Eröffnung Café International

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Wir laden Menschen unterschiedlichster Nationalität ein, die Lust auf Begegnungen mit anderen Menschen haben. Das Café International bietet die Möglichkeit zum Kennenlernen, sich auszutauschen, oder einfach nur zum Verweilen, in netter Gesellschaft, bei einer Kleinigkeit zum Essen und Trinken. Bei gutem Wetter gibt es die Möglichkeit, sich an der frischen Luft, auf der neugestalteten Terrasse des Pfarrer Reith Hauses aufzuhalten. Jung und Alt, Groß und Klein sind herzlich willkommen. Der Besuch ist kostenfrei – Spenden sind willkommen.
Die erste Veranstaltung fand bereits im August statt, das nächste Mal treffen wir uns am 24. September um 15.30 Uhr im Pfarrer-Reith-Haus. Weitere Treffen sind in Planung, die Termine dazu werden hier auf der Homepage und im Laurentius bekanntgegeben. Wir bitten darum, die Verhaltens- und Hygieneregeln zum Schutz gegen Corona zu beachten. Ein Hygienekonzept ist erstellt. Das Team Café International freut sich auf Sie/Euch!

Petra Rossmann

Neubeginn der Chöre

Zur Einhaltung der jeweils gültigen Hygieneschutz-Vorschriften bitten wir Sie um vorherige Anmeldung zu den Chorproben bei Frau Kögel, siehe u.g. Kontaktdaten.

Der Kirchenchor sucht neue Sängerinnen und Sänger! Wir freuen uns über jedes neue Gesicht und nehmen Sie gerne in den Kreis mit auf! Geprobt wird dienstags um 20 Uhr im Pfarrer-Reith-Haus. Männerstimmen sind besonders willkommen!

Wir suchen dich! Deine Stimme klingt gut und du singst gerne? Finde selbst heraus, was in dir steckt. Wir laden dich zum Gospel-Singen ein. Der Auftakt ist am Donnerstag, 2. September um 19.30 Uhr im Pfarrer-Reith-Haus.

Komm, sing mit! Gemeinsames Singen macht Spaß und steckt an, daher soll es nach den Sommerferien am Donnerstag, 2. September mit den Kinderchorproben im Pfarrer-Reith-Haus losgehen.

Gemeinsam….
… singen von klassischer und populärer Kinderchorliteratur
… gesunden Umgang mit Atem, Körper und Stimme erfahren
… altersgerechtes Heranführen an das mehrstimmige Singen
… miteinander lachen und Spaß haben
… Gottesdienste mitgestalten, Konzertaufritte (Musicals) und vieles mehr

Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren (Vorschulkinder bis einschließlich 1. Klasse) singen von 15:30 bis 16 Uhr, Kinder von 8 bis 11 Jahren (2. Klasse bis 4. Klasse) 16 Uhr bis 16:45 Uhr. Anfragen (für alle weiteren Altersspannen bis 4 Jahre bzw. ab 12 Jahre) nehme ich gerne entgegen.

Ansprechpartnerin:
Michaela Kögel, Telefon (06257) 95 91 423, E-Mail:

Adventsfenster gesucht

Der „Lebendige Adventskalender“ hat nun schon Tradition in Seeheim und Malchen, die wir auch dieses Jahr wieder fortsetzen möchten. Vom 1. bis 24. Dezember wird – mit einigen wenigen Ausnahmen – jeweils um 18 Uhr immer vor einem anderen Haus ein Adventsfenster „geöffnet“. Bei einem kleinen Programm von ca. 15 Minuten mit verschiedenen Elementen soll der Advent als besondere Zeit in unser Bewusstsein rücken.

Haben Sie Interesse, als Gastgeber eins dieser „Adventsfenster“ zu gestalten? Wir freuen uns über neue Interessierte ebenso wie Erfahrene. Bitte melden Sie sich bis zum 1. Oktober beim Organisationsteam und nennen uns mehrere mögliche Termine. Daraus erstellen wir einen Zeitplan. Im November wird dann noch ein Informationstreffen angeboten, bei dem konkrete Fragen zur Durchführung geklärt werden können, insb. auch zu den aktuellen Corona-Bedingungen. Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns über rege Beteiligung und hoffen auf alte und neue Adventsfenster in Seeheim und Malchen!

