Category Archives: Aktuelles

Afrikanischer Chor in der Laurentiuskirche

Tanzend und swingend zog am 10.6. stimmgewaltig der farbenprächtige Efatha-Chor, angeführt von der Chorleiterin Bertha, in die gut gefüllte Laurentiuskirche ein. Die 14 Sängerinnen und Sänger mit der fünfk.pfigen Combo füllten nicht nur den Chorraum, sondern die gesamte Kirche mit ihren mitreißenden Chorliedern. Aus einer der 14 Herrnhuter Gemeinden (Moravian Church) in Tansanias Drei-Millionen-Metropole Daressalam kommend, hatte der Chor zuvor die Besucher des Ev. Kirchentags in Stuttgart mitgerissen. Nun sangen sie 105 Minuten ohne Pause, tanzten und priesen Gott in unserer Kirche so intensiv, dass man meinen konnte, die Stützen der Emporen würden sich im Takt bewegen. Die Zuhörergemeinde wurde im Wechselgesang einbezogen und auch der eine oder andere zum „Mitswingen“ bewogen. Mit dem Segen des mitgereisten Pfarrers endete dieses Chorereignis, bevor Chor und Combo mit einem späten Abendessen im Darmstädter Hof belohnt und verabschiedet wurden, das der Partnerschaftsausschuss unserer Gemeinde unter Leitung von Birklinde Heid organisiert hatte.

Hans Hrausek

Bach & Bike

Marion Huth, Wolfgang Portugall, Konja Voll, Gregor Knop

v.l.n.r.: Marion Huth, Wolfgang Portugall, Konja Voll, Gregor Knop

Die Fahrrad-Orgeltour „Bach & Bike“ am Pfingstmontag (25. Mai) startete in diesem Jahr in der ev. Laurentiuskirche in Seeheim. Marion Huth berichtete zunächst Wissenswertes über die Bosch Orgel und zeigte anschließend in einem Kurzkonzert, was klanglich in der Orgel steckt. Die Tour ging weiter über Alsbach, Zwingenberg und zum Zielpunkt Michaelskirche in Bensheim. Anschließend gab es Bratwürstchen, Salate und einen guten Wein für die fleißigen Fahrradfahrer. Die Bach & Bike Tour, die zum sechsten mal im Rahmen der ökumenischen Bachtage im Mai stattfand, hatte über 200 Teilnehmer.

Bilduntertitel von links nach rechts:

Marion Huth, Wolfgang Portugall, Konja Voll, Gregor Knop

Adieu!

Joachim Schließer

Joachim Schließer

In der zweiten Hälfte des April stand es in voller Blüte: ein kleines Apfelbäumchen auf dem Rasenstück vor dem Haus, in dem wir seit zwölf Jahren wohnen. „Wachsen wie ein Baum“ – so lautete vor einigen Jahren das Thema, zu dem eine Konfirmandengruppe den Gottesdienst gestaltete, mit dem die Jugendlichen sich für die Konfirmation vorstellten. Eltern spendeten dazu ein Apfelbäumchen. Das steht seither am Kätchen-Kling-Weg. In einem Jahr hat es reichlich Frucht getragen und hing im Herbst voller roter Äpfel. In anderen Jahren wuchsen und reiften einzelne, mal mehr, mal weniger Früchte daran. Es gab auch mal ein Jahr, in dem es grüne Blätter trug, aber keine Äpfel. Wie viel Frucht werden die Blüten in diesem Jahr ansetzen? Welche werden zwischendrin abfallen, nutzlos und wertlos sein? Wie viele werden reifen und im Herbst geerntet werden können?

Wenn die Äpfel reifen im Herbst, dann werde ich nicht mehr im Pfarrhaus am Kätchen-Kling-Weg wohnen. Meine Zeit als Pfarrer in Seeheim, meine Zeit im aktiven Pfarrdienst geht im Sommer zu Ende. Nach 25 Jahren in Seeheim werden wir beide, meine Frau und ich, in Ruhestand gehen und wegziehen.

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Neuer Pfarrer gewählt

In seiner Sitzung vom 20. Mai hat der Kirchenvorstand über die Besetzung der Pfarrstelle II (Nachfolge Pfr. Schließer) entschieden. Einstimmig gewählt wurde Pfr. Christoph Sames, der sich der Gemeinde am 10.05.2015 im Gottesdienst vorgestellt hat. Der zweite Bewerber hatte seine Bewerbung vor der Wahl zurückgezogen.

Das Wahlergebnis wurde am 24. Mai im Gottesdienst bekannt gegeben. Jedes nach der Kirchengemeindewahlordnung wahlberechtigte Mitglied der Kirchengemeinde kann innerhalb von zwei Wochen nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses Einspruch gemäß §27 des Pfarrstellengesetzes gegen die Wahl einlegen. Die Einspruchsfrist endet am 7. Juni 2015. Wenn keine Einsprüche eingehen, hat der gewählte Pfarrer bis zum 21. Juni Zeit, die Wahl anzunehmen. Wir hoffen, dass wir Pfr. Christoph Sames, im Herbst als Stelleninhaber der Pfarrstelle II in unserer Gemeinde begrüßen dürfen.

Erwin Rieke

Noch immer Hilferufe vom Dach der Welt

12 Noch immer Hilferufe vom Dach der Welt reuters-web-e1In den letzten Apriltagen haben mehrere schwerste Erdbeben vor allem den Himalaya-Staat Nepal in seinen am dichtesten besiedelten Zonen so nachhaltig erschüttert, dass tausende Menschen ums Überleben kämpfen, weil ihnen Nahrung, ein Dach über dem Kopf und medizinische Versorgung fehlen und durch die nachhaltig beschädigte Infrastruktur auch nicht schnell zur Verfügung gestellt werden können.

Zwar sind gleich nach der Katastrophe viele Gelder gespendet worden, aber sie reichen nicht aus, um die unvorstellbare Not lindern zu können.

Bitte lassen Sie nicht nach in ihrer Hilfsbereitschaft und geben Sie weiterhin von dem, was Sie erübrigen können.

Partner der Diakonie Katastrophenhilfe aus dem weltweiten kirchlichen Netzwerk der ACT Alliance haben bereits unmittelbar nach dem Beben erste Hilfsmaßnahmen eingeleitet. Oberste Priorität war und ist, die Überlebenden schnellstmöglich mit sauberem Trinkwasser, und Nahrungsmitteln zu versorgen. Da viele Häuser zerstört oder unbewohnbar geworden sind, arbeiten die Helfer weiterhin unter Hochdruck daran, Notunterkünfte und Planen zum Schutz vor Regen und Kälte bereitzustellen. „Viele Betroffene verbringen seit dem Beben noch immer Nächte im Freien aus Furcht vor Nachbeben“, berichten Helfer. Von ihrer Basis in Kathmandu aus organisiert das Notfallteam der Partner die Hilfe vor Ort.

Die Einrichtungen der Partner blieben zum Glück unversehrt. Alle Mitarbeitenden waren sofort einsatzbereit. Aus lokalen Beständen konnten schnell Hilfsgüter wie Hygienepakete und Planen verteilt werden. Weiteres Hilfsmaterial wurde über Indien ins Land gebracht.

