Category Archives: Corona

Hygienerichtlinien außer Kraft gesetzt

Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung vom 8. Juni die bis dahin geltenden Hygienemaßnahmen aufgehoben.
Das Tragen von Masken während unserer Gottesdienste sowie bei Gruppentreffen in den Gemeinderäumen ist nicht mehr verpflichtend, in der Kirche Malchen wird um das Tragen einer Maske gebeten. Es bleibt aber jedem überlassen, ob er/sie eine Maske tragen will.

Ausnahme: Für den Gottesdienstbesuch im Altenzentrum sind zurzeit Maske und ein Schnelltest verpflichtend, bitte prüfen Sie die aktuellen Regelungen kurz vor dem Gottesdienst.

Erwin Rieke

Corona Hilfetelefon

Ein offenes Ohr in der Krise

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen uns alle. Sie können wirtschaftliche Nöte auslösen und persönliche Krisen hervorrufen.

Das Diakonische Werk Bergstraße bietet allen Menschen in der Region in der momentanen Krisensituation Rat und Hilfe an. Im Rahmen eines Hilfetelefons stehen erfahrene Sozialarbeiter*in- nen für existenzsichernde und psychosoziale Beratungen zur Verfügung.

Es wird beraten in Fragen zur finanziellen Existenzsicherung, zum Zugang zu Sozialleistungen und den Zuschüssen und Erleichterungen, die durch Bundes- und Landesgesetzgebung in diesen Tagen möglich werden. Fragen zur Wohnraumsicherung, Mietstundung oder Kinderzuschlagszahlungen können ebenfalls Thema sein. Unsere Beraterinnen und Berater widmen sich jedem Thema individuell.

Auch in persönlichen, seelischen und familiären Krisen erhalten Ratsuchende kompetente Beratung und vor allem ein offenes Ohr.

Das Hilfetelefon (06251) 1072 – 31 ist werktags von 9-12 und 13-16 Uhr erreichbar.

Kirche-on-Lein

Am Pfarrer-Haus gibt es unter dem Motto “Kirche-on-Leine” von nun an die Möglichkeit, sich Ermutigungs-Karten, -Sprüche, -Bilder abzuholen oder auch selbst hinzubringen. Die Karten hängen am Zaun rechts des PRH und im Käthchen-Kling-Weg zum Abholen bereit. Gerne kann man auch selbst Karten für andere “Zaungäste” dort hinhängen.

Kirsten Sames

Corona-Krise verstehen – Eine Geschichte für Kindergartenkinder

Liebe Kinder, liebe Eltern,

heute könnt ihr die Corona Hasen Geschichte lesen und anschauen.

Außerdem gibt es einen Bastelvorschlag: Bastelt ein „Umarmerli“. Das ist ein Gruß für einen lieben Menschen, den ihr zurzeit nicht treffen dürft. Ihr könnt ihn in den Briefkasten werfen.

Viele Grüße
Franziska Siebel

Download Corona Hasen Geschichte

 Download Umarmerli

 

 

Nachbarschaftshilfe Seeheim-Jugenheim

In der besonderen Situation fragen sich viele: Wie kann unsere Kirchengemeinde ganz praktisch helfen, etwa beim Einkauf? In Malchen hatte sich schnell die Dorfgemeinschaft auf das Motto verständigt „Nicht nur feiern, sondern auch helfen!“. Ein Anruf in der kommunalen Gemeinde in Seeheim ergab, dass auch hier schon für die verschiedenen Ortsteile geplant wurde. So haben wir entschieden, nicht noch eine Plattform für Hilfe im Ort zu eröffnen, sondern die anderen Angebote zu unterstützen.

Falls Sie sich über Unterstützung freuen würden oder Hilfe anbieten möchten, rufen Sie herzlich gerne von montags bis freitags, 10-16 Uhr, im Bürgerbüro (06257-990380) an oder schreiben eine E-Mail (). Von dort werden die Kontakte an die entsprechenden Kooperationspartner weitergeleitet.

Allen Aktiven danken wir sehr herzlich für ihr Engagement!