Franziska Siebel
Kirsten Sames

Situation in Malchen weiterhin unbefriedigend

Seit März 2020 – seit anderthalb Jahren also – können in der Malcher Kirche keine Gottes- dienste mehr gefeiert werden. Die Corona-Regeln – 1,5 Meter Abstand, fünf Quadratmeter Platz pro Person – lassen einen größeren Personenkreis nicht zu. Mit Pfarrer, Organisten, Küsterin, und Lektorin wäre also die Kapazitätsgrenze schon erreicht. Hinzu kommt, dass die vier kleinen Fenster der Kirche lediglich im oberen Teil schräg gekippt werden können, eine Luftzirkulation also nur sehr bedingt möglich ist. Bei verantwortungsvollem Umgang mit der Pandemie wird sich an den Umständen auf absehbare Zeit nichts Wesentliches ändern.
Glücklicherweise steht als Ausweichquartier für die Gottesdienste der große Saal der Bürgerhalle Malchen zur Verfügung. Diese hat im Vergleich zur Malcher Kirche sogar einige Vorteile: Sie ist barrierefrei erreichbar und verfügt über Toiletten. In der warmen Jahreszeit können die Fenster auf der Südseite geöffnet werden. Direkt vor der Halle gibt es ausreichend Parkplätze und Fahrradständer.
Mit etwas zusätzlichem Aufwand sind die Gottesdienste in der Bürgerhalle allerdings verbunden, was jedoch von Küsterin Jutta Schiliro und ihrem Team aus engagierten ehrenamtlichen Helfern routiniert gemeistert wird. Denn die Vorbereitungen erfordern wesentlich mehr Zeit – anschließend muss auch alles besenrein wieder aufgeräumt werden. Alle sind herzlich eingeladen, sich einmal einen Eindruck vom Gottesdienst in der Malcher Bürgerhalle zu verschaffen. Die Teilnahme klappt oft auch ohne Anmeldung!
Die Gemeindegruppen der Kirchengemeinde sind seit Frühjahr ebenfalls wieder im großen Saal aktiv: Freitags von 17-19 Uhr trifft sich die Musikgruppe, von 19-21 Uhr die Mädchen- Tanz-Gruppe und immer am dritten Freitag im Monat kommen die Tischharfen von 14.30-17 Uhr zum Proben zusammen. Lediglich der Kreativkreis hat seine Treffen coronabedingt noch nicht wieder aufgenommen.
Bei der geneigten Leserschaft mögen die bisherigen Zeilen dieses Artikels möglicherweise den Eindruck entstehen lassen, als hätten sich alle mit den gegebenen Umständen arrangiert und es würde keinen Grund zum Klagen geben. Dem ist aber nicht so, denn der große Wermutstropfen für das Ortsleben in Malchen ist der Wegfall des kleinen Saals der Bürgerhalle. Dieser wurde seitens der Gemeinde Seeheim-Jugenheim kurzerhand als Standort für eine Waldkindergartengruppe auserkoren. Nach monatelangem Umbau soll es Anfang September endlich an den Start gehen. Seit 2013 besteht ein Rechtsanspruch auf U3- und Ü3-Kinderbetreuung. Die Gemeinde Seeheim-Jugenheim hat allerdings nicht rechtzeitig Vorsorge getroffen und ist jetzt in fast allen Ortsteilen dabei, geeignete Räumlichkeiten zu requirieren.

So berechtigt eine qualifizierte Kinderbetreuung ohne jeden Zweifel ist, den innerörtlichen Vereinen und Gruppierungen in Malchen fehlt damit für die nächsten Jahre ein sehr nachgefragter Veranstaltungsraum. Auch das Kinderprogramm der Kirchengemeinde ist davon betroffen. Denn es kann nur sehr bedingt auf andere Teile der Bürgerhalle ausgewichen werden, zumal der große Saal während der Woche öfters von Gremiensitzungen der politischen Gemeinde gebraucht wird. Das Angebot der Gemeindeverwaltung, als Ausgleich den früheren Schulungsraum der Feuerwehr in den Katakomben der Bürgerhalle zu nutzen, stößt auf wenig Begeisterung, da er eher Hinterzimmer-Atmosphäre ausstrahlt und für den Publikumsverkehr wenig einladend wirkt. Voraussichtlich am 13. September wird es eine Ortsbeiratssitzung geben, auf der das Thema erörtert wird.

