Author Archives: J. Krämer

Kirchenchorausflug 2014

Am Samstag, dem 23. August war es soweit. Mitglieder und Freunde des Ev. Kirchenchors starteten zum jährlichen Ausflug. Ziel war die Landesgartenschau in Gießen. Vorher war noch eine Führung im Liebig-Museum geplant.

Kirchenchorausflug 2014 - Foto: Dr. Gerd Meyer

Kirchenchorausflug 2014 – Foto: Dr. Gerd Meyer

Der Besuch des Liebig-Museums, in dem Justus Liebig (geb. 12.05.1803 in Darmstadt, gest. 1873 in München) seine Versuche und chemische Untersuchungen durchführte, stellte sich als Höhepunkt des Ausflugs dar. Im Hörsaal wurden wir von Professor Laqua empfangen. Er führte uns durch das Leben und Wirken von Justus Liebig. Die experimentellen Vorführungen von neuen chemischen Stoffen und Verbindungen (Aldehyde) waren sagenhaft. Professor Laqua stellte den Werdegang und das Leben von Justus Liebig so realistisch und umrahmt von gedichteten Einlagen dar, dass die Zeit wie im Flug verging. Alle Anwesenden hatten großen Spaß und waren erfüllt von diesem Museumsbesuch.

Auf ging es zum Mittagessen, das im „Bootshaus Gießen“ reserviert war. Wer wollte, konnte nach dem Essen zur Besichtigung der „Lahnfenster Hessen“ gehen. Durch große Glasscheiben können Besucher direkt einen Blick in die Lahn werfen. Über weitere Glasscheiben können Jungfische in einer Flachgewässerzone besichtigt werden. Danach ging es mit dem Bus weiter zur Landesgartenschau.

Wir trafen uns alle zum Reisesegen an der LichtKirche der EKHN. Die Chormitglieder umrahmten die Andacht musikalisch unter der Leitung von Marion Huth. Die Andacht stand unter dem Motto „Ohren Hören“. Wie verabredet, begann es zu regnen und die Tropfen trommelten auf die Zelte. Danach hatte jeder noch Gelegenheit, sich ein wenig umzusehen und/oder ein Käffchen etc. zu genießen.

Kirchenchorausflug 2014 - Foto: Dr. Gerd Meyer

Kirchenchorausflug 2014 – Foto: Dr. Gerd Meyer

Frohen Mutes und voller Eindrücke trafen wir uns um 18.00 Uhr am Busparkplatz. Dort erwartete uns noch eine Überraschung: Jeder Teilnehmer erhielt wahlweise einen Eimer oder eine Gießkanne (kostenlose Werbung), die das Ehepaar Meyer anhand der Eintrittskarten zur Landesgartenschau organisiert hatte. Großes Gelächter und ab ging die Fahrt Richtung Seeheim.

Im Namen aller „Ausflügler“ bedanke ich mich ganz herzlich bei Susanne und Geerd Meyer für die Organisation und Leitung des Ausflugs.

Vielen Dank!

Weitere schöne Erinnerungsfotos finden Sie hier!

Rosi Müller

Malcher Kerb 2014

Die Kerb war nicht nur unser, sondern dank herrlichstem Wetter, hochmotivierten Helfern und zahlreichen Gästen auch ein voller Erfolg.

Der in Mundart gehaltene Kerbgottesdienst von Pfarrer Ullrich war ein gelungener Auftakt zum abendlichen Festprogramm. Die Mädchentanzgruppe der evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen tanzte sowohl beim Umzug mit als auch später am Abend im großen Zelt. Es ist beachtlich, was diese Gruppe innerhalb von einem Jahr an komplexen Formationstänzen unter Leitung von Hilda Lang einstudiert hat und nun mit viel Enthusiasmus vorführte. Hut ab!

Auch das Familien- und Kinderprogramm fand guten Zuspruch. Mehr als 50 Kinder nahmen begeistert an der Kinder-Rallye mit verschiedenen Spielstationen vom Dosenwerfen über Traumfängerbasteln bis zu diversen Geschicklichkeitsspielen teil. Auch für das leibliche und gesellige Wohl war mit großer Kuchenauswahl, Deftigem vom Grill sowie Getränkeausschank und musikalischer Unterhaltung bestens gesorgt.

Das ist Malchen, wie es singt und lacht, gemeinsam plant, organisiert und feiert.
Weiter so!

Susanne Rieg

www.kirche-entdecken.de

Das Internetangebot der evangelischen Kirchen für Kinder

Die Seite wendet sich insbesondere an Kinder im Vorschul- und Grundschulalter. Gemeinsam mit der Kirchenelster Kira entdecken Sie die unterschiedlichen Räume und Plätze einer virtuellen Kirche. Die Kinder können in Schränken wühlen, auf der Orgel spielen und singen oder sich Geschichten vorlesen lassen.

So vermittelt kirche-entdecken.de informelles Wissen über die christliche Religion und ermöglicht auch Kindern, die keinen Kontakt zu einer Kirchengemeinde haben, Erfahrungen mit dem Kirchenraum zu machen. Für jedes Kind gibt es hier etwas zu entdecken. Der Kircheninnenraum bildet dabei den Ausgangspunkt für die verschiedenen Räume. Die Verbindung von Unterhaltung, Spaß und Wissenswerten erleichtert den Einstieg und hilft das neugewonnene Wissen besser zu verarbeiten.

Damit die Kinder nicht in ihrem Entdeckerdrang und ihren Freiheiten eingeschränkt werden, ist es möglich den überwiegenden Teil der Texte durch einen Sprecher vorlesen zu lassen. So steht den Kindern in der Entdeckung der virtuellen Kirche nichts mehr im Weg.

EKD

Neue Jugendvertretung im Dekanat

EJVDDas Evangelische Dekanat Bergstraße hat eine neue Jugendvertretung. Bei der Vollversammlung der Evangelischen Jugend im Heppenheimer Haus der Kirche wurden zwölf junge Menschen in die neue Evangelische Jugendvertretung im Dekanat (EJVD) gewählt.

Von der bisherigen Jugendvertretung kandidierten Jenny Böhm (Einhausen), Oliver Guthier (Bensheim) und Steffi Kolb (Heppenheim) erneut. Eine große Mehrheit schenkte ihnen für eine weitere zweijährige Amtsperiode das Vertrauen. Neu in die EJVD gewählt wurden Imanuel Petsch, Luca Wenz (beide Zwingenberg), Christian Wolff, Steffen Wolff (beide Mörlenbach), Anne Greulich, Miriam Hoffmann, Julia Kinscherf (alle drei Birkenau), Franziska Fertig (Gronau-Zell) und Florian Schmanke (Bensheim). In der neuen Jugendvertretung sind mit Nord, Bensheim, Mitte und Weschnitztal jetzt vier von sechs Teilregionen des Bergsträßer Dekanats vertreten.

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Dank an den Vaddertag!

Die Kirchengemeinde dankt dem Vaddertag für die großzügige Spende.

Den beteiligten Vereinen war es wichtig, an diesem (Vater-)Tag auch an den Nachwuchs zu denken. Daher geht ein Teil des Erlöses von 250 Euro an unseren Laurentius-Kindergarten, der zur Zeit erweitert wird.

Gerhard Götz überreichte Pfarrerin Monika Bertram ein Spiel für die Kinder, so wie die Spende. “Leider sind keine 500.000 Euro zusