Neue Tische und Stühle im Pfarrer-Reith-Haus

Im Jugendraum des Pfarrer-Reith-Hauses wurden bis vor wenigen Wochen Tische und Stühle benutzt, die noch aus dem alten Gemeindehaus in der Burgstraße stammten. Nach 40 oder 50 Jahren hatten diese nun wirklich ihre Schuldigkeit getan, die mit Melaminharz beschichteten Tischplatten blätterten ab und waren zerkratzt. Die alten Möbel wurden jetzt durch fahr- und klappbare Tische und farbige Stühle ersetzt. Der bisher von Grau und Dunkelbraun dominierte Jugendraum bekommt hierdurch zum einen eine jugendliche Note und ist zum anderen durch die Rollen an den Tischen viel schneller auf die jeweiligen Anforderungen hin anzupassen.

Die Anschaffung war allerdings nur durch zahlreiche Spenden und einen Beitrag der „Stiftung Laurentiuskirche“ möglich. Den Spendern und Spenderinnen sowie der Stiftung gebührt großer Dank.

Erwin Rieke

Burgkapelle Frankenstein mit neuem Altarkreuz

Mit dem neuen Altarkreuz in der Burgkapelle: Dr. Erich Kraft, Ralph Eberhard, Pfarrerin Angelika Giesecke, Pfarrer Kai Hüsemann, Dr. Georg Freiherr von und zu Franckenstein mit Gattin Katharina (v.l.n.r.)

Sie ist ein Kleinod und gehört zu jedem Besuch auf der Burg Frankenstein: die Burgkapelle. Ende 2017 hatten dort ehemalige Kerweborsch aus Griesheim ein Spektakel veranstaltet, das in der Presse große Wellen schlug. Die Marienschwestern aus Eberstadt sahen die Würde des Raumes verletzt und räumten das von ihnen gestiftete Altarkreuz und andere sakrale Gegenstände kurzerhand ab und verabschiedeten sich von dem Ort.

Dies ließ Ralph Eberhard, Pächter der Gastronomie auf dem Frankenstein, nicht ruhen. Ein neues Kreuz sollte zur kleinen Kirche passen, aber auch repräsentativ aussehen, denn die Kapelle wird als Außenstelle des Standesamts Mühltal für rund 135 Trauungen im Jahr genutzt. Doch die Händlerpreise für ein derartiges Holzkreuz bewegten sich im fünfstelligen Bereich. In Dr. Erich Kraft vom Geschichtsverein Eberstadt-Frankenstein fand Eberhard einen Unterstützer, der weiter wusste. In den Reihen des Geschichtsvereins Eberstadt-Frankenstein gab es einen Fachmann, der die Aufgabe übernahm, ein passendes Kreuz herzustellen: Kurt Höhl.

Am 1. Mai wurde nun das neue Altarkreuz in einerwürdigen Feier erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Burgkapelle Frankenstein sei ein sakrales Gebäude seit 545 Jahren, ein Ort besonderer Würde und zugleich ein historisches und kunstgeschichtliches Denkmal, das es zu schützen und zu bewahren gelte, so Dr. Kraft vom Geschichtsverein. Sehr herzlich wurde auch Familie Franckenstein an der Wirkungsstätte ihrer Ahnen willkommen geheißen: Dr. Georg Freiherr von und zu Franckenstein mit Gattin Katharina und drei Töchtern folgten der Einladung, wobei der Freiherr in seinem Grußwort mit leicht ironischem Unterton bemerkte, dass er normalerweise ja nur zu runden Jubiläen in Erscheinung trete, zu diesem Anlass aber gerne eine Ausnahme mache. In seinem humorvollen Grußwort wies Baron Franckenstein darauf hin, dass man schon zur Weihe der Kapelle 1474 das Geistliche mit dem Geschäftlichen verbunden habe, und so sei es auch heute. Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle bleiben, dass Familie Franckenstein die zwei neuen Kerzenleuchter sowie das Altartuch stifteten.