Michael Maxin

Unsere Umweltleitlinien

Beim Auftaktgottesdienst für das Projekt „Der Grüne Hahn“ zum Erntedankfest 2019 hatten die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, die für sie wichtigen Punkte von umweltfreundlichem und nachhaltigem Handeln in allen Bereichen unserer Kirchengemeinde zu notieren. Auf dieser Grundlage hat das Team „Grüner Hahn“ Leitlinien erarbeitet, welche die Ziele der Umweltarbeit unserer Gemeinde beschreiben, d. h. in welche Richtung sich die Kirchengemeinde in ihrer Verantwortung entwickeln bzw. verbessern möchte. Mit diesen Umweltleitlinien werden Grundsätze des Umweltschutzes in der Kirchengemeinde festgehalten. Sie dienen der mittel- und langfristigen Orientierung für alle Entscheidungen und Handlungen. Der Kirchenvorstand hat die Umweltlinien in seiner Juli-Sitzung  2021 beschlossen.

Umweltleitlinien der Evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen
„Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“ 1. Moses 2,15
Wir sind uns bewusst, dass wir Menschen diesem Auftrag bisher nicht gerecht werden, sondern die knappen Ressourcen ohne Rücksicht auf unsere Umwelt und auf das Wohl zukünftiger Generationen ausbeuten. Daher fühlen wir uns als Christen verpflichtet, uns gemeinsam für nachhaltige Lebensbedingungen und für die Erhaltung der Schöpfung einzusetzen, nach dem Grundsatz „global denken – lokal handeln“.

1. Wir glauben, dass wir diese Erde und unser Leben dem Wirken Gottes verdanken. Dies verpflichtet uns zum Einsatz für den Erhalt seiner Schöpfung.
Wir, die Kirchengemeinde Seeheim-Malchen, betrachten deshalb den Schutz der Natur und der Umwelt als eine wichtige Aufgabe. Im Rahmen unserer kirchlichen Arbeit verpflichten wir uns, zu einer stetigen Verbesserung des Umweltschutzes beizutragen.

2. Wir treffen Entscheidungen in Solidarität mit anderen Regionen der Welt.
Wir wollen in der Evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen mit den Rohstoffen dieser Erde so umgehen, dass unsere Lebensqualität nicht auf Kosten von Menschen in anderen Regionen in der Einen Welt geht. Wir wollen von Erfahrungen in der Ökumene lernen und umweltfreundliche Techniken aufnehmen. Dabei achten wir darauf, dass benötigte Materialen und Lebensmittel unter Einhaltung fairer Bedingungen eingekauft werden und versuchen dabei auch unnötige Verpackungsmaterialen, insbesondere nicht abbaubare Kunststoffe, zu vermeiden.

3. Wir achten darauf, wie sich unsere Ent- scheidungen auf künftige Generationen auswirken.
Wir berücksichtigen die begrenzte Regenerationsfähigkeit der Ökosysteme. Wir tragen der Tatsache Rechnung, dass die Ressourcen, die uns unser Planet zur Verfügung stellt, voraussichtlich nur noch für wenige Generationen reichen, wissen aber auch, dass die Klimaveränderung bereits vor deren Erschöpfung katastrophale Auswirkungen hat. Wir möchten Entscheidungen treffen, die nachhaltig sind, d. h. dass sie auf Dauer das ökologische Gleichgewicht nicht stören und sich nicht negativ auf das Leben künftiger Generationen auswirken. (mehr …)

Eröffnung Café International

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Am kommenden Freitag, 13. August, laden wir ab 15.30 Uhr Menschen unterschiedlichster Nationalitäten zum ersten Café International ins Pfarrer Reith Haus ein – bei gutem Wetter treffen wir uns auf der Terrasse.
Das Café International bietet die Möglichkeit zum Kennenlernen und Austausch oder einfach nur zum Verweilen, in netter Gesellschaft, bei einer Kleinigkeit zu essen und zu trinken. Jung und Alt, Groß und Klein sind herzlich willkommen. Der Besuch ist kostenfrei – Spenden sind willkommen.
Das nächste Café findet am 24.09.21 um 15.30 Uhr im Pfarrer Reith Haus statt. Weitere Treffen sind in Planung, die Termine dazu werden auf der Homepage und in unserem Gemeindebrief ‘Laurentius’ bekanntgegeben.

Gastgeber ist die Evangelische Kirche Seeheim-Malchen.
Wir bitten darum, die Verhaltens- und Hygieneregeln zum Schutz gegen Corona zu beachten. Ein Hygienekonzept ist erstellt.

