Einladung zur Online-Gesprächsreiche “Sehnsucht Natur”

Die Sehnsucht, sich draußen in der Natur zu bewegen, hat in den letzten Monaten und Jahren zugenommen, verstärkt noch einmal durch die Corona-Pandemie. Welcher Natur begegnen wir? Einer kulturell überformten Landschaft, aufgeteilt in letzte Flecken von Grün? Oder richtet sich unsere Sehnsucht auf die Neue Schöpfung, die als Heilsgegenwart in allem aufscheint, was ist? Erleben wir irritierende Entfremdung oder heilsame Verbundenheit? Ist unsere Beziehung zur Natur bestimmt von den Zerrüttungen und Dysbalancen der Gegenwart oder auf Hoffnung und Zukunft hin gegründet? Oder muss beides zusammen gedacht werden? Wie sind schöpfungstheologische und heilsgeschichtliche Perspektiven miteinander verwoben?
Diesen Fragen widmet sich die Herbstreihe 2022 ab dem 7. September 2022 mit Gesprächsabenden zur „Sehnsucht des Menschen nach der Natur – zerbrochene Verhältnisse und heilsame Beziehungen“, zu der wir Sie herzlich einladen. An drei Tagen im Herbst von 18:00-20:30 Uhr wollen wir online bei „Brot und Wein“ zusammensitzen und gemeinsam nachdenken. Interessierte Menschen können an allen Gesprächsabenden teilnehmen oder sich auch nur zu einzelnen Veranstaltungen anmelden. Wie auch immer: Die Anmeldungen sind kostenfrei.

 

  Flyer – Gesprächsabende Sehnsucht Natur

Dr. Hubert Meisinger
Referat Umwelt & Digitale Welt
Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN

Biodiversität: Was ist das? Brauchen wir sie?

„Die Biodiversität unseres Planeten ist bedroht“. Fast täglich wird uns diese Mahnung durch die Medien vermittelt und mit der Forderung verbunden, dieser Bedrohung gegenzusteuern. Doch was ist eigentlich Biodiversität? Wieso ist sie gefährdet? Und brauchen wir sie überhaupt? Diesen Fragen wollen wir im Folgenden nachgehen.

Biodiversität ist eine Bemessungsgröße der Vielfalt an Lebensformen in einem bestimmten Lebensraum. Sie schließt mehrere Komponenten ein, nämlich Vielfalt der Erbanlagen in einer Population von Organismen, Artenvielfalt, und die Fülle von Ökosystemen in einem geographisch abgegrenzten Gebiet. Gemessen an der Artenvielfalt weisen die tropischen Regenwälder unter allen landgebundenen Ökosystemen unseres Planeten die größte Biodiversität auf.

Der Zustand der Biodiversität in einem Ökosystem wird dadurch bestimmt, dass alle Glieder der Lebensgemeinschaft untereinander vernetzt sind und voneinander abhängen. Ein einfaches Beispiel: Die Brennnessel ist Futterpflanze für viele Schmetterlinge, darunter Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs, Admiral und Landkärtchen. Die Konsequenz: Mit der Beseitigung der Brennnessel in sauberen Gärten verschwinden auch die von ihr abhängigen Schmetterlingsarten. Welche verheerende Auswirkung die Vernichtung der artenreichen tropischen Regenwälder durch den Menschen auf die Biodiversität unseres Planeten hat, lässt sich anhand des einfachen Beispiels der Brennnessel leicht ausmalen.

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Café International lädt ein

Café International

Es hat sich ein beliebtes Treffen vor allem für Geflüchtete aus der Ukraine, aber auch für Menschen aus anderen Ländern etabliert: Im zweiwöchigen Rhythmus findet immer donnerstags das Café International im Pfarrer Reith-Haus von 16 bis 18 Uhr statt.

Es herrscht ein reger Austausch zu den zahlreichen Behördengängen, zu Schule und Sprachkursen oder Alltagsproblemen und wie sie in Deutschland bzw. vor Ort zu lösen sind. Natürlich wird das Geschehen zuhause verfolgt und diskutiert. Dabei kommuniziert man in verschiedenen Sprachen wie Deutsch, Ukrainisch, Englisch, mit menschlichen Übersetzern oder per App. Auch Gastgeber finden hier Rat und Austausch!

Für die Kleinsten steht eine Spielecke bereit, Größere nutzen gern das weitläufige Außengelände des Kindergartens. Das Teen-Programm wird draußen oder in der Blockhütte angeboten. Bekanntschaften vertiefen sich, Freundschaften entstehen.

Die nächsten Termine sind am 14.07. und 28.07. Spenden für das Kuchenbuffet sind hochwillkommen, gerne auch Obstspenden. Wer sich noch einbringen möchte: Bitte melden Sie sich telefonisch oder per Mail im Gemeindebüro.

Imme Meyer

Haben Sie schon mal von „Foodsharing“ gehört?

