichen Unterricht und das Wochenende „Konfi-Castle“ begleitet.
Der Gottesdienst begann zunächst wie jedes Jahr, wurde dann aber durch für Malchen und Seeheim neue Elemente bereichert. Wie jedes Jahr zogen festlich gekleidete Konfirmandinnen und Konfirmanden unter gerührten und stolzen Blicken von Verwandten in die Kirche ein, haben laut und gut verständlich ihren Glauben bekannt und die Konfirmationsfrage bejaht. Bei der Einsegnung durch die beiden Pfarrer, haben die Taufpaten neben den Konfirmanden gestanden, ihnen die Hand auf die Schulter gelegt und so eine deutliche Anknüpfung an die Taufe und die Gemeinschaft hergestellt. Danach gratulierten zwei der Teamer den frisch Konfirmierten mit Händedruck und der Kirchenvorstand mit einem kurzen Grußwort. Die Eltern haben sich angeschlossen und nicht nur mit Worten, sondern auch musikalisch gratuliert – im ersten Gottesdienst ertönte ein schwungvoller, kräftiger Elternchor, im zweiten Gottesdienst virtuose Streicher.
Ein besonderes Erlebnis war die gemeinsame Feier des Abendmahls im Gottesdienst: Zunächst haben die frisch Konfirmierten das Abendmahl im Kreis um den Altar empfangen. Anschließend haben sie die Oblaten und Weinkelche in die Gemeinde gebracht. Auf diese Weise konnte die große Konfirmationsgemeinde gemeinsam Abendmahl feiern, musikalisch stimmungsvoll von Streichern eingerahmt.

Vielen Dank für zwei wunderschöne Konfirmationsgottesdienste – nicht zuletzt an unsere Pfarrer und Teamer, die die Jugendlichen viele Monate begleitet haben, einen festlichen und anregenden Gottesdienst gestaltet und in beiden Predigten biblische Worte in unsere Zeit übertragen haben.

Franziska Siebel