Das Team Café International freut sich auf Sie!

Der wahre Preis

Rentiert sich der Kauf eines neuen und energieeffizienten Autos, rentiert sich die Anschaffung einer Zisterne, muss ich Lebensmittel in Bioqualität kaufen, rentiert sich die Anschaffung einer Photovoltaikanlage? Nur ein paar Fragen, die uns immer wieder in unserem Alltag begegnen. Und es ist abzusehen, dass solche Fragen immer öfter gestellt werden, da zukünftig nachhaltiges Wirtschaften und Klimaschutz höchste Priorität haben, was durch das richtungsweisende Gerichtsurteil des Bundesverfassungsgerichtes vom April dieses Jahres beeinflusst wird.

Aber ist die Frage „Rentiert sich das?“ überhaupt richtig gestellt? Muss nicht eher angesichts des Klimawandels gefragt werden: „Was ist der wahre Preis?“. Es muss uns bewusst sein, dass wir unseren bisherigen Wohlstand zu einem Großteil scheinbar unbegrenzt und billig zur Verfügung stehender Energie und Rohstoffe verdanken. So wurden in den 60er-Jahren in vielen Haushalten Ölheizungen eingebaut, da der Heizölpreis pro Liter im niedrigen zweistelligen Pfennig-Bereich lag und somit günstiger als das Heizen mit einheimischer Kohle war. Selbst bei oberflächlicher Betrachtung kommt man alleine vor dem Hintergrund des langen Transportweges des Öls zu dem Schluss, dass kein realistischer Preis berechnet wurde. Das ist nur ein Beispiel dafür, welche Lenkungsfunktion (von der Kohle zum Öl) der Preis haben kann, aber unter den falschen Voraussetzungen.

Was ist daran falsch? Die meisten unserer Produkte werden nicht zu den „wahren“ Kosten produziert und verkauft, d. h. nur Herstellungskosten wie z. B. Material und Lohn fließen in den Preis ein. Die Kosten für Emission und Abfallentsorgung finden überwiegend keinen Eingang in den Preis und werden somit in den meisten Fällen sozialisiert, d. h. der Allgemeinheit aufgebürdet, was aber den meisten Verbrauchern nicht bewusst ist. Bringt man ein Produkt mit den wahren Kosten an den Markt, so kann das durchaus eine Lenkungsfunktion haben und somit Verhaltensänderung bewirken, denn Produkte mit hohen negativen Umweltmerkmalen würden teurer. Und damit wird die Preisdifferenz zu nachhaltig erzeugten Produkten deutlich geringer.

Ein sehr eindrückliches Beispiel einer solch „falschen“ Preiskalkulation zeigt der Lebensmitteldiscounter Penny selbst auf. Er hat durch die Universität Augsburg den „wahren“ Preis für einige seiner Produkte ermitteln lassen, wobei u. a. Energie, Treibhausgasemission und Landnutzungsänderung berücksichtigt wurden. Als Konsequenz müssten die konventionellen Lebensmittel im Durchschnitt um 62 %, die biologischen Lebensmittel im Durchschnitt um 35 % erhöht und auch berechnet werden. Diese Studie hilft zu verstehen, wie sich langfristig die Preise im Geldbeutel des Verbrauchers niederschlagen werden. Denn eine Änderung der Verbrauchereinstellung wird am wirkungsvollsten dort unterstützt, wo es am meisten weh tut: im Geldbeutel. Und noch eine weitere wichtige Erkenntnis zeigt diese Untersuchung: Die Preise für Bio-Lebensmittel liegen zwar höher als bei den konventionellen Lebensmitteln, aber die „Umweltkosten“ sind niedriger. Vor dem Hintergrund der wahren Preise schrumpft der Preisunterschied von Bioprodukten und von konventionell erzeugten Produkten merklich, sodass eine Kaufentscheidung zu Gunsten der Bio-Lebensmittel deutlich erleichtert wird.

„Alles hat seinen Preis, auch die Dinge, von denen man  glaubt, dass man sie umsonst kriegt“ (Theodor Fontane 1819 – 1898). Eine Erkenntnis, die heute mehr denn je stimmt.