Jedes Jahr werden 1,3 Milliarden kg Lebensmittel verschwendet, im Durchschnitt wirft jede und jeder von uns 82 kg Lebensmittel pro Jahr weg. Und dabei werden nicht nur die Lebensmittel an sich weggeworfen, sondern auch Energie, der zeitliche Aufwand und Ressourcen, die z. B. für Anbau, Ernte, Verpackung, Transport und Lagerung notwendig waren, verschwendet. Ist das nicht erschreckend?
Allerdings gibt es bereits seit 2012 eine Initiative aus Ehrenamtlichen, die sich „Foodsharing“ nennt und die sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen und ein nachhaltiges Ernährungssystem einsetzt. Dabei steht das Ziel, die Verschwendung von Lebensmitteln zu verringern, an erster Stelle.
Und wie funktioniert das? Eigentlich mit einem ganz einfachem Prinzip. Foodsharing kooperiert zum Beispiel mit Bäckereien, die Backwaren vom Vortag übrig haben, oder mit Lebensmittelhändlern, die trotz Preisreduzierungen von Lebensmitteln nahe dem Mindesthaltbarkeitsdatum und trotz bestehender Kooperation mit der Tafel immer noch Lebensmittel übrig haben. Die Initiative kooperiert derzeit mit ca. 8.710 Betrieben in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.
Dafür geschulte Ehrenamtliche holen die überschüssigen Lebensmittel kostenlos in den Läden ab und „fair-teilen“ sie weiter, sodass wirklich keine genießbaren Lebensmittel mehr in der Tonne landen. Über sogenannte öffentliche „Fairteiler“ werden die Lebensmittel dann an Sammelpunkten angeboten, teils fairteilen die Foodsharer/innen die Lebensmittel auch privat weiter.
„Foodsharer/innen“ gibt es überall in Deutschland; auch bei uns in Seeheim: über eine „WhatsApp“-Gruppe werden die Teilnehmenden darüber informiert, wenn es etwas zu retten gibt. Die Lebensmittel können dann kostenlos abgeholt werden. Ist Ihr Interesse am Retten von Lebensmitteln geweckt? Dann schauen Sie doch mal vorbei auf der Webseite www.foodsharing.de um weitere Informationen zu erhalten.

Heidi Kraft

Hygienerichtlinien außer Kraft gesetzt

Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung vom 8. Juni die bis dahin geltenden Hygienemaßnahmen aufgehoben.
Das Tragen von Masken während unserer Gottesdienste sowie bei Gruppentreffen in den Gemeinderäumen ist nicht mehr verpflichtend, in der Kirche Malchen wird um das Tragen einer Maske gebeten. Es bleibt aber jedem überlassen, ob er/sie eine Maske tragen will.

Ausnahme: Für den Gottesdienstbesuch im Altenzentrum sind zurzeit Maske und ein Schnelltest verpflichtend, bitte prüfen Sie die aktuellen Regelungen kurz vor dem Gottesdienst.

Erwin Rieke

Gemeinsam für Flüchtlinge

Spendenaufruf des Arbeitskreises Ökumene in Seeheim-Jugenheim

Als 2015 eine große Zahl von Schutzsuchenden nach Deutschland kam, die vor Gewalt und Elend in ihrer Heimat geflohen waren, riefen die Kirchengemeinden in Seeheim-Jugenheim eine gemeinsame Spendenaktion ins Leben. Ziel war es damals, Sozialarbeiterstunden zur Betreuung der Geflüchteten zu finanzieren. Damit sollte auch der Kreis ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer entlastet werden.
Die große Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger in Seeheim-Jugenheim bei dieser Aktion machte es bis heute möglich, die Betreuung der Menschen in der „Linde“ durch eine zusätzliche hauptamtliche Kraft zu unterstützen. Durch weitere finanzielle Zusagen (z. B. durch die bürgerliche Gemeinde oder den Soroptimist Club Seeheim-Jugenheim) war es zuletzt sogar möglich eine ganze Stelle zu finanzieren. Die derzeitige Stelleninhaberin ist überaus engagiert und unterstützt Geflüchtete und den Helferkreis Asyl in bester Weise. Als gebürtige Ukrainerin steht sie gerade jetzt, wo so viele Menschen vor der russischen Invasion aus der Ukraine auch zu uns fliehen, für Übersetzungstätigkeiten zur Verfügung. Gerne möchte sie sich in den bisherigen Aufgabenbereichen auch weiter voll engagieren. Doch leider gehen nun bald unsere Spendenmittel zur Neige. Und die bürgerliche Gemeinde hat signalisiert, dass auch sie die weitere Finanzierung nicht übernehmen kann.
Die Kirchengemeinden in Seeheim-Jugenheim möchten aber diese wertvolle Stelle gerne auch zukünftig erhalten. Dazu erbitten wir nun ein weiteres mal Ihre Spenden. So wollen wir mit Ihrer Unterstützung die Grundlage dafür schaffen, dass die Geflüchteten und unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auch künftig die notwendige Unterstützung erhalten. Die Spendenaktion ist wieder auf zwei Jahre befristet. Besonders hilfreich wäre eine monatliche Spendenzusage über den gesamten Zeitraum. Aber auch jede Einzelspende hilft.
Wenn Sie diese Aktion unterstützen möchten, benutzen Sie bitte die Spendenverpflichtung, die Sie bei allen Büros der beteiligten Kirchengemeinden abgeben können. Im Namen der Flüchtlinge und des Helferkreises Asyl bedanken wir uns herzlich für Ihre Unterstützung!

