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Gemeinsam – ein Gebet geht um die Welt

Gott, unser Vater, durch deinen Geist sind wir miteinander verbunden im Glauben, Hoffen und Lieben.
Auch wenn wir in diesen Zeiten vereinzelt sind: Wir sind Teil der weltweiten Gemeinschaft deiner Kinder.

Lass wachsen unser Vertrauen in deine Nähe und in die Verbundenheit mit unseren Schwestern und Brüdern.
Die erkrankt sind, richte auf.
Mache leicht die Herzen der Einsamen.
Den Verantwortungsträgern gib Weisheit und Mut
Stärke die Frauen und Männer im medizinischen Dienst.
Unseren Freunden und Partnern in der weltweiten Kirche stehe bei.
Uns allen schenke Ideen, unserer Verbundenheit Ausdruck zu geben.

Segne uns, o Herr! Lass leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig ewiglich!
Segne uns, o Herr! Deine Engel stell um uns! Bewahre uns in deinem Frieden ewiglich!
Segne uns, o Herr! Lass leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig ewiglich!

Amen.

Gemeinsam – ein Gebet geht um die Welt

Wenn ihr Euch einreiht in die Gebetskette – dann postet es und teilt es. Oder druckt das Emblem aus und hängt es in euer Fenster und Auto. Räumlich getrennt aber geistlich verbunden, das wollen wir damit zeigen.

10. Jugendkirchentag abgesagt

Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau hat sich dazu entschieden, die christliche Großveranstaltung, die von 11. bis 14. Juni 2020 hätte in Wiesbaden stattfinden sollen, bis auf weiteres abzusagen. Die Arbeitsstelle Jugendkirchentag prüft derweil, welche geplanten Programmformate online umsetzbar sind.

Weitere Informationen findest Du unter www.good-days.de.

ZDF Gottesdienst am Sonntag mit Kirchenpräsident

Quelle: ZDF

Unter dem Motto „Nur Mut!“ überträgt das ZDF am kommenden Sonntag den Fernsehgottesdienst aus der Saalkirche in Ingelheim. Es predigt Hessen-Nassaus Kirchenpräsident Volker Jung. So wird die  Feier  zwar ohne Gemeinde stattfinden, will aber dennoch ein Zeichen der Verbundenheit und der Ermutigung in der Krise setzen. Zuschauer sind eingeladen, ihre Gebetsanliegen über die Mailadresse Gebetsanliegen@ekhn.de in den Gottesdienst zu senden. Sie werden dann in die Fürbitten aufgenommen.

Hier geht es zur Übertragung

Text von Dr. Melanie Rohn

„Ich ging heute einkaufen und stellte fest, dass die Menschen, die mir in den Gängen des Ladens begegneten, fast alle sehr angespannt waren. Ja, wir erleben eine Situation, wie es sie bisher noch nie gegeben hat. Niemand weiß, wie es ausgehen wird. Alles ist ungewohnt, die Kinder sind zu Hause, die Eltern im Home-Office, in Kurzarbeit oder plötzlich ganz ohne Arbeit. Andere sind beruflich noch mehr gefordert als sonst, die Kassiererinnen, und diejenigen, die in der Pflege oder in Krankenhäusern oder bei Hilfsdiensten oder Lieferdiensten arbeiten.

Die gewohnte Ordnung ist nicht mehr da. Ja, wir alle sind aus der Ordnung gefallen, aus der Ordnung, die wir selbst aufgebaut hatten, aus der Ordnung des stets Funktionieren Müssens, des immer mehr und immer schneller Produzierens, aus der Ordnung der chronisch verstopften Straßen, aus der Ordnung der ständig zum Wachstum verpflichteten Wirtschaft.

