Auf dem Weg zur nachhaltigen Kirchengemeinde

Informationsabend kirchliches Umweltmanagement „Grüner Hahn“ am

Donnerstag, 28. März um 20 Uhr im Pfarrer-Reith-Haus 

Mit Referentin Frau Kathrin Saudhof, Klima- schutzmanagerin im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, Mainz

Inhalte

  • Was ist das kirchliche Umweltmanagement Grüner Hahn?
  • Warum macht man das?
  • Was hat man davon? Was braucht man dazu?
  • Wie geht es los? Wie läuft es ab?
  • Welche praktischen Erfahrungen in Kirchengemeinden gibt es?

Umweltmanagement „Grüner Hahn“

Mit dem Konzept „Grüner Hahn“ werden Kirchengemeinden unterstützt, ihr Gemeinde-leben Schritt für Schritt umweltfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten. Deutschlandweit wurden bereits über 700 Gemeinden mit dem „Grünen Hahn“ ausgezeichnet. Auch ohne große Gebäudesanierungen konnten sie dadurch durchschnittlich 10% Strom, 25% Wärmeenergie, 10% Wasser und 10% Müll einsparen. Wird der Verbrauch von Energie und Wasser oder das Abfallaufkommen reduziert, sinken in der Regel auch die Kosten, so dass mehr Geld für andere Aktivitäten der Kirchengemeinde übrig bleibt.

Um dies zu erreichen, wird ein so genanntes Umweltmanagement eingeführt. Es leitet dazu an, die Umweltauswirkungen, z.B. bei Energie und Wasser, bei den Außenanlagen oder beim Einkauf zu erfassen und zu bewerten. Anschließend werden gemeinsam Ziele festgelegt, in welchen Bereichen und mit welchen Maßnahmen Verbesserungen erreicht werden sollen. Schon vorhandene Aktivitäten lassen sich dabei in ein Gesamtkonzept integrieren. Klar verteilte Zuständigkeiten und ein Zeitplan helfen bei der Umsetzung.

Um den Grünen Hahn einzuführen, wird in den Gemeinden ein Umweltteam gegründet, das von einem kirchlichen Umweltauditor begleitet wird. Die Kosten für die Zertifizierung werden momentan vom EKHN-Ökofonds „Grüner Hahn“ übernommen. Außerdem können zertifizierte Gemeinden zusätzliche Mittel aus dem Ökofonds beantragen, um Umsetzungsmaßnahmen zu finanzieren.

In unserer Seeheimer Gemeinde kann der Grüne Hahn mit der Auszeichnung „Faire Gemeinde“ verbunden werden. Der Antrag auf die Auszeichnung „Faire Gemeinde“ wurde bereits eingereicht.

Kommen Sie zum Info-Abend! Wir freuen uns über Interessierte aus der Gemeinde.

Sabine Allmenröder/Eva-Maria Loggen