Weitere Grußworte kamen u.a. von Pfarrer Kai Hüsemann von der katholischen St. Josefsgemeinde Eberstadt und Pfarrerin Angelika Giesecke von der evangelischen Kirche Ober-Beerbach. Nieder- und Ober-Beerbach, Eberstadt und Malchen, gehörten früher zur Herrschaft der Frankensteiner, die dort die Kollatur besaßen, d.h. die Pfarrer bestimmen durften. Schließlich bedankte sich der Mühltaler Bürgermeister Willi Muth noch beim Geschichtsverein, der sich schon seit vielen Jahren auf verschiedenste Weise um die Burg verdient gemacht habe.

Das Originaldokument über die Weihe der Kapelle im Juli 1474 durch den Mainzer Weihbischof Dionysius hat sich bis in unsere Tage erhalten. Die Kapelle ist am Margarethentag feierlich zur Ehre Mariens geweiht worden. Neben Maria als Hauptheilige ist sie noch zehn „Nebenheiligen“ geweiht, darunter auch Margarethe. Vermutlich, so Dr. Kraft vom Geschichtsverein, ist hier Margareta von Antiochia gemeint, eine frühchristliche Märtyrerin um 300. Sie ist die Schutzheilige der Bauern, bei Schwangerschaft und Geburt, der Jungfrauen, Ammen und der Gebärenden. Ihr Heiligentag ist der 20. Juli.

Wie wir seit rund zwei Jahren laut einem dentrochronologischem Gutachten wissen, entstand die Kirche in Malchen in den Jahren 1480/81, also wenige Jahre nach der Burgkapelle. Dokumente darüber, wann und wem die Malcher Kirche damals geweiht wurde, haben sich im Gegensatz zur Burgkapelle auf dem Frankenstein nach heutigen Stand leider nicht erhalten. Durch Bildnisse am Übergang zwischen Kirchenschiff und Chorraum hervorgehoben sind jedoch vier Personen: Jakobus d. Ä. (Schutzheiliger der Pilger), Johannes (Evangelist und Lieblingsjünger Jesu), Maria Magdalena sowie Andreas (mit dem charakteristischen Schrägkreuz).

Michael Maxin

„Schlitzohr“ Laurentius 258 n. Chr. zu Tode gequält

Schlitzohr Laurentius Worms Westchor

Am 10. August 258 starb im 28. Lebensjahr der heilige Laurentius – Namensgeber unserer Kirche – in Rom. Woher Laurentius stammte, liegt im Nebel der Geschichte. Die Legende behauptet, er sei auf dem Landgut Lauriacum beim spanischen Huesca geboren; anderen Überlieferungen zufolge war er Römer aus Laurentum südlich von Rom, was seinen Namen ebenso erklären würde. Er genoss eine gute Ausbildung, wurde danach einer der sieben Diakone der frühen Christengemeinde in Rom und als Erzdiakon für das Kirchenvermögen und die Sozialarbeit der Kirche von Rom zuständig. Nachdem der römische Kaiser Valerian während einer Christenverfolgung Papst Sixtus II. hatte enthaupten lassen, wurde Laurentius aufgefordert, binnen drei Tagen den Kirchenschatz herauszugeben. Um dem Nachdruck zu verleihen, wurde er gefoltert.

Als treuer aber auch durchaus schlitzohriger Verwalter des Vermögens entschied Laurentius sich für eine gottgefälligere Vermögensverwendung: Er verteilte während der Dreitage-Frist die Schätze und präsentierte dann die beschenkten und christlich gewordenen Armen dem Kaiser als die „wahren Schätze der Kirche“. Der geprellte Valerian ließ Laurentius ob dieser frechen Tat mit Bleiklötzen schlagen, auf glühende Platten legen und versuchte, ihn zum heidnischen Opferdienst zu zwingen – vergeblich. Schließlich befahl Valerian, den Unbeugsamen über stetigem Feuer auf einem Rost langsam zu Tode zu martern. Trotz dieser Qualen soll Laurentius den Henker noch geneckt haben, er sei als Braten auf einer Seite schon gar.

