Category Archives: Konfirmanden und Konfirmandinnen

5000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt

Wie in den letzten Jahren backen auch in diesem Jahr die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Seeheim und Malchen wieder Brote zum Erntedankfest. Bäckerei Schwind unterstützt dankenswerterweise auch in diesem Jahr die Aktion „5.000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“.

Nach dem Backen werden die Brote in das Altenzentrum Seeheim und in die Bürgerhalle Malchen gebracht, wo sie nach den Erntedankgottesdiensten am 01. Oktober (10.00 Uhr Altenzentrum, 11.00 Uhr Malchen) gegen eine Spende verteilt werden. Der Erlös geht an Kinder- und Jugendbildungsprojekte in Ghana, El Salvador und Albanien.

Pfrin. Eva Maria Loggen

5.000 Brote: Konfis backen

5000Brote_Logo_quer_RGB-mittelDie Konfirmandinnen und Konfirmanden aller Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) waren eingeladen, Brote zugunsten von Kinder- und Jugendbildungsprojekten in Ländern des globalen Südens zu backen.

„5.000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“ ist eine Aktion von EKD, dem Verband Kirche – Wirtschaft – Arbeitswelt, dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks und dem evangelischen Hilfswerk Brot für die Welt.
2016 gehen die Spenden der Aktion „5.000 Brote“ an Jugendbildungsprojekte in Ghana, El Salvador und Albanien. Auch in diesem Jahr backten unsere Konfis Brote in der Backstube Schwind, die dann im Erntedank-Gottesdienst und anschließend im Hof des Alten Pfarrhauses gegen eine Spende abgegeben wurden. Es kamen 267,10 Euro zusammen. Die restlichen Brote wanderten als Spende zum Café (N)Immersatt nach Darmstadt- Eberstadt.

Wir danken allen Konfis und der Backstube Schwind, die sämtliche Zutaten spendete und ihre Backstube für diese Aktion zur Verfügung stellte.

Erwin Rieke

Wie jedes Jahr – und doch anders!

Konfirmandinnen und Konfirmanden 2016

Konfirmandinnen und Konfirmanden 2016

„Die sagt immer ‚Ja‘!“ „Der kann doch gar nicht ‚nein‘ sagen!“ Tritt man für dich oder eine Sache ein, ist es oft wichtig, ‚nein‘ sagen zu können. Doch zur Konfirmation ist es anders. Hier geht es um ‚Ja‘ sagen – laut und deutlich vor der versammelten Gemeinde. Ja zu Gott, zu seinem Glauben, zur Gemeinde.

In diesem Mai haben 35 Jugendliche ‚Ja‘ gesagt. Also alles wie jedes Jahr? Nein. Schon der vorbereitende Konfirmationsunterricht war besonders: Die Gruppe von drei Pfarrern betreut: Pfarrerin Bertram hat im letzten Sommer alleine mit der großen Gruppe begonnen, die dann gemeinsam von den Pfarrern Sames und König übernommen und konfirmiert wurde. Eine große Gruppe Teamer (überwiegend in den letzten Jahren konfirmierte Jugendliche) hat den wöchentlichen Unterricht und das Wochenende „Konfi-Castle“ begleitet.
Der Gottesdienst begann zunächst wie jedes Jahr, wurde dann aber durch für Malchen und Seeheim neue Elemente bereichert. Wie jedes Jahr zogen festlich gekleidete Konfirmandinnen und Konfirmanden unter gerührten und stolzen Blicken von Verwandten in die Kirche ein, haben laut und gut verständlich ihren Glauben bekannt und die Konfirmationsfrage bejaht. Bei der Einsegnung durch die beiden Pfarrer, haben die Taufpaten neben den Konfirmanden gestanden, ihnen die Hand auf die Schulter gelegt und so eine deutliche Anknüpfung an die Taufe und die Gemeinschaft hergestellt. Danach gratulierten zwei der Teamer den frisch Konfirmierten mit Händedruck und der Kirchenvorstand mit einem kurzen Grußwort. Die Eltern haben sich angeschlossen und nicht nur mit Worten, sondern auch musikalisch gratuliert – im ersten Gottesdienst ertönte ein schwungvoller, kräftiger Elternchor, im zweiten Gottesdienst virtuose Streicher.
Ein besonderes Erlebnis war die gemeinsame Feier des Abendmahls im Gottesdienst: Zunächst haben die frisch Konfirmierten das Abendmahl im Kreis um den Altar empfangen. Anschließend haben sie die Oblaten und Weinkelche in die Gemeinde gebracht. Auf diese Weise konnte die große Konfirmationsgemeinde gemeinsam Abendmahl feiern, musikalisch stimmungsvoll von Streichern eingerahmt.

