Category Archives: Aktuelles

Offenes Singen

Foto: Sandra Schildwächter

Wir laden herzlich zu einem offenen Singen am Sonntag, 7. August, 18 Uhr ins Pfarrer-Reith-Haus ein. Gemeinsam wollen wir Lieder aus dem Evangelischen Gesangbuch und dem EG+ singen, die wir gerne singen, schon (zu) lange nicht mehr gesungen haben oder von denen wir nicht genug bekommen können. Schwungvoll oder ruhig, alt oder neu, einstimmig, mehrstimmig in Kanon. Jeder und jede ist herzlich willkommen: Jung und Alt, chorerprobt und gesangsunerfahren.

Wir suchen schöne Lieder aus, doch auch Sie können Liedwünsche anmelden:
Schicken Sie Ihre Wünsche bis zum 29. Juli bitte per Mail an Pfarrer Christoph Sames wir freuen uns auf Sie!

Pfarrer Christoph Sames und Team

Gemeinsam für Flüchtlinge

Spendenaufruf des Arbeitskreises Ökumene in Seeheim-Jugenheim

Als 2015 eine große Zahl von Schutzsuchenden nach Deutschland kam, die vor Gewalt und Elend in ihrer Heimat geflohen waren, riefen die Kirchengemeinden in Seeheim-Jugenheim eine gemeinsame Spendenaktion ins Leben. Ziel war es damals, Sozialarbeiterstunden zur Betreuung der Geflüchteten zu finanzieren. Damit sollte auch der Kreis ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer entlastet werden.
Die große Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger in Seeheim-Jugenheim bei dieser Aktion machte es bis heute möglich, die Betreuung der Menschen in der „Linde“ durch eine zusätzliche hauptamtliche Kraft zu unterstützen. Durch weitere finanzielle Zusagen (z. B. durch die bürgerliche Gemeinde oder den Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim) war es zuletzt sogar möglich eine ganze Stelle zu finanzieren. Die derzeitige Stelleninhaberin ist überaus engagiert und unterstützt Geflüchtete und den Helferkreis Asyl in bester Weise. Als gebürtige Ukrainerin steht sie gerade jetzt, wo so viele Menschen vor der russischen Invasion aus der Ukraine auch zu uns fliehen, für Übersetzungstätigkeiten zur Verfügung. Gerne möchte sie sich in den bisherigen Aufgabenbereichen auch weiter voll engagieren. Doch leider gehen nun bald unsere Spendenmittel zur Neige. Und die bürgerliche Gemeinde hat signalisiert, dass auch sie die weitere Finanzierung nicht übernehmen kann.
Die Kirchengemeinden in Seeheim-Jugenheim möchten aber diese wertvolle Stelle gerne auch zukünftig erhalten. Dazu erbitten wir nun ein weiteres mal Ihre Spenden. So wollen wir mit Ihrer Unterstützung die Grundlage dafür schaffen, dass die Geflüchteten und unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auch künftig die notwendige Unterstützung erhalten. Die Spendenaktion ist wieder auf zwei Jahre befristet. Besonders hilfreich wäre eine monatliche Spendenzusage über den gesamten Zeitraum. Aber auch jede Einzelspende hilft.
Wenn Sie diese Aktion unterstützen möchten, benutzen Sie bitte die Spendenverpflichtung, die Sie bei allen Büros der beteiligten Kirchengemeinden abgeben können. Im Namen der Flüchtlinge und des Helferkreises Asyl bedanken wir uns herzlich für Ihre Unterstützung!

Was muss ich tun?

Wenn Sie diese Aktion finanziell unterstützen möchten, füllen Sie bitte die Spendenverpflichtung aus. Überweisen Sie Ihre Spende auf das folgende Konto (Einzelspende oder Dauerspende – am besten in Form eines Dauerauftrags):

Ev. Kirchengemeinde Seeheim-Malchen
IBAN: DE39 5089 0000 0037 1790 19
Volksbank Darmstadt-Südhessen eG
Zweck: Betreuung Flüchtlinge

Geben Sie die von Ihnen unterschriebene Spendenverpflichtung im Büro einer der Kirchengemeinden ab, die sich an dieser Aktion beteiligen. Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt. Herzlichen Dank!

Willkommen in unserer Gemeinde!