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Änderungen in Malchen

In der Gemeinde Seeheim-Jugenheim besteht derzeit eine große Nachfrage nach Kinderbetreuungsplätzen. In den vorhandenen Kindertagesstätten ist momentan kein Platz für weitere Gruppen vorhanden. Deswegen ist die Gemeindeverwaltung auf die Idee gekommen, in Malchen ab diesem Sommer auf dem Gelände des Sportplatzparkplatzes übergangsweise Container für zwei Ü3-Gruppen sowie eine U3-Gruppe aufzustellen. Die zweite U3-Gruppe wird im kleinen Saal der Bürgerhalle Malchen untergebracht, der deswegen ab Juni 2019 für die örtlichen Vereine und auch die Kirchengemeinde Seeheim-Malchen bis auf Weiteres nicht mehr zur Verfügung steht: Laut Planung für „circa“ ein Jahr, dann sollen die Container durch Gebäude in Holzbauweise ersetzt werden.

Aus diesem Grunde werden für die nächsten Monate einige Umstellungen bei den Angeboten der Kirchengemeinde in Malchen notwendig. Der am Montag stattfindende Flöten und Gitarrenunterricht für Kinder ab fünf Jahren wird in den ehemaligen Feuerwehrbesprechungsraum der Bürgerhalle verlegt, der heute hauptsächlich von der Dorfgemeinschaft Malchen genutzt wird. Die Zeiten erweitern sich auf künftig 14-18 Uhr. Dafür entfällt der bisher montags stattfindende Spielkreis für Kinder von drei bis zwölf Jahren komplett, da der Besprechungsraum für derlei Aktivitäten nicht so recht geeignet ist.

Der Kreativkreis wechselt ebenfalls in den früheren Feuerwehrbesprechungsraum. Die Zeiten bleiben die Gleichen: jeder erste Freitag im Monat, von 19 bis 21 Uhr. Der Eingang zur neuen Räumlichkeit erfolgt über den Haupteingang der Bürgerhalle, dann am kleinen Saal vorbei Richtung Bürgerhallenküche.

Der Musikkreis wechselt von Montag auf Freitag 17-19 Uhr und trifft sich für die Übergangszeit im großen Saal der Bürgerhalle. Tanzen für Mädchen von 10-18 Jahren findet weiterhin jeden Freitag von 19-21 Uhr im großen Saal statt. Die Tischharfengruppe wechselt ebenso in den großen Saal und trifft sich dort jeden 3. Freitag im Monat von 15-18 Uhr.

Die Krabbelkindertreffen sind ebenso von der Umstellung betroffen. Hier konnte noch kein adäquater Ersatzraum gefunden werden. Das Treffen am Mittwoch, den 21. August muss daher ersatzlos ausfallen. Für das Treffen am 20. November wird noch ein Ersatzort gesucht.

Ansprechpartnerin für alle mit dem Kreativkreis zusammenhängenden Fragen ist Christiane Gutjahr (Telefon: 06151-54831), für alle anderen Gruppen Jutta Schiliro (Telefon 06151-594418). Herzlichen Dank an die Dorfgemeinschaft, dass sie den von ihnen genutzten Raum zur Verfügung stellt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, trotz der Umstellungen die Angebote der Kirchengemeinde kennenzulernen und zu nutzen.

Michael Maxin

Besser hören im Alten Pfarrhaus

Die von den Nutzern des Sitzungssaals im Alten Pfarrhaus seit langem wegen des starken Halls beklagte Raumakustik hat sich durch das Anbringen von Schallschutzelementen deutlich verbessert. Der Kirchenvorstand konnte seine 47. Sitzung in entspannter Atmosphäre durchführen, da Nachfragen wegen mangelnder Verständlichkeit der Wortbeiträge ausbleiben konnten. Der Kirchenvorstand dankt der Gruppe der Ev. Frauen für deren finanzielle Unterstützung der Maßnahme in Höhe von 1.300 Euro sehr. Damit konnte das Projekt fast vollständig bezahlt werden. Wir sind gespannt auf die Rückmeldungen anderer Nutzer des Raumes. Falls eine weitere Verbesserung der Raumakustik erwünscht ist (Ausdehnung auf den rechten Teil des Sitzungssaals), kann dies vorbehaltlich der Finanzierbarkeit jederzeit durchgeführt werden.