Vielen Dank für zwei wunderschöne Konfirmationsgottesdienste – nicht zuletzt an unsere Pfarrer und Teamer, die die Jugendlichen viele Monate begleitet haben, einen festlichen und anregenden Gottesdienst gestaltet und in beiden Predigten biblische Worte in unsere Zeit übertragen haben.

Franziska Siebel

Schlafen auf der Empore

Übernachtung der Konfis in der Kirche

Es war ein Abenteuer für uns alle: eine Nacht in der Laurentiuskirche schlafen.

Jede/r durfte sich einen Schlafplatz aussuchen, egal ob vor der Orgel, zwischen den Bänken, auf der 2. Empore. Um 1.30 Uhr war dann endlich Ruhe in der Kirche.

Vorher gab es im Alten Pfarrhaus ein leckeres Abendessen und im JuCa die Möglichkeit, zusammen zu sitzen, zu kickern und Musik zu hören.

Als alle schon in den Schlafsäcken lagen, hat Pfarrerin Monika Bertram noch eine „Abend-Andacht“ gemacht und die Geschichte von Jakob, wie er an besonderen Orten träumt und mit Gott kämpft vorgelesen hat.

Am nächsten Morgen haben wir alle noch zusammen gefrühstückt! Danke an alle fleißigen Helferinnen beim Essen machen!  (mehr …)

Konfitag in Auerbach

Konfitag auf dem Auerbacher Schloss

Konfitag auf dem Auerbacher Schloss

Diesmal mit dabei sind fast 40 Jugendliche aus Seeheim!

Zum vierten Mal veranstaltete das Evangelische Dekanat Bergstraße einen Konfitag. Dazu kamen am 27. September auf dem Auerbacher Schloss rund 300 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus 16 Kirchengemeinden unter blauem Himmel und bei strahlendem Sonnenschein zusammen.

Bereits bei dem Aufstieg zum Auerbacher Schloss wird deutlich: hier ist heute was los.

„Konfirmation behält einen festen Platz in eurem Leben. Es ist einfach gut gemeinsam zu feiern und etwas zusammen zu unternehmen. Es ist einfach gut, heute hier zu sein“, begrüßt Dekan Arno Kreh die Konfis. Danach übernehmen die Jugendlichen den Gottesdienst. Im Mittelpunkt steht das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus dem Lukasevangelium.

In einem Anspiel verlegen die Jugendlichen den Plot in einen Dialog zwischen Anikan Skywalker, Luke und Lea. Luke langweilt sich und möchte aus seinem Alltag ausbrechen. Analog zum Gleichnis macht er – nachdem er das Erbe verprasst hat und als Schweinehirt in der Fremde endet – nach seiner Heimkehr die Erfahrung, von seinem Vater wieder aufgenommen zu werden. Die Gefühle der dargestellten Protagonisten reflektiert Meister Yoda.

Im Anschluss an den Gottesdienst ging`s für die Konfis auf einen Stationenlauf, bei dem es wie bereits zuvor im Jugendgottesdienst um die Geschichte vom verlorenen Sohn ging. Über die gesamte Schlossanlage verteilt, mussten sie Köpfchen und Geschicklichkeit beweisen.

