Mitmachen beim Autofasten

Die dramatischen Folgen des Klimawandels sind überall immer mehr spürbar: Überschwemmungen, Wirbelstürme, Trockenheit, die Gletscher schmelzen, Wüsten breiten sich aus. Die Lebensmöglichkeiten von Menschen, Tieren und Pflanzen werden durch unseren derzeitigen Lebensstil geschädigt. Unsere Gesellschaft muss sich von Denk- und Handlungsweisen, die auf der Ausbeutung von Menschen, Mitgeschöpfen und natürlichen Ressourcen beruhen, verabschieden.
Um das Klima zu schützen, kann jede und jeder einen kleinen Beitrag dazu leisten. Eine Möglichkeit hierfür ist die Unterstützung der Aktion Autofasten. Wer sein Auto stehen lässt und beispielsweise mit dem Bus oder der Bahn zur Arbeit fährt, erspart der Atmosphäre klimaschädliche Abgase. Deshalb laden evangelische Landeskirchen und katholische Bistümer in Deutschland und Luxemburg auch in diesem Jahr wieder dazu ein, während der Fastenzeit vom 4. März bis zum 4. April die eigene Mobilität und das Verhältnis zum Automobil zu überdenken.
Ziel der Aktion Autofasten, die zum 23. Mal stattfindet, ist es, das eigene Auto so oft wie möglich stehen zu lassen und Alternativen auszuprobieren, zum Beispiel mit dem Bus, der Bahn, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs zu sein oder ein Auto mit vielen anderen zu teilen. Wie lange und in welchem Umfang jeder mitmacht, entscheiden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst. Kooperationspartner der Aktion sind Verkehrsverbünde, die vergünstigte Fastentickets oder Frei-Tickets zur Verfügung stellen sowie Fahrradverleiher oder CarSharing-Unternehmen, die Sonderkonditionen anbieten. Umweltverbände wie der NABU und der BUND sowie der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) unterstützen Autofasten.
Machen Sie mit und melden sich kostenlos und einfach online bei www.autofasten.de. Sie erhalten dann auf Wunsch unser Mitmachheft per Post. Unter www.rmv.de sowie www.dadina.de gibt es auch in diesem Jahr wieder kostenlose Tickets zu gewinnen.

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Michael Maxin