Spendenkonto 505 505 Evangelische Bank BLZ 520 604 10,

oder IBAN: DE68 5206041000002502, BIC: GENODEF1EK1

Stichwort: Nepal Erdbebenhilfe

Kirchenvorstand der Gemeinde Seeheim-Malchen

Familienfest am Vatertag 2015

Übergabe der Spende 2014

Übergabe der Spende 2014

Am 14. Mai ab 11.00 Uhr veranstalten die Kerweborsch, die Radballer, die Schützen, die Ringer und die Fußballer bereits zum dritten Mal das Familienfest an Christi Himmelfahrt (Vatertag). In und um die Sport- und Kulturhalle Seeheim werden unter anderem ein Spaß-Biathlon, Flohmarkt, Fußball-Geschwindigkeitsschießen, Ringer-Schaukampf, Radball und eine Tombola angeboten. Für die kleinen Gäste steht eine Hüpfburg zum Toben bereit. Für Essen und Getränke, Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Anmeldungen für den Flohmarkt werden gerne unter der E-Mail Adresse Vatertag.Seeheim@web.de angenommen. Die fünf ausrichtenden Vereine freuen sich auf zahlreiche Gäste. Ein Teil der Einnahmen wird auch dieses Jahr wieder dem Ev. Laurentius Kindergarten gespendet.

Roland Benkstein

Osterspaziergang 2015

Osterspaziergang 2015 - Foto: Dr. Geerd Meyer

Osterspaziergang 2015 – Foto: Dr. Geerd Meyer

21 Kinder, teilweise in Begleitung Ihrer Eltern, erklommen an Ostersonntag den Seeheimer Hausberg. Der heißersehnten Osterhasensuche wurde dieses Jahr die Erläuterung des Kreuzweges Jesu vorangestellt. Mit Symbolen und Bildern stellten wir in Form eines Kreuzes die Passion Jesu von Palmsonntag über Gründonnerstag, Karfreitag bis zur Auferstehung an Ostern nach. Zum Schluss wurden dann doch noch alle Wünsche erfüllt und jedes Kind bekam einen Schokohasen, einen Schokolutscher sowie ein bunt gefärbtes Ei.

Entlastung in der häuslichen Pflege

DiakoniestationDiakoniestation mit ambulantem Dienst und Betreuung von Menschen mit Demenz.

Die Diakoniestation Nördliche Bergstraße übernimmt als ambulanter Pflegedienst medizinische und pflegerische Leistungen und unterstützt die Mobilität der pflegebedürftigen Menschen. Mit dem ersten Kontakt zum Pflegedienst ist ein wichtiger Schritt zur Entlastung der pflegenden Angehörigen unternommen.
Im Erstgespräch wird das Angebot vorgestellt und auf die Bedürfnisse abgestimmt. Zur Gewährleistung einer nach den modernsten Erkenntnissen ausgerichteten Versorgung der Patienten, finanziert der gleichnamige Förderverein Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiter. So können Hilfestellungen aus der Kinesthetic in der Pflege nach Anleitung praktiziert werden. Die Qualifizierung zur Begleitung und Betreuung von Menschen mit einer dementiellen Erkrankung trägt zum wachsenden Unterstützungsbedarf der Betroffenen und ihrer Angehörigen bei.
Die Mitarbeiter der Diakoniestation betreuen seit sechs Jahren die Bewohner der Wohngemeinschaft im Alten Forstamt in Jugenheim und haben vor zwei Jahren das Angebot der Betreuungsgruppe „Lichtblicke“ erweitert, um pflegende Angehörige in ihrem Alltag zu entlasten. Geleitet wird das Treffen von zwei Fachkräften. Die Gruppe trifft sich jeden Dienstag von 12 bis 17.00 Uhr im Café des Altenzentrums in der Sandstraße 85 in Seeheim. Nach der Begrüßungsrunde gibt es ein Mittagessen aus der hauseigenen Küche Der Tag wird durch die Betreuerinnen individuell nach den Bedürfnissen der Gäste durch Spiele, der Jahreszeit entsprechenden Liedern und Spaziergängen gestaltet. In gemütlicher Runde mit Tee, Kaffee und Kuchen wird das Treffen abgeschlossen. Die Gäste werden mit dem Kleinbus des Fördervereins von zuhause abgeholt und wieder zurück gebracht, so dass die Angehörigen Zeit zum Ausspannen und für ihre eigenen Interessen haben. Im Café können acht Gäste betreut werden. (mehr …)