Geboten bekamen die Jugendlichen außerdem zum Abschluss eine Zauber-Show mit Mr. Joy. „Nur weil man etwas nicht sehen kann, nicht daran zu glauben, ist dumm“ – so seine Botschaft!

Zwischendurch konnten sich die Konfis und ihre Betreuer durch einen Imbiss und Getränke stärken.

Die teilnehmenden Konfis kamen aus den Kirchengemeinden Auerbach, Bensheim, Birkenau, Einhausen, Gronau-Zell, Heppenheim, Jugenheim, Lindenfels, Lorsch, Mörlenbach, Reichenbach, Rimbach, Schwanheim, Seeheim und Viernheim.

Die ausgelassene Stimmung der Konfis schallte bis zum Schluss über den gesamten Schlossberg.

Heidi Schließer-Sekulla,
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit,
Evangelisches Dekanat Ried

Vielen Dank an alle Eltern und Teamerinnen, die die Konfis auf das Schloss gebracht und im Dunklen wieder abgeholt haben!

Monika Bertram, Pfarrerin

Bibelmuseum mit den neuen Konfis

IMG_20150715_141249Ende Juni hat die neue Konfi-Gruppe mit 35 Jugendlichen und zehn TeamerInnen gestartet. Da es zur Zeit ja nur Pfarrerin Bertram gibt, treffen sich alle Konfis in einer Gruppe und es wird viel in Kleingruppen gearbeitet, die dann jeweils von den Teamer/innen begleitet werden. Die Konfis sind sehr motiviert, haben eine eigene Whatsapp-Gruppe, schreiben sich regelmäßig Nachrichten und verabreden sich so zu den Gottesdiensten.

Ein Highlight in den ersten Wochen war der Ausflug ins Bibelmuseum nach Frankfurt. In zwei Gruppen wurden wir in die Welt des Alten und des Neuen Testaments eingeführt. Die Geschichte von Abraham und Sarah bekamen wir im Nomaden-Zelt erzählt, im großen Fischerboot konnten wir die Sturmstillung durch Jesus miterleben. Außerdem mussten die Konfis herausfinden, wozu man bestimmte Gegenstände in der Zeit von Jesus gebraucht hat, wie z.B. ein Widderhorn (das als Signal vom Tempel aus geblasen wurde) oder eine Arte Sicherheitsnadel (Fibel), die die Pilgermäntel zusammengehalten hat.

Nach den Ferien treffen wir uns am Dienstag, 8. September zur gewohnten Zeit um 16.15 Uhr im Pfr.-Reith-Haus.

Monika Bertram, Pfarrerin

Konfi-Castle

Foto: Luftaufnahme Burg Reineck Fotografie: Wolfgang Dobbrick

Foto: Luftaufnahme Burg Reineck
Fotografie: Wolfgang Dobbrick

Vom 13. – 16. Februar sind unsere 40 Konfirmandinnen und Konfirmanden mit Pfarrer Schließer und Pfarrerin Bertram auf Konfi-Freizeit auf Burg Reineck. Weil wir die Tage auf einer Burg verbringen, heißt die Veranstaltung auch Konfi-Castle. Dies ist ein Angebot des CVJM. Mit uns werden noch die Konfis aus den Kirchengemeinden Hähnlein, Bickenbach und Budenheim (bei Mainz) gemeinsam diese Tage verbringen. Mehr als 100 Konfis werden 3 Tage lang über ihren Glauben, Gott und die Bibel nachdenken, Spiele spielen, Lieder singen, Gottesdienste feiern und die Burg erobern.

In den beiden Gottesdiensten am 16. Februar vertritt uns dankenswerterweise Prädikantin Katrin Fischer.

Pfarrerin Monika Bertram