Der Kirchenvorstand

Gemeinsam – ein Gebet geht um die Welt

Gott, unser Vater, durch deinen Geist sind wir miteinander verbunden im Glauben, Hoffen und Lieben.
Auch wenn wir in diesen Zeiten vereinzelt sind: Wir sind Teil der weltweiten Gemeinschaft deiner Kinder.

Lass wachsen unser Vertrauen in deine Nähe und in die Verbundenheit mit unseren Schwestern und Brüdern.
Die erkrankt sind, richte auf.
Mache leicht die Herzen der Einsamen.
Den Verantwortungsträgern gib Weisheit und Mut
Stärke die Frauen und Männer im medizinischen Dienst.
Unseren Freunden und Partnern in der weltweiten Kirche stehe bei.
Uns allen schenke Ideen, unserer Verbundenheit Ausdruck zu geben.

Segne uns, o Herr! Lass leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig ewiglich!
Segne uns, o Herr! Deine Engel stell um uns! Bewahre uns in deinem Frieden ewiglich!
Segne uns, o Herr! Lass leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig ewiglich!

Amen.

Gemeinsam – ein Gebet geht um die Welt

Wenn ihr Euch einreiht in die Gebetskette – dann postet es und teilt es. Oder druckt das Emblem aus und hängt es in euer Fenster und Auto. Räumlich getrennt aber geistlich verbunden, das wollen wir damit zeigen.

Text von Dr. Melanie Rohn

„Ich ging heute einkaufen und stellte fest, dass die Menschen, die mir in den Gängen des Ladens begegneten, fast alle sehr angespannt waren. Ja, wir erleben eine Situation, wie es sie bisher noch nie gegeben hat. Niemand weiß, wie es ausgehen wird. Alles ist ungewohnt, die Kinder sind zu Hause, die Eltern im Home-Office, in Kurzarbeit oder plötzlich ganz ohne Arbeit. Andere sind beruflich noch mehr gefordert als sonst, die Kassiererinnen, und diejenigen, die in der Pflege oder in Krankenhäusern oder bei Hilfsdiensten oder Lieferdiensten arbeiten.

Die gewohnte Ordnung ist nicht mehr da. Ja, wir alle sind aus der Ordnung gefallen, aus der Ordnung, die wir selbst aufgebaut hatten, aus der Ordnung des stets Funktionieren Müssens, des immer mehr und immer schneller Produzierens, aus der Ordnung der chronisch verstopften Straßen, aus der Ordnung der ständig zum Wachstum verpflichteten Wirtschaft.

Eine Ordnung haben wir dabei übersehen: Die Ordnung, die allem zu Grunde liegt. Die Ordnung unserer Welt, unserer Erde, unseres Sonnensystems, unserer Natur. Die Ordnung, die jetzt gerade die Tage wieder länger werden lässt, die die Blumen aufblühen, die grünen Triebe wachsen, die Vögel singen lässt. Diese Ordnung ist es, von der und mit der wir eigentlich leben. Ohne sie gäbe es gar keine Lebensmittel, keinen Rhythmus von Tag und Nacht, von Frühling, Sommer, Herbst und Winter, keine Großeltern und keine Enkel, keine Liebe und keine Freude, keine Tränen und kein Lachen, kein Schimpfen und kein Staunen, kein Leben.

Diese Ordnung, dieser grundlegende Rhythmus möchte uns aufatmen lassen. Er möchte uns Freude schenken über die Farben der kleinen Frühlingsblumen, über den Duft der blühenden Sträucher, über die Vögel, deren Gesang in diesem Frühling so laut und schön zu hören ist, über den warmen Wind und den blauen Himmel. Ob er das schafft in diesem Jahr?

Vielleicht ist unsere Situation ein Signal. Ein Signal, das uns zeigen möchte, welche Ordnung die grundlegende ist. Ein Signal, bevor alles zu spät ist. Ein Signal, noch gerade rechtzeitig in Richtung Leben umsteuern zu können. Umsteuern? Geht das denn?

Wir brauchen Heilung. Für die Kranken. Für die, die aus der Ordnung gefallen sind. Für uns alle. Für die ganze Welt.“

Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt? Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt, bleibe uns ein Fingerzeig, wie das Leben siegt. (EG 613)

von Dr. Melanie Rohn,
Prädikantin aus Nieder-Liebersbach