Eine Ordnung haben wir dabei übersehen: Die Ordnung, die allem zu Grunde liegt. Die Ordnung unserer Welt, unserer Erde, unseres Sonnensystems, unserer Natur. Die Ordnung, die jetzt gerade die Tage wieder länger werden lässt, die die Blumen aufblühen, die grünen Triebe wachsen, die Vögel singen lässt. Diese Ordnung ist es, von der und mit der wir eigentlich leben. Ohne sie gäbe es gar keine Lebensmittel, keinen Rhythmus von Tag und Nacht, von Frühling, Sommer, Herbst und Winter, keine Großeltern und keine Enkel, keine Liebe und keine Freude, keine Tränen und kein Lachen, kein Schimpfen und kein Staunen, kein Leben.

Diese Ordnung, dieser grundlegende Rhythmus möchte uns aufatmen lassen. Er möchte uns Freude schenken über die Farben der kleinen Frühlingsblumen, über den Duft der blühenden Sträucher, über die Vögel, deren Gesang in diesem Frühling so laut und schön zu hören ist, über den warmen Wind und den blauen Himmel. Ob er das schafft in diesem Jahr?

Vielleicht ist unsere Situation ein Signal. Ein Signal, das uns zeigen möchte, welche Ordnung die grundlegende ist. Ein Signal, bevor alles zu spät ist. Ein Signal, noch gerade rechtzeitig in Richtung Leben umsteuern zu können. Umsteuern? Geht das denn?

Wir brauchen Heilung. Für die Kranken. Für die, die aus der Ordnung gefallen sind. Für uns alle. Für die ganze Welt.“

Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt? Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt, bleibe uns ein Fingerzeig, wie das Leben siegt. (EG 613)

von Dr. Melanie Rohn,
Prädikantin aus Nieder-Liebersbach

Wir halten uns fern und sind füreinander da – „Licht der Hoffnung“

In diesen Tagen der notwendigen Isolation ist es besonders wichtig, Gemeinschaft im Glauben zu leben. Die ist auch weiter möglich.

Wie auch schon in den vergangenen Tagen stellen wir auch heute abend um 19 Uhr eine Laterne als Licht der Hoffnung vor unser Haus, während in der Laurentiuskirche von jeweils einer Person die Osterkerze entzündet wird. Zum Klang der Glocken beten wir in Gemeinschaft für unser Dorf, unser Land und die Welt. Jeder Haushalt für sich, aber miteinander. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns mit allen verbunden und von Gott gehalten.

Je mehr Menschen sich anschließen, desto heller scheint das Licht der Hoffnung – in der Welt, für die Welt.

Absage all unserer Gemeindeveranstaltungen wegen Corona-Pandemie

In der Evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen werden ab sofort alle Veranstaltungen, Chöre, Gruppen, Kreise usw. abgesagt.

Auch die Gottesdienste müssen bis mindestens 19. April 2020 pausieren.

Leider müssen wir auch Geburtstags– und andere Besuche einstellen und unser Gemeindebüro für den Publikumsverkehr schließen.

Wir sind aber weiter telefonisch (81388) oder per E-Mail (kirchengemeinde.seeheim-malchen@ekhn.de) erreichbar.

Mit dieser Entscheidung folgen wir dem Verbot der Bundesregierung und den Handlungsempfehlungen unserer Landeskirche. Die Maßnahmen dienen dazu, die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen, damit ältere Mitbürger oder solche, die zu einer Risikogruppe gehören, geschützt werden.

In diesen besonderen Zeiten zeigt sich Nächstenliebe darin, dass man Abstand zum Nächsten hält.

Detaillierte Infos finden Sie unter:
https://www.ekhn.de/service/massnahmen-gegen-corona.html

Der Kirchenvorstand

Corona Maßnahmen

Liebe Gemeinde,

zur Begrenzung der Corona-Infektionsketten hatte der Kirchenvorstand am 15. März beschlossen, dass das Pfarrer-Reith-Haus und das Alte Pfarrhaus ab sofort bis zum 30. April für Gruppenaktivitäten geschlossen bleiben. Leider müssen auch die anstelle von Gottesdiensten geplanten Andachten in der Laurentiuskirche entfallen. Nach aktuellem Stand wird die Laurentiuskirche aber zu den Gottesdienstzeiten sowie an den Terminen der „Offenen Kirche“ für ein stilles Gebet geöffnet sein.