Foto: Pexels.com

Sie sind neu in unserer Kirchengemeinde? Oder doch schon langjähriges Mitglied? Wir freuen uns, dass Sie Teil unserer Gemeinde sind! Kirchengemeinde lebt mitunter von einer herzlichen Gemeinschaft, in der alle willkommen sind. Gerne wollen wir in der Kirchengemeinde Seeheim-Malchen eine solche Willkommenskultur leben und ausstrahlen. Neuzugezogenen haben wir bisher halbjährlich einen Begrüßungsbrief zukommen lassen. Davon lernen sich Gemeindemitglieder untereinander nun aber noch nicht kennen.
Wir wollen unsere Willkommenskultur deshalb intensivieren! Zum einen sollen die Begrüßungsbriefe persönlich bei Neuzugezogenen abgegeben werden, anstatt nur im Briefkasten zu landen. Zum anderen möchten wir Neuzugezogene auch gerne im Gottesdienst willkommen heißen. Beides eröffnet die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens. Für die Verteilung des Begrüßungsbriefes suchen wir noch Leute, die Lust haben, ab und an im Namen der Kirchengemeinde bei Neuzugezogenen zu klingeln und sie bei uns willkommen zu heißen! Sicherlich kann es interessant und spannend sein, über diesen Weg neue Menschen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Sie möchten unser Willkommensteam unterstützen? Wir freuen uns sehr darüber. Melden Sie sich dafür einfach in unserem Gemeindebüro. Danke für Ihre Unterstützung!

Pfarrerin Annika Dick

Liturgie und Kirchcafé

Foto: Pexels.com

Mit Corona und den corona-bedingten Einschränkungen kamen auch Einschränkungen für unsere Gottesdienste. Dazu zählte auch eine Verkürzung der Liturgie in unseren Seeheimer Gottesdiensten. Mit Ostern kehren wir wieder zu unserer gewohnten Liturgie zurück. Nur eine Neuerung werden wir beibehalten: Es wird auch weiterhin während des Gottesdienstes kein Klingelbeutel herumgegeben. Wer gerne eine Spende für die eigene Gemeinde geben möchte, kann diese auch weiterhin in die Spendenkirche auf dem Stehtisch geben.
Auch das Kirchcafé pausierte lange, sowohl das monatlich stattfindende Café im Pfarrer-Reith-Haus als auch das kurz vor der Pandemie initiierte Café im Anschluss an die Gottesdienste in der Laurentiuskirche. Wir wollen nun mit beiden Cafés wieder beginnen und freuen uns auf gemeinsame Gespräche. Vielleicht können Sie sich auch vorstellen, unser Café-Team zu ergänzen? Wir suchen noch weitere Personen, die mal eine Thermoskanne Tee oder Kaffee mitbringen, sowie Personen, die vor dem Café ein paar Tassen aus dem Regal räumen und hinterher spülen und wegräumen. Je größer die Gruppe, desto weniger Arbeit für die einzelnen. Melden Sie sich gerne im Gemeindebüro.