Kirchenchor Jahreshauptversammlung

Nach öffentlicher Einladung im Laurentius, fand am 03. Februar 2015, die Jahreshauptversammlung des Kirchenchores im Pfarrer-Reith-Haus statt. Eröffnet wurde die Versammlung mit gemeinsamem Singen. Die Chorsprecherin begrüßte die Anwesenden. Besonders wurden fünf neue Mitglieder, die sich dem Chor während des Jahres 2014 und ein weiteres Mitglied, das sich seit 2015 dem Chor angeschlossen hat, begrüßt.
Alle freuten sich über die gute Zusammenarbeit und das Singen im letzten Jahr. Gedankt wurde Rosi Tietze für das Einsammeln der Mitgliedsbeiträge und dem Ehepaar Geerd und Susanne Meyer, die den Chorausflug zur Landesgartenschau nach Gießen organisierten. Ganz besonderer Dank geht an unsere Chorleiterin Marion Huth, die den Chor immer zu Höchstleistungen motiviert, super leitet und betreut.
Dank auch an viele Spender, Gönner und Freunde unserer Kirchenchormusik. Den Mitgliedern wurden die Finanzen des Chores offengelegt. Marion Huth stellte ihren Plan, musikalische Mitgestaltung von Gottesdiensten und Aktivitäten 2015 vor. Der diesjährige Chorausflug, der am Samstag, dem 29. August stattfinden soll, führt uns nach Lorsch und Heppenheim. Alle Chormitglieder freuen sich auf das Singen im Jahr 2015. Beendet wurde die Versammlung mit dem Kanon: „Dona nobis pacem…“.

Wenn Sie gerne im Kirchenchor mit uns singen möchten, sind Sie herzlich eingeladen. Wir proben jeden Dienstagabend von 20.00 bis 21.30 Uhr im Pfarrer-Reith-Haus (Weedring 47 in Seeheim). Herzlichen Dank!

 

Rosi Müller (Chorsprecherin)

Frühjahrssammlung der Diakonie Hessen

Diakonie in nächster NäheFrühjahrssammlung der Diakonie Hessen
vom 2. bis 12. März 2015

Liebe Gemeindemitglieder, Freundinnen und Freunde der Diakonie,

„Weil Menschen Menschen brauchen“ – unter diesem Motto steht erneut die Sammlung der Diakonie in Hessen und Nassau. Menschlichkeit und Zuwendung, Beratung und Förderung – dafür arbeitet die Diakonie. Sie bietet nicht nur Hilfe in Not, sondern auch Hilfe zur Selbsthilfe. Damit niemand verloren geht und jeder eine Chance erhält.

Die öffentlichen Mittel reichen längst nicht mehr um die vielfältigen und umfangreichen Angebote der Diakonie zu gewährleisten. Die Diakonie weist darauf hin, dass Spenden wichtig sind, um die diakonischen Angebote weiter wahrnehmen und verbessern zu können.

Wir leben in einem reichen Land und doch reicht für viele Menschen ihr Auskommen nicht zum Leben.

Wir leben in einem gut versorgten Land und doch fallen viele Menschen aus allen sozialen Sicherungssystemen heraus.

Wir leben in einem gut funktionierenden Land und doch kommen viele Menschen mit unserer Effizienz nicht mit.

Hier wollen die regionalen diakonischen Werke Menschen helfen, dass Menschen in diesem Land am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Hier sind die vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Diakonie „In der Nächsten Nähe“.

Heute bitten wir Sie um Ihre finanzielle Unterstützung, damit wir dank Ihnen unsere Arbeit auch weiterhin hier in Ihrer Nähe – in Ihrem Regionalen Diakonischen Werk – professionell und engagiert fortsetzen können. Die Arbeit der regionalen Diakonie versteht sich als Ergänzung zu den diakonischen Aktivitäten Ihrer Kirchengemeinde.

In der Nächsten Nähe – das ist uns Auftrag und Motivation!
Schon jetzt ein herzliches Dankeschön für Ihre Gabe.

Mit freundlichen Grüßen

Pfarrerin Monika Bertram               Pfarrer Joachim Schließer