Erwin Rieke

Kollektenbons – im Gottesdienst bargeldlos spenden


Wie in unserer letzten Ausgabe angekündigt wurde, gibt es ab sofort Kollektenbons über 1 Euro, 2 Euro, 5 Euro und 10 Euro im Gemeindebüro zu denÖffnungszeiten zu erwerben.

Sinnvoll ist der Kauf mehrerer Bons, damit Sie jederzeit die jeweils gewünschte Summe zur Verfügung haben. Wichtig: denken Sie daran, die (wasserfesten) Kärtchen zum Besuch des Gottesdienstes mitzunehmen, um sie in den Klingelbeutel oder in die Spendenbüchse am Ausgang zu geben.

Eine Quittung und eine Zuwendungsbestätigung über den Betrag erhalten Sie im Anschluss an den Kauf der Bons über das Büro. Sie können diese bei der Steuererklärung einreichen.

Der Kirchenvorstand freut sich, wenn die Bons gut angenommen werden!

Pfarrerin Eva-Maria Loggen

Angebote für Alleinerziehende

Die Zahl der alleinerziehende Mütter und Väter wächst ständig. Trennung, Verlust der Familie, Doppel- und Dreifachbelastungen, Geldnot, Zeitmangel – all das sind Themen, die in dieser Situation zu bewältigen sind. Viele sind damit alleine. Das Ev. Dekanat Bergstraße möchte deswegen mit seinen drei Angeboten alleinerziehende Mütter und Väter unterstützen, damit sie am gesellschaftlichen und sozialen Leben teilnehmen können.

Unsere Angebote bieten in unterschiedlichster Weise die Möglichkeit zum Austausch und lassen Gemeinschaft und Zugehörigkeit in einer Situation erfahren, in der gewohnte, bewährte Strukturen fehlen oder zusammengebrochen sind. Sie bieten Unterstützung an für Eltern, die den Alltag mit all seinen Herausforderungen alleine mit den Kindern stemmen müssen. Indem wir Eltern unterstützen, entlasten und stärken, unterstützen wir auch die Kinder.

Die Angebote für Eltern und Kinder sollen die Familiengemeinschaft mit Ritualen, Spiel und Spaß stärken und eine Möglichkeit zum Auftanken sein. Jede und jeder wird so angenommen wie er ist trotz aller Brüche und Schwierigkeiten. Kinder und Erwachsene können erfahren, dass sie wertvoll und von Gott geliebt sind.

ANGEBOTE AB JUNI:

Ausflugssonntage:

Ein Ausflug mit viel Zeit zum Quatschen, Toben und Zusammen sein. Jeder ist eingeladen, etwas zum gemeinsamen Picknicken beizusteuern. Das Angebot ist kostenlos.

1. Termin: 16. Juni, von 14.30-18 Uhr, Treffen auf einem Grundstück am Schlossberg von Heppenheim, unter Anleitung der Naturpädagogin Angelika Emig-Brauch

2. Termin: 29. September, von 14 -17.30 Uhr, Treffen im Naturschutzzentrum Bergstraße, An der Erlache 17, Bensheim

Um eine Anmeldung jeweils bis zum Donnerstag davor wird gebeten. Kontakt und Anmeldung: Conny Kumle, kumle@haus-der-kirche.de

Frühstückskirche:

Wir starten mit einem Begrüßungslied, kleinen Ritualen und einer Geschichte. Danach ist ganz viel Zeit, sich an den gedeckten Tisch zu setzten, zu frühstücken und sich auszutauschen. Für die Kinder gibt es ein Kreativ- und ein Spielangebot.

Termin: 8. September, 10 -12 Uhr, Ort: Haus der Kirche in Heppenheim

Das Angebot ist kostenlos. Um eine Anmeldung bis zum Donnerstag davor wird gebeten. Kontakt und Anmeldung: Katja Folk, folk@haus-der-kirche.de

Wohlfühlwochenende im November:

Vom 22. bis 24. November fahren wir in die Jugendherberge Trier direkt an der Mosel. Ein kurzer Tapetenwechsel im grauen November mit vielgemeinsamer Zeit, Ausflüge zum Wildtierpark und zu den Römerausgrabungen, mit Familiengottesdienst, Kreativ- und Meditationsangebot.