Hans Jürgen Eberle

 

Hochwasserkatastrophe im Juli

Während ich diesen Artikel schreibe, ist die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen noch keine 14 Tage her. Bilder der Katastrophe sind täglich in der Presse zu sehen. Leben, Lebensentwürfe und Hoffnungen wurden zerstört.
Die benachbarte und vom Hochwasser besonders betroffenen Evangelischen Kirche im Rheinland regte zu einem Glockengeläut und einer Andacht an. Dies gab unsere stellvertretende Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf an die Gemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau weiter: „die persönlichen Schicksale von Menschen, die um Angehörige trauern, sie vermissen oder vor den Trümmern ihrer Existenz stehen“ seien erschütternd. Was ihnen jetzt auch helfen könne – so zeigten es Gespräche vor Ort – sei die „Erfahrung von Solidarität“. Aus Solidarität mit den Opfern der Flutkatastrophe haben wir in der Laurentiuskirche gleichzeitig mit vielen anderen Gemeinden am 23. Juli um 18 Uhr unsere Glocken geläutet und eine Andacht gehalten.
Schon in den Tagen direkt nach der Katastrophe stellten die evangelische Kirche und die Diakonie in einem ersten Schritt vier Millionen Euro für die Betroffenen der Flutkatastrophe bereit. Dank Ihrer großzügigen Spenden in den Gottesdiensten in Seeheim und Malchen konnten wir dazu beitragen. „Wir sind überwältigt von der enormen Solidarität der Spenderinnen und Spender“, äußert sich Diakonie-Präsident Ulrich Lilie. „Dank der großartigen Unterstützung können wir sofort damit beginnen, das große Leid der Menschen in den Flutgebieten zu lindern.“ Der Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, Martin Keßler, ergänzt: „Wir zahlen zunächst unbürokratisch finanzielle Hilfen aus, damit die Menschen die größte Not der kommenden Tage überstehen.“
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Vorstellung Pfarrer Manfred Hauch

Pfarrer Manfred Hauch

Liebe Gemeindemitglieder,

ich darf mich vorstellen: Mein Name ist Manfred Hauch. Ich bin Pfarrer und habe im Dekanat Bergstraße eine Pfarrstelle für Vakanzvertretungen inne. Wenn eine Pfarrstelle nicht besetzt ist, weil z.B. die/der Pfarrstelleninhaber/in auf eine andere Stelle gewechselt oder in den Ruhestand ging, werde ich vom Dekanat aus eingesetzt, bis die Stelle wiederbesetzt wird. Dies habe ich in den letzten Jahren schon mehrfach getan und finde es als eine große Bereicherung, ganz unteschiedliche Gemeinden begleiten zu dürfen, gerade als jemand, der fast zwanzig Jahre ganz normaler Ortspfarrer war mit allen Arbeitsfeldern war.

Ab dem 1. August 2021 bin ich von Dekan Arno Kreh mit einer halben Stelle hier in Ihren beiden Kirchengemeinden Seeheim-Malchen eingesetzt, um Pfarrer Christoph Sames zu entlasten. Mit der anderen halben Stelle bin ich weiterhin in der Martin-Luther-Gemeinde in Lampertheim, wo es auch eine offene Stelle in einer ähnlich großen Kirchengemeinde gibt.
Für Gottesdienste und sogenannte „Kasualien“ (Hochzeiten, Taufen, Beerdigungen) werde auch ich zuständig sein. Mit Pfarrer Sames habe ich mich getroffen und schon erste Absprachen und Planungen getroffen.
Ein Kollege hat einmal gemeint, dass die/der OrtspfarrerIn bzw. die Gemeinde sich zumindest zweimal wegen eines Vakanzvertretungspfarrers freuen. Einmal, weil er kommt, um mitzuhelfen. Und ein zweites Mal, wenn er geht, weil ja dann der/die „richtige“ PfarrerIn kommt, die/der in der Regel über viele Jahre bleibt.
Eine Vakanzvertretung hat aber den großen Nachteil, dass es leider keinen so engen Kontakt geben können wird wie bei dem/der OrtspfarrerIn, da es die wenig beachteten aber wichtigen sogenannten „Tür- und Angelgespräche“, die persönlicheren Kontaktmöglichkeiten z.B. beim Einkauf oder beim Spazierengehen oder durch die Ereignisse wie Konfirmation, Schulunterricht usw. nicht bzw. kaum geben wird, da ich auch nicht hier in der Gemeinde, sondern in Zwingenberg wohne. Gerade deshalb biete ich Ihnen an, dass Sie die Hürde überwinden und mich anrufen bzw. mir schreiben. Meine Kontaktdaten finden Sie im Gemeindebriefes und auf der Homepage.
Ich freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit meinem Kollegen Pfarrer Christoph Sames, dem Kirchenvorstand und allen ehren-, neben- und hauptamtlich Tätigen in Seeheim und Malchen und fände es schön, Sie persönlich z.B. bei einem Gottesdienst kennenzulernen zu können.