Was muss ich tun?

Wenn Sie diese Aktion finanziell unterstützen möchten, füllen Sie bitte die Spendenverpflichtung aus. Überweisen Sie Ihre Spende auf das folgende Konto (Einzelspende oder Dauerspende – am besten in Form eines Dauerauftrags):

Ev. Kirchengemeinde Seeheim-Malchen
IBAN: DE39 5089 0000 0037 1790 19
Volksbank Darmstadt-Südhessen eG
Zweck: Betreuung Flüchtlinge

Geben Sie die von Ihnen unterschriebene Spendenverpflichtung im Büro einer der Kirchengemeinden ab, die sich an dieser Aktion beteiligen. Sie erhalten selbstverständlich eine Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt. Herzlichen Dank!

Willkommen in unserer Gemeinde!

Foto: Pexels.com

Sie sind neu in unserer Kirchengemeinde? Oder doch schon langjähriges Mitglied? Wir freuen uns, dass Sie Teil unserer Gemeinde sind! Kirchengemeinde lebt mitunter von einer herzlichen Gemeinschaft, in der alle willkommen sind. Gerne wollen wir in der Kirchengemeinde Seeheim-Malchen eine solche Willkommenskultur leben und ausstrahlen. Neuzugezogenen haben wir bisher halbjährlich einen Begrüßungsbrief zukommen lassen. Davon lernen sich Gemeindemitglieder untereinander nun aber noch nicht kennen.
Wir wollen unsere Willkommenskultur deshalb intensivieren! Zum einen sollen die Begrüßungsbriefe persönlich bei Neuzugezogenen abgegeben werden, anstatt nur im Briefkasten zu landen. Zum anderen möchten wir Neuzugezogene auch gerne im Gottesdienst willkommen heißen. Beides eröffnet die Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens. Für die Verteilung des Begrüßungsbriefes suchen wir noch Leute, die Lust haben, ab und an im Namen der Kirchengemeinde bei Neuzugezogenen zu klingeln und sie bei uns willkommen zu heißen! Sicherlich kann es interessant und spannend sein, über diesen Weg neue Menschen kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Sie möchten unser Willkommensteam unterstützen? Wir freuen uns sehr darüber. Melden Sie sich dafür einfach in unserem Gemeindebüro. Danke für Ihre Unterstützung!

Pfarrerin Annika Dick

Jugendcafé ( JuCa) aktuell

Hallo Du! Ja, Du bist gemeint! Wenn du Jugendliche*r und bis ca. 23 Jahre alt bist, dann möchten wir Dich hier ansprechen! Wir laden Dich ganz herzlich ein, unser Jugendcafé (im allgemeinen JuCa genannt) zu besuchen und bei uns reinzuschnuppern! Außer der Altersgrenze gibt es bei uns keine Voraussetzungen.
Wir haben nach einer corona-bedingten „Online-Phase” im letzten Sommer wieder angefangen, uns jeden Freitag um/ab 19.00 Uhr im Gewölbekeller des Alten Pfarrhauses in der Bergstraße 3 persönlich zu treffen, um eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Komm doch einfach mal vorbei und bringe gerne vielleicht auch noch deinen Freund oder Freundin mit.
Wichtig ist uns die Gemeinschaft und die Entspannung nach der meist anstrengend gewesenen Woche mit Ausbildung, Schule, Studium oder Arbeit. Im JuCa kann man sich über das Erlebte austauschen und damit auch aus den Erfahrungen anderer lernen. Wir lachen viel miteinander und haben Spaß bei verschiedenen Aktionen, wie Spielen, Werkeln, Kochen. Daneben bleibt meist auch viel Zeit zum Schwatzen und Abhängen. Zum Abschluss gibt es ab und zu noch einen kleinen Input mit Gedanken, die ins Wochenende führen oder Kraft für die nächste Woche geben sollen.
Für die kommenden Sommermonate sind Aktionen geplant wie Spieleabende, eine kleine Wanderung, ein Krimirollenspiel, eine Fahrradtour mit Picknick, Grillen usw. Manchmal gibt es auch die Möglichkeit, gemeinsam einen Jugendgottesdienst in einer Nachbargemeinde zu
besuchen. Nähere Infos und insbesondere das Thema für den unmittelbar bevorstehenden Freitagabend findest du auch auf der Homepage www.juca-seeheim.de.

Das JuCa-Team Sabine von Minckwitz und Michelle Seifert