Author Archives: J. Krämer

Krabbelkinder-Treff in Malchen

Die evangelische Kirchengemeinde lädt für Freitag, den 14. Oktober von 16 bis 18 Uhr wieder zum Krabbelkinder-Treffen in die Bürgerhalle Malchen ein. Willkommen sind alle Kinder im Krabbelalter, deren Geschwister, Eltern und Großeltern. Getränke und Snacks stehen zur Verfügung. Jutta Schiliro freut sich auf zahlreiches Erscheinen!

Michael Maxin

Licht aus! Die Laurentiuskirche steht im Dunkeln

Seit dem ersten September ist die Laurentiuskirche als dominierende Landmarke für Seeheim im Dunkeln kaum noch zu sehen. Angesichts der steigenden Energiekosten hat der Kirchenvorstand die Verordnung für öffentliche Gebäude schweren Herzens umgesetzt. Bei dieser Sparmaßnahme wird es allerdings nicht bleiben. Für die Gemeindeversammlung am 2. Oktober werden weitere Ideen zum Energiesparen gesucht, die dort diskutiert werden können. Es werden dann auch Mitglieder unserer Umweltgruppe „Grüner Hahn“ anwesend sein. Falls Sie an der Gemeindeversammlung nicht teilnehmen können, sind auch Vorschläge per E-Mail an das Gemeindebüro möglich.

Erwin Rieke

Einladung zum Krabbelgottesdienst

Am Sonntag, den 02. Oktober 2022 laden wir um 10 Uhr zu einem Gottesdienst für unsere ganz Kleinen (0-6 Jahre) mit Familie ein.

Wir treffen uns auf dem Hof des Alten Pfarrhauses. Gemeinsam breiten wir unsere Picknickdecken aus oder begeben uns bei zu schlechtem Wetter in den Gewölbekeller des Alten Pfarrhauses.

Wir wollen ein Wunder von Jesus erleben „Die Heilung des blinden Bartimäus“: Singen, Basteln, Hören und Mitgestalten. Wido freut sich schon, euch allen die Geschichte aus der Bibel zu erzählen. Wir alle sind schon sehr gespannt, was wir noch erleben werden – mit Euch allen zusammen!

Wir freuen uns riesig auf unsere Kleinsten und Größeren,
Euer Wido & Katharina

Einladung zur Gemeindeversammlung

Nachdem die Gemeindeversammlung wegen der Pandemie mehrfach ausfallen musste, planen wir diese – vorbehaltlich entgegenstehen – der Corona-Regeln – am 2. Oktober nach dem Gottesdienst im Pfarrer-Reith-Haus durchzuführen. Wir sehen folgende Tagesordnung vor:

  1. Rückblick auf die zwei Pandemiejahre: Was lief gut, was könnte verbessert werden?
  2. EKHN 2030: Was bedeutet dies für unsere Gemeinde?
  3. Energie sparen
  4. Verschiedenes

Alle Gemeindemitglieder sind herzlich eingeladen, mit ihren Fragen und Anliegen an der Gemeindeversammlung teilzunehmen.

Erwin Rieke

Sterbeläuten muss geändert werden

Foto: epd bild/Jens Schulze

Wenn dem Pfarramt ein verstorbenes Gemeindemitglied gemeldet wird, läuten die Glocken am folgenden Tag um neun Uhr zum Sterbeläuten, um die Gemeinde über einen Todesfall zu informieren. Die Läuteanlage wurde kürzlich um eine Fernbedienung erweitert, sodass niemand mehr zum Einschalten der Glocken in die Kirche kommen muss. Da man mit der Funkfernsteuerung aber nur die einzelnen Glocken, aber kein bestimmtes Läuteprogramm anschalten kann, wird ab sofort statt dem Angelusläuten die große Glocke für fünf Minuten geläutet.

