Gemeinsam – ein Gebet geht um die Welt

Gott, unser Vater, durch deinen Geist sind wir miteinander verbunden im Glauben, Hoffen und Lieben.
Auch wenn wir in diesen Zeiten vereinzelt sind: Wir sind Teil der weltweiten Gemeinschaft deiner Kinder.

Lass wachsen unser Vertrauen in deine Nähe und in die Verbundenheit mit unseren Schwestern und Brüdern.
Die erkrankt sind, richte auf.
Mache leicht die Herzen der Einsamen.
Den Verantwortungsträgern gib Weisheit und Mut
Stärke die Frauen und Männer im medizinischen Dienst.
Unseren Freunden und Partnern in der weltweiten Kirche stehe bei.
Uns allen schenke Ideen, unserer Verbundenheit Ausdruck zu geben.

Segne uns, o Herr! Lass leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig ewiglich!
Segne uns, o Herr! Deine Engel stell um uns! Bewahre uns in deinem Frieden ewiglich!
Segne uns, o Herr! Lass leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig ewiglich!

Amen.

Gemeinsam – ein Gebet geht um die Welt

Wenn ihr Euch einreiht in die Gebetskette – dann postet es und teilt es. Oder druckt das Emblem aus und hängt es in euer Fenster und Auto. Räumlich getrennt aber geistlich verbunden, das wollen wir damit zeigen.

Text von Dr. Melanie Rohn

„Ich ging heute einkaufen und stellte fest, dass die Menschen, die mir in den Gängen des Ladens begegneten, fast alle sehr angespannt waren. Ja, wir erleben eine Situation, wie es sie bisher noch nie gegeben hat. Niemand weiß, wie es ausgehen wird. Alles ist ungewohnt, die Kinder sind zu Hause, die Eltern im Home-Office, in Kurzarbeit oder plötzlich ganz ohne Arbeit. Andere sind beruflich noch mehr gefordert als sonst, die Kassiererinnen, und diejenigen, die in der Pflege oder in Krankenhäusern oder bei Hilfsdiensten oder Lieferdiensten arbeiten.

Die gewohnte Ordnung ist nicht mehr da. Ja, wir alle sind aus der Ordnung gefallen, aus der Ordnung, die wir selbst aufgebaut hatten, aus der Ordnung des stets Funktionieren Müssens, des immer mehr und immer schneller Produzierens, aus der Ordnung der chronisch verstopften Straßen, aus der Ordnung der ständig zum Wachstum verpflichteten Wirtschaft.

Eine Ordnung haben wir dabei übersehen: Die Ordnung, die allem zu Grunde liegt. Die Ordnung unserer Welt, unserer Erde, unseres Sonnensystems, unserer Natur. Die Ordnung, die jetzt gerade die Tage wieder länger werden lässt, die die Blumen aufblühen, die grünen Triebe wachsen, die Vögel singen lässt. Diese Ordnung ist es, von der und mit der wir eigentlich leben. Ohne sie gäbe es gar keine Lebensmittel, keinen Rhythmus von Tag und Nacht, von Frühling, Sommer, Herbst und Winter, keine Großeltern und keine Enkel, keine Liebe und keine Freude, keine Tränen und kein Lachen, kein Schimpfen und kein Staunen, kein Leben.

Diese Ordnung, dieser grundlegende Rhythmus möchte uns aufatmen lassen. Er möchte uns Freude schenken über die Farben der kleinen Frühlingsblumen, über den Duft der blühenden Sträucher, über die Vögel, deren Gesang in diesem Frühling so laut und schön zu hören ist, über den warmen Wind und den blauen Himmel. Ob er das schafft in diesem Jahr?

Vielleicht ist unsere Situation ein Signal. Ein Signal, das uns zeigen möchte, welche Ordnung die grundlegende ist. Ein Signal, bevor alles zu spät ist. Ein Signal, noch gerade rechtzeitig in Richtung Leben umsteuern zu können. Umsteuern? Geht das denn?