Kosten: 99 Euro für ein Elternteil und ein Kind, 19 Euro für jedes weitere Kind. Jeder, der mit möchte, soll mit können. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie finanzielle Unterstützung benötigen.

Kontakt und Anmeldung: Katja Folk, Telefon (06252) 673336, folk@haus-der-kirche.de

 

Berndt Biewendt und Michael Maxin

Von brennender Aktualität

Es sollte ein den Zusammenhalt der Konfessionen stärkender Gottesdienst im Rahmen der „Woche gegen den Rassismus“ sein und zugleich zur Beteiligung an der Europawahl am 26. Mai unter dem Motto „Europa wählt die Menschenwürde“ aufrufen.

Zwei Tage zuvor am 15. März verübte ein australischer Rechtsextremist sein schreckliches Terrorattentat auf betende Muslime in zwei Moscheen in Christchurch/Neuseeland und übertrug seine unvorstellbare Tat per Helmkamera zeitgleich ins Internet. So wurde dieser Gottesdienst in der voll besetzten Laurentiuskirche vor allem auch ein Gedenk- und Mahngottesdienst mit zwei Gästen und breitem Presseinteresse inklusive Hessischem Rundfunk.

Eingangs erinnerte Daniel Neumann, gebürtiger Jugenheimer und Direktor des hessischen Landesverbands der jüdischen Gemeinden daran, dass in den Ersten Büchern von Bibel und Thoradie Erschaffung von uns Menschen im Mittelpunkt steht, aber nicht von Unterschieden und Rangfolgen der Religionen die Rede ist. „Und Gott erschuf den Menschen nach seinem Ebenbild“. So vielfältig wie wir Menschen sind, so vielfältig ist demzufolge auch Gott und mitnichten auf nur eine einzige Religion festgelegt. Alle Religionen und Menschen sind ihm gleich lieb und wert! Das heißt nicht, Unterschiede zu verwischen; jede Religion soll ihre Eigenarten und Besonderheiten beibehalten und selbst Meinungsdifferenzen oder Streit untereinander können – sachlich und respektvoll ausgetragen – befruchten.

Abdassamad El Yazidi, in Langen geboren, bat als Generalsekretär des von DITIB unabhängigen Zentralrats der Muslime darum, nicht zu wiederholen, was Medien leider nur allzu leichtfertig vorgemacht haben, nämlich Terrorismus mit Islamismus unreflektiert gleich zu setzen und damit der Religion der Muslime den Makel der Intoleranz und der Gewalttätigkeit anzuhängen. Man kann ahnen, wie der in vielen Ländern verbreitete antiislamische Rassismus terroristische Taten von Extremisten beflügelt. Im Freitagsgebet am 15. März wurde noch um die Mittagszeit in Deutschlands 1.700 Moscheegemeinden anlässlich der Wochen gegen Rassismus in Predigten zur Überwindung von Rassismus auf- gefordert.

Gesprächsgruppe Trauerbewältigung

Foto: Okapia – Gemeindebrief.de

Für Menschen, die einen Angehörigen verloren haben, wird in unserer Gemeinde ab Juni 2019 eine Gesprächsgruppe für Trauernde angeboten.

Für den persönlichen Weg der Trauer kann es sehr unterstützend sein, die Trauer anderen mit zu teilen, sich mitzuteilen und auszusprechen. So können sich Betroffene gemeinsam mit anderen auf den Weg machen. Entscheidend ist, dass wir Menschen finden, die einfach da sind und zuhören.

Termine im Sommer:
13.06., 27.06., 11.07. und 22.08.
Weitere Termine nach Absprache.

An der Trauergesprächsgruppe können Sie nach Bedarf und zeitlichen Möglichkeiten regelmäßig oder unregelmäßig teilnehmen. Wenn Sie mehr erfahren möchten, kommen Sie zum Informationstreffen am Donnerstag, den 9. Mai um 16 Uhr in den Saal das Alten Pfarrhauses unter der Leitung von Pfarrerin Loggen.

Pfarrerin Eva-Maria Loggen