Erwin Rieke

Eine Frage von Energienutzung: Der Fleischkonsum

Die Frage, ob Fleischkonsum vertretbar sei, entzweit seit langem die Gemüter. Im Folgenden geht es nicht darum, den Verzehr von Fleisch zu verteufeln, sondern es soll erklärt werden, warum es im Sinne optimaler Nutzung der in Nahrungsketten zur Verfügung stehenden Energie vernünftig ist, den Konsum von Fleisch einzuschränken. Besonders dieser Gesichtspunkt ist ökologisch höchst relevant, kommt aber in den vorwiegend von ethischen und religiösen Argumenten geprägten Debatten um die Vertretbarkeit von Fleischkonsum meistens zu kurz. Medizinische und ernährungsphysiologische Aspekte müssen im Folgenden ausgeklammert bleiben.
Wir erinnern uns: An der Basis einer Nahrungskette stehen die Erzeuger, also die Photosynthese betreibenden grünen Pflanzen. Sie fangen die Strahlungsenergie der Sonne ein und nutzen sie, um aus Kohlendioxid, Wasser und mineralischen Nährstoffen energiereiche Biomasse aufzubauen. Damit stellen die Pflanzen die energetische Grundversorgung eines Ökosystems sicher. Auf den nächsten Stufen der Nahrungskette stehen die vollständig von den energiereichen Erzeugnissen der Erzeuger abhängigen Verbraucher. Sie geben die von den Erzeugern eingefangene Energie im Ökosystem weiter. Die ersten Verbraucher (Verbraucher 1. Ordnung) in der Nahrungskette sind die Pflanzenfresser, die sich von Pflanzen ernähren, gefolgt von den Verbrauchern 2. Ordnung, den Fleischfressern. Der Mensch ist in die Nahrungsketten unseres Planeten eingebunden und gehört, sofern er Fleisch verzehrt, zu den Verbrauchern 2. Ordnung.
Nahrungsketten sind in ihrer Länge beschränkt, d. h. sie umfassen meist nicht mehr als drei Ernährungsstufen. Ein Beispiel: Gras – Antilope – Raubkatze, oder auch: Gras – Rind – Mensch. Der Grund ist der massive Schwund der verfügbaren Energie entlang der Nahrungskette. Jede Ernährungsstufe gibt nämlich nur maximal 10% der übernommenen Energie an die nächste weiter. Der Hauptanteil geht als Atmungswärme und als Biomasse in Form von Abfall verloren. Nach Durchlaufen von zwei bis drei Stufen ist von der über die pflanzlichen Erzeuger in die Nahrungskette eingespeisten Energie so wenig übrig, dass sie nicht mehr ausreicht, weiteren Verbrauchern das Leben zu ermöglichen. Wie sagt man so schön? „Den Letzten beißen die Hunde“?
Was hat dies nun alles mit unserem Fleischkonsum zu tun? Die geringe Effizienz der Energienutzung in Nahrungsketten spiegelt sich auch im Nahrungsbedarf des Menschen bei vorwiegend fleischlicher Ernährung wider. Würde ein Mensch „als Fleischfresser“ um 1 kg Muskelmasse zunehmen wollen, müsste er 21 kg Rindfleisch essen. Für deren Erzeugung würden wiederum 170 kg Grünfutter benötigt. Diese Futtermenge zu produzieren erfordert entsprechende große Anbauflächen, vom nötigen Wasserverbrauch gar nicht zu reden. Hieraus erwächst ein für uns zunehmend bedrohlich werdendes ökologisches Problem, denn mit der weltweit steigenden Nachfrage nach Fleisch steigt auch der globale Bedarf an Fläche für den Futteranbau dramatisch an. Diesem Bedarf werden zunehmend die tropischen Regenwälder und andere ökologisch wertvolle Ökosysteme geopfert. Die negativen Konsequenzen dieser Zusammenhänge für die Klimaregulation und die Biodiversität auf unserem Planeten kennen wir.
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Adventsfenster gesucht

Der „Lebendige Adventskalender“ hat nun schon Tradition in Seeheim und Malchen, die wir auch dieses Jahr wieder fortsetzen möchten. Vom 1. bis 24. Dezember wird – mit einigen wenigen Ausnahmen – jeweils um 18 Uhr immer vor einem anderen Haus ein Adventsfenster „geöffnet“. Bei einem kleinen Programm von ca. 15 Minuten mit verschiedenen Elementen soll der Advent als besondere Zeit in unser Bewusstsein rücken.
Haben Sie Interesse als Gastgeber eins dieser „Adventsfenster“ zu gestalten? Wir freuen uns über neue Interessierte ebenso wie Erfahrene. Bitte melden Sie sich bis zum 1. Oktober beim Organisationsteam und nennen uns mehrere mögliche Termine. Daraus erstellen wir einen Zeitplan. Im November wird dann noch ein Informationstreffen angeboten, bei dem konkrete Fragen zur Durchführung geklärt werden können, insbesondere auch zu den aktuellen Corona-Bedingungen. Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Wir freuen uns über rege Beteiligung und hoffen auf alte und neue Adventsfenster in Seeheim und Malchen!

Franziska Siebel
Kirsten Sames

Einladung zu „Seniorentreffen“

In unserem sozialen Leben hat sich, auch in Folge der Corona-Krise, einiges geändert. Lange konnten sich Gemeindegruppen nicht mehr treffen und es traten Veränderungen ein. Die Begegnungsstätte hat ihre regelmäßigen Treffen ganz eingestellt. Auch die Gruppe der Ev. Frauen – Frauenhilfe – hat sich verkleinert.
Aus diesem Grund rückt die Situation – Gruppen für Senioren und Seniorinnen unserer Kirchengemeinde – in unser Blickfeld. Wir wollen ein „Gemeinsames Seniorentreffen“ anbieten. Über einen Namen wollen wir uns noch einigen. In der Gruppe können wir Gespräche zu kirchlichen wie weltlichen Themen führen, uns über Alltagssituationen austauschen, zu Vorträgen oder Reiseberichten ggf. mit Bildvorführungen (gerne von Teilnehmenden) einladen.
Wir laden Sie herzlich ein: Kommen Sie! Nehmen Sie teil! Lassen Sie uns gemeinsam Ideen entwickeln, welche alternativen Angebote wir machen können. Vielleicht fällt Ihnen noch etwas ein? Wir freuen uns auf Sie!

Nächste Treffen sind geplant am: Montag, 12. September, 10. Oktober und 14. November jeweils 15.00 Uhr bis 16.30 Uhr im Pfarrer-Reith-Haus.

Pfarrer Christoph Sames