Wir brauchen Heilung. Für die Kranken. Für die, die aus der Ordnung gefallen sind. Für uns alle. Für die ganze Welt.“

Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt, ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt? Freunde, dass der Mandelzweig sich in Blüten wiegt, bleibe uns ein Fingerzeig, wie das Leben siegt. (EG 613)

von Dr. Melanie Rohn,
Prädikantin aus Nieder-Liebersbach

Frühjahrssammlung der Diakonie Hessen

Kennen Sie noch das Spiel Tauziehen? Um die gegnerische Mannschaft über eine Markierung zu ziehen, ist Kraft und Gemeinschaft gefragt. Wenn alle kraftvoll und gemeinsam an einem Strang ziehen, kann selbst etwas Schwieriges gelingen. So versteht sich auch die Diakonie: Gemeinsam mit Menschen in ganz unterschiedlichen Notlagen und den Kirchengemeinden sagen die Mitarbeitenden der regionalen Diakonischen Werke den vielfältigen Problemen den Kampf an. Schulden, familiäre Sorgen, Wohnungsnot oder Suchtprobleme erscheinen plötzlich lösbar, wenn alle an einem Strang ziehen. Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen sind hierfür genauso wichtig, wie die notwendigen finanziellen Mittel. Wenn auch Sie mit uns an einem Strang ziehen wollen, können Sie das durch Ihre Beteiligung an der Frühjahrssammlung der Diakonie Hessen tun. Noch immer gibt es wichtige Bereiche in der Arbeit der regionalen Diakonischen Werke, für die die Mittel von Staat und Kirche nicht ausreichen. Dafür bitten wir um Ihre Spenden.

Spendenkonto: Volksbank Darmstadt – Südhessen
IBAN DE61 5089 0000 0037 1791 08
Verwendungszweck: Diakonie-Sammlung

Wir danken Ihnen für Ihre Verbundenheit und grüßen Sie herzlich.

Eva-Maria Loggen (Gemeindepfarrerin) und
Edda Hack (Leiterin Diakonisches Werk Darmstadt-Dieburg)

Zum Weitersagen – Stromsparcheck

In Haushalten mit geringem Einkommen – Bezieher von ALG II (Hartz IV, inkl. Aufstockung), Grundsicherung, Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag, niedriger Rente und Einkommen unterhalb der Pfändungsfreigrenze – gehören ein alter Kühlschrank oder eine überdimensionierte Gefriertruhe häufig zu den größten „Stromfressern“. Hohe Nachzahlung und Energieschulden sind oft die Folge.
Im Rahmen des bundesweiten Projekts „Stromspar-Check“ können diese Haushalte einen 100 Euro-Gutschein für den Kauf eines energieeffizienten A+++-Kühlgerätes erhalten, wenn das neue Gerät mehr als 200 KWh pro Jahr einspart und das mindestens zehn Jahre alte Gerät fachgerecht entsorgt wird.So gehen die Mitarbeiter des Stromspar-Checks vor:

  • Sie beraten persönlich im Haushalt.
  • Sie analysieren den Stromverbrauch.
  • Sie erstellen eine individuelle Energieplanung.
  • Sie stellen bei Bedarf gratis Energie- und Wasserspar-Artikel im Wert bis zu 70 Euro zur Verfügung.

Kontakt:
Initiative Arbeit im Bistum Mainz e.V. – Stromspar-Check
Donaustraße 19
64347 Griesheim
Telefon (069) 2475158-41
stromsparcheck@initiativearbeit.com

Hans Jürgen Eberle

Geschafft! Kirchenasyl erfolgreich!

Unser Kirchenasyl für die kleine Familie aus Eritrea war erfolgreich! Wir freuen uns sehr!!

Was genau heißt „erfolgreiches Kirchenasyl“? Es heißt nicht, dass die Familie asylberechtigt ist. Darüber entscheiden die zuständigen Behörden. Ein erfolgreiches Kirchenasyl heißt vielmehr, dass die Zeit überbrückt wurde, in der eine Abschiebung drohte, und so die Voraussetzung geschaffen wurde für eine Prüfung des Asylantrags.