Franziska Siebel

5 Wochen für Bäume

Ansprache am 27. März beim Gottesdienst in Seeheim

Liebe Gemeinde, liebe Gäste, gemeinsam mit Vertretungen von neun Religionsgemeinschaften pflanzen wir heute Nachmittag in Seeheim eine Friedenslinde.
In der gegenwärtigen Situation denken wir dabei zuerst an die Ukraine. Mit der Pflanzung verbinden wir die Hoffnung auf ein Ende des Krieges. Die Friedenslinde in Seeheim ist ein Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen in der Ukraine, die unter dem Krieg leiden. Gleichzeitig hat diese Friedenslinde noch eine andere Geschichte. Beim Abrahamischen Forum in Deutschland gibt es einen Arbeitskreis, dem neun Religionsgemeinschaften angehören. Dort wird beraten, was Religionen für die Erhaltung und Bewahrung der Natur tun können. Wir sorgen uns um die Gefährdung der Natur. Besonders dramatisch ist die Entwicklung beim Klimawandel und beim Verlust der Artenvielfalt.
Religionen setzen sich seit Jahrtausenden für die Erhaltung und Bewahrung der Natur ein. Beispielhaft ist die biblische Schöpfungsgeschichte, wo uns Menschen der Auftrag erteilt wird, die Natur zu erhalten und zu bewahren. Bereits am Anfang der Bibel wird von einer Klimakatastrophe erzählt. Bei der Sintflut sterben Menschen und Tiere. Nur Noah und seine Familie werden gerettet. Noah baut eine Arche, in der seine Familie und Tiere überleben. Die Erzählung von der Arche Noah gibt es in fünf Religionsgemeinschaften: Im Judentum, Christentum, Islam, Alevitentum und Bahaitum. Früher gab es eigene Feste, die an die Errettung von Tieren und Menschen erinnerten. Oft sind sie in Vergessenheit geraten. Angesichts der absehbaren Katastrophen ist es sinnvoll, wieder daran zu erinnern.
Als Menschen sind wir für die Natur verantwortlich und von ihr abhängig. An Bäumen wird das besonders deutlich: Sie sind Lebensraum für Pflanzen und Tiere, bieten Nahrung und Schutz. Bäume sorgen für saubere Luft. Sie tragen zu einem funktionierenden Wasserkreislauf bei, binden Kohlendioxyd und spenden Sauerstoff. Außerdem tragen sie zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. Kurzum: Ohne Bäume könnten wir nicht leben. Der Baum spielt in der biblischen Schöpfungsgeschichte eine wichtige Rolle. Im Judentum gibt es das Neujahrsfest der Bäume, genannt Tu BiSchwat. An diesem Tag werden Bäume gepflanzt und Menschen aus der Nachbarschaft zu einem Fest eingeladen. Daran knüpfen wir nun an. In Deutschland beginnen wir heute mit den „5 Wochen für Bäume“. In der Zeit vom 21. März, dem Internationalen Tag der Wälder und dem 25. April, dem UN-Tag des Baumes, regen neun Religionsgemeinschaften dazu an, Bäume zu pflanzen und Nachbarn aus verschiedenen Kulturen und Religionen dazu einzuladen. Der Start ist heute in Seeheim mit dem Pflanzen der Friedenslinde. Die Botschaft dieses Festes ist: Jede und jeder kann etwas fürs Klima und die biologische Vielfalt tun, für Pflanzen, Tiere und Menschen. Wir können Bäume und Sträucher pflanzen im Garten, im Wald und auf dem Balkon.
Damit erfüllen wir den biblischen Auftrag zur Erhaltung und Bewahrung der Natur. Und gleichzeitig sehen wir, dass Religionen zusammenwirken und zum Frieden beitragen können.

Jürgen Micksch

Beth Olam – Haus der Ewigkeit

Jüdischer Friedhof Alsbach – Foto: Joachim Dietermann

Führungen auf dem jüdischen Friedhof in Alsbach

In Alsbach befindet sich der größte jüdische Landfriedhof in Hessen. Hier fanden mehr als 400 Jahre lang jüdische Männer, Frauen oder Kinder ihre letzte Ruhe.
Was bedeutet es, jüdisch zu sein? Welche Bedeutung hatte der Friedhof für die Region? Was sind jüdische Bestattungsriten? Was ist 1938 mit dem Friedhof geschehen? Wo liegen die Ursprünge für Antisemitismus? Was bedeutet heute christlich-jüdischer Dialog?
Joachim Dietermann, Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, bietet ab Mai wieder Führungen an. Die Termine für 2022: 10. Mai, 7. Juni, 3. Juli, 3. August, 6. September, jeweils um 17.00 Uhr. Die Führung dauert ca. 1,5 Std., die Teilnahme kostet 5 Euro.

Anmeldung bei Joachim Dietermann per E-Mail
Gruppenführungen sind auch zu anderen Terminen möglich.

Hospizverein Pfungstadt lädt ein

„In jede hohe Freude mischt sich eine Empfindung der Dankbarkeit“


Maria von Ebner-Eschenbach

Im vergangenen Jahr feierte der Hospizverein Pfungstadt und nördliche Bergstraße e. V. sein 20jähriges Bestehen. Gegründet im Jahr 2001 in Pfungstadt ist der Verein seit mehr als einem Jahrzehnt auch regional in den Gemeinden Alsbach-Hähnlein, Bickenbach und Seeheim-Jugenheim mit seiner Arbeit fest verankert.
Wir schauen auf zwei Jahrzehnte intensiver und erfüllender Arbeit zurück, in denen wir über 600 schwerstkranke Menschen und ihre Angehörigen begleitet, ihnen Beistand und Halt gegeben und Zeit geschenkt haben. Dies wäre nicht möglich, würden sich nicht so viele Menschen in und für unseren Hospizverein mit Herzblut engagieren. Ursprünglich sollte das 20jährige Bestehen und die Arbeit des Vereins für die Region bereits im letzten Jahr gebührend gewürdigt werden. Hierzu waren zahlreiche Benefizveranstaltungen geplant. Doch pandemiebedingt mussten nahezu alle Festivitäten abgesagt werden. Umso mehr freuen wir uns, dass in diesem Jahr einige Benefizveranstaltungen lokaler Künstlerinnen und Künstler zu Gunsten unseres Vereins möglich werden. Gerne laden wir Sie zu den nachfolgenden Veranstaltungen ein (Anmeldung erforderlich).