Wenn Sie Gesprächsbedarf haben, können Sie Pfarrerin Loggen (Tel. 969181) und Pfarrer Sames (Tel. 81954) anrufen.

Über aktuelle Entwicklungen und Termine werden wir per Aushang und auf unserer Homepage informieren. Hier erfahren Sie auch, ob die aktuell geplanten Mai-Termine stattfinden werden.

Das Gemeindebüro muss für Publikumsverkehr geschlossen bleiben, aber telefonisch und per E-Mail können Sie sich gerne melden.

In diesen schwierigen Zeiten sind Fernsehen, Hörfunk und Internet gute Alternativen. Jeden Sonntag um 9.30 Uhr können Sie im ZDF einen Gottesdienst miterleben. Weitere Verweise auf Andachten, Gottesdienst und mehr finden Sie auf der Internetseite der EKHN unter https://www.ekhn.de/glaube/gottesdienst/gottesdienst-von-zuhause.html. Die Evangelische Kirche Deutschland bietet „Kirche von zu Hause – Alternativen (nicht nur) in Zeiten von Corona“ an auf ihrer Seite https://www.ekd.de.

Der Kirchenvorstand

Geschafft! Kirchenasyl erfolgreich!

Unser Kirchenasyl für die kleine Familie aus Eritrea war erfolgreich! Wir freuen uns sehr!!

Was genau heißt „erfolgreiches Kirchenasyl“? Es heißt nicht, dass die Familie asylberechtigt ist. Darüber entscheiden die zuständigen Behörden. Ein erfolgreiches Kirchenasyl heißt vielmehr, dass die Zeit überbrückt wurde, in der eine Abschiebung drohte, und so die Voraussetzung geschaffen wurde für eine Prüfung des Asylantrags.

Die Dauer des Kirchenasyls hat sich mehrmals geändert. Erst waren sechs Monate zu überbrücken, dann wurde die Zeit von den Behörden auf 18 Monate verlängert. Doch kurz vor Weihnachten wurden die 18 Monate doch wieder zurückgenommen. Das heißt: Es droht nun keine Abschiebung mehr. Aktuell befinden wir uns in einer Übergangszeit, in der die Behörden die Ausweispapiere aktualisieren und festlegen, welcher Gemeinde die Familie zugeordnet wird. Auch hier gibt es gute Nachrichten: Die Familie wird Seeheim-Jugenheim zugeordnet. So bleiben Freundschaften erhalten und die große Tochter kann auf derselben Schule bleiben.

Wenn wir auf das Kirchenasyl blicken, freuen wir uns aber über mehr als die Vermeidung der drohenden Abschiebung. Wir freuen uns über die vielen Menschen, die sich im Helferkreis mit ihren ganz unterschiedlich Gaben sehr ausdauernd eingesetzt haben, und dass wir Probleme gemeinsam klären konnten. Wir haben liebe Menschen kennengelernt und neue Freundschaften sind entstanden. Nicht zuletzt sind wir dankbar für die eingegangenen Spenden.

Wir wünschen der Familie einen guten Start in ein „Alltagsleben“ in Deutschland und Gottes Segen!

Franziska Siebel, Kerstin Hartmann und Kirsten Sames

10. Jugendkirchentag kommt nach Wiesbaden

Auf geht’s zum Jugendkirchentag nach Wiesbaden! Von 11. bis 14. Juni 2020 geht es um das Motto „WI(r) verändern die Welt. Bist du dabei?“ Jugendliche und junge Erwachsene sind eingeladen, gemeinsam ein Fest des Glaubens zu feiern.

Highlights aus dem Programm: Escape Churches werden sich in der Innenstadt tummeln. Und hoch hinaus geht es auf die Türme der riesigen Marktkirche mitten im Herzen Wiesbadens! Kirche digital – wie geht das eigentlich? Und wie ist es so in der Rolle eines Politikers im hessischen Landtag?

Informationen zum Programm, zur Anmeldung und den Preisen findest Du unter www.good-days.de.

Wiebke Heß,
Arbeitsstelle Jugendkirchentag der EKHN