Die Dauer des Kirchenasyls hat sich mehrmals geändert. Erst waren sechs Monate zu überbrücken, dann wurde die Zeit von den Behörden auf 18 Monate verlängert. Doch kurz vor Weihnachten wurden die 18 Monate doch wieder zurückgenommen. Das heißt: Es droht nun keine Abschiebung mehr. Aktuell befinden wir uns in einer Übergangszeit, in der die Behörden die Ausweispapiere aktualisieren und festlegen, welcher Gemeinde die Familie zugeordnet wird. Auch hier gibt es gute Nachrichten: Die Familie wird Seeheim-Jugenheim zugeordnet. So bleiben Freundschaften erhalten und die große Tochter kann auf derselben Schule bleiben.

Wenn wir auf das Kirchenasyl blicken, freuen wir uns aber über mehr als die Vermeidung der drohenden Abschiebung. Wir freuen uns über die vielen Menschen, die sich im Helferkreis mit ihren ganz unterschiedlich Gaben sehr ausdauernd eingesetzt haben, und dass wir Probleme gemeinsam klären konnten. Wir haben liebe Menschen kennengelernt und neue Freundschaften sind entstanden. Nicht zuletzt sind wir dankbar für die eingegangenen Spenden.

Wir wünschen der Familie einen guten Start in ein „Alltagsleben“ in Deutschland und Gottes Segen!

Franziska Siebel, Kerstin Hartmann und Kirsten Sames

Gospelchor Zwischentöne lädt zum Mitsingen ein

Gospelchorkonzert 2014 – Foto: Glöckner

Auch in diesem Jahr stehen wieder Lieder aus den Bereichen Gospel, Spiritual, geistliche Pop-und Rockmusik auf dem Programm. Klavierbegleitung oder Band unterstützen den Chorgesang mit schwungvollem Rhythmus. Proben unter der Leitung von Dekanatskantorin Marion Huth finden vierzehntägig donnerstags von 19.30 bis 21.00 Uhr im Pfarrer-Reith-Haus, Weedring 47 in Seeheim statt.

Eingeladen sind alle, die Freude am Singen haben. Die Proben in diesem Monat sind am 5. und 19. März.

Kontakt:
Marion Huth
Telefon (06251) 76634
E-Mail marion.huth@ekhn.de

Jahresprogrammfür Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

Die Evangelische Jugend Bergstraße hat ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm für 2020 zusammengestellt.
Das Angebot reicht vom Kinder-Video-Projekt über Sommerfreizeiten in Spanien bis zu einer kleinen Auszeit für junge Erwachsene und der Pilgerreise auf dem Jakobsweg.

Das vollständige Programm mit den Terminen und den Kosten finden Sie im auf der Homepage der der ev. Jugend Bergstraße unter http://ev-jugend-bergstrasse.com/jahresprogramm/
Dort können sich Interessierte auch online für die einzelnen Veranstaltungen anmelden.

Evangelische Jugend Bergstraße

Dank für Kollekten und Spenden 2019

Foto: Lotz

Die Frühjahrssammlung für das Diakonische Werk erbrachte im letzten Jahr eine Summe von 1.490 Euro. Bei der Herbstsammlung kamen 1.875 Euro zusammen. Jeweils 20% des Ergebnisses (673 Euro) bleiben vor Ort für die Diakoniestation Nördliche Bergstraße, die restliche Summe geht an den Landesverband Diakonie Hessen.

Die Kollekten an Heiligabend, die traditionell für „Brot für die Welt“ gesammelt werden, ergaben diesmal folgende Spendenergebnisse: In Seeheim bei den drei Gottesdiensten 3.628 Euro und beim Gottesdienst in Malchen 842 Euro.

Beim Erntedankgottesdienst in Malchen wurde eine Kollekte in Höhe von 337 Euro gesammelt. Der Verkauf durch die Aktion „Konfis backen Brote“ ergab weitere 339 Euro, die ebenfalls an „Brot für die Welt“ gehen. Die Erntedank-Kollekte im Altenzentrum in der Sandstraße ergab 167 Euro. Das Spendenaufkommen für die Diakonie und Brot für die Welt lag 2019 damit durchweg etwas höher als im Vorjahr.

Wir danken allen Spendern und Beteiligten und hoffen auch künftig auf wohlwollende Unterstützung!

Michael Maxin