Über die Vergänglichkeit – Eine Philosophie des Abschieds

Autorenlesung mit Ina Schmidt (Kooperationsveranstaltung mit der Hessischen Landesregierung für politische Bildung)
Alles, was wir anfangen, geht seinem Ende entgegen; vom Moment der Geburt an ist der Mensch Abschieden ausgesetzt. Ein souveräner Umgang mit dieser existenziellen Erfahrung kann uns helfen, Vergänglichkeit als Teil des Lebens anzuerkennen. Am Mittwoch, 4. Mai im Gartensaal Schloss Heiligenberg in Jugenheim; Beginn: 16.30 Uhr. Jeder Gast erhält ein Exemplar dieser Publikation, auf Wunsch handsigniert.

Noch `n Gedicht – der große Heinz Ehrhardt-Abend

Hans-Joachim Heist als Heinz Ehrhardt dieser Schelm!
Wenn Hans-Joachim Heist die Erhardt-Brille aufsetzt, die Haltung von Heinz Erhardt annimmt und in seiner unverwechselbaren Art spricht, meint man, Heinz Erhardt steht da. Am Sonntag, 29. Mai in der Sport- und Kulturhalle in Pfungstadt; Beginn: 18.00 Uhr.

Letzte Hilfe-Kurs

Kursleiterinnen des Hospizvereins Pfungstadt und nördliche Bergstraße e.V. „Letzte Hilfe-Kurse“ wollen zu Mitmenschlichkeit und Unterstützung in der letzten Lebensphase eines geliebten Menschen ermutigen. Die Kurse richten sich an Interessierte, die lernen möchten, was sie dabei für die ihnen Nahestehenden tun können. Am Montag, 11. Juli 2022 im  evangelischen Gemeindehaus in Jugenheim; Uhrzeit: 14.00 – 18.00 Uhr.

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei, Spenden sind gerne willkommen. Anmeldung im Hospizbüro unter Telefon (06157) 911100 oder E-Mail

Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage unter www.hospizverein-pfungstadt.de

Offene Kirche

Jeden Mittwoch von 16.00 bis 18-00 Uhr und jeden Sonntag von 15.00 bis 17.00 Uhr
hat unsere Laurentiuskirche ihre Tore für Sie offen: zum Innehalten, Beten oder Genießen. Sie sind herzlich eingeladen.

Was Sie schon immer über die Laurentiuskirche wissen wollten

Aus welchem Jahrhundert stammt das Kruzifix über dem Altar, welche wechselvolle Geschichte steht hinter der jetzigen Orgel, von wem stammen die Buntglasfenster und was stellen sie dar? Die Fragen lassen sich beliebig erweitern und die dazugehörigen Antworten sollen den Besuchern der Kirche über einen QR-Code, der mit einem Smartphone gescannt werden kann, zugänglich gemacht werden.

Sie haben Lust, bei diesem Projekt mitzuwirken?

Unsere Kirche bietet viel Unterschiedliches, sodass alle Interessierten sich einbringen können! Suchen Sie sich einfach Ihr Lieblingsobjekt in unserer Kirche aus und gestalten Sie dazu einen ca. 2-minütigen Beitrag. Die Herausforderung ist das Zusammenfassen zu einem leicht lesbaren Text. Wenn Sie sich zutrauen, Texte mit fester und klarer Stimme zu sprechen – die Qualität der Aufnahme ist ganz entscheidend für den Hörer –, können Sie auch bei der Erstellung der Audiodateien mitwirken. Dann wird man Ihre Stimme für lange Zeit in der Kirche hören können.
Wenn Sie Interesse an der Mitarbeit bei diesem Projekt haben, melden Sie sich einfach im Gemeindebüro. Wir freuen uns sehr über Ihre Beteiligung!

Erwin Rieke