Bleiben Sie behütet!
Ihr Pfarrer
Manfred Hauch

Was macht eigentlich das Jugendcafé?

Ja, was macht eigentlich das Jugendcafé in diesen Pandemiezeiten? Man sieht nichts, man hört nichts – und doch existiert es weiterhin! Seit vielen Monaten schon können sich die Teilnehmer nicht mehr in ihrem heißgeliebten Gewölbekeller auf dem gemütlichen Sofa mit den Elefantenkissen treffen … und dennoch gibt es regelmäßige Treffen – online. Jeden Freitagabend pünktlich um 19 Uhr wird der JuCa-Raum mit dem Meeting-Programm „Senfcall“ eröffnet und ein kleiner aber feiner Haufen kann sich dort übers Handy oder den PC in die Augen schauen. Leider sind doch über die Zeit einige Teilnehmer abhanden gekommen, denn nicht jede/r hat Lust nach einem langen Tag am Laptop für die Schule oder Studium auch noch am Freitagabend in die „Kiste“ zu schauen.

Doch die Jugendlichen, die weiterhin treu dabei sind, haben trotz aller Widrigkeiten viel Spaß zusammen. Sie tauschen sich aus über die vergangene Woche, kochen miteinander das gleiche Rezept – nur jeder in der eigenen Küche oder der Küche der Eltern – und spielen Online-Spiele. Nachdem am Anfang nur ein, zwei Spiele bekannt waren, haben wir nun ein kleines Arsenal von Spielen, die online gemeinsam gespielt werden können. Auch haben wir eine Plattform für ein Escape-Room-Spiel gefunden, auf der wir zweimal ein Spiel durchlaufen haben.

Neu hat die Gruppe das Diskutieren entdeckt. Nach einem Abend mit einer sehr hitzigen Dis- kussion über Corona, haben wir entdeckt, dass es viele Themen gibt über die man auch we- niger hitzig und dafür aber sehr angeregt und mit Spaß diskutieren kann. Dafür wurde eine Liste mit Themen erstellt, die durchnummeriert sind. Eine/r Teilnehmer/in nennt eine Ziffer, das dazugehörige Thema wird genannt und schon geht es los! Dabei erfährt man nicht nur Neues, sondern man lernt auch, anderen zuzuhören, andere ausreden zu lassen oder eben auch sich selbst Gehör zu verschaffen. Und dann gibt es am Ende des Abends ab und zu auch noch eine Gute-Nacht-Geschichte mit geistlichem Bezug.

Leider wird die Hauptleiterin des JuCas, Michelle Seifert, das JuCa am Ende diesen Sommers für eine längere Zeit verlassen, weil sie für ihr Studium ins Ausland gehen wird. Nicht nur deswegen, sondern auch, weil viele der bisherigen „JuCaler“ auch für ihre Ausbildung eventuell an andere Orte gehen werden, steht das JuCa an einem Scheideweg.

Deswegen laden wir hiermit ganz herzlich alle Jugendlichen ab 13/14 Jahren ein, das JuCa für sich zu entdecken und ganz neu zu beleben!! Ihr seid herzlich willkommen und habt die Möglichkeit, großen Einfluss auf die Gestaltung der Abende zu nehmen. Gleichzeitig würden wir uns auch sehr über Menschen freuen, die in die Leitung des Jugendcafés einsteigen möchten. Dies können z.B. Theologiestudentinnen oder angehende Religionspädagogen sein. Dies ist jedoch keine zwingende Voraussetzung. Grundsätzlich kann jede/r, der/die Interesse und Verständnis für Jugendliche hat, sich hier einbringen. Gerne können auch frühere Teilnehmer, die „herausgewachsen“ sind, hier einsteigen.

Ansonsten freut sich das JuCa auf die Zeit, in der der Gewölbekeller wieder erobert werden kann und das inzwischen neu hinzugekommene gespendete Sofa (vielen herzlichen Dank an Frau Sajidmann aus Jugenheim!) ausprobiert und in Beschlag genommen werden kann!

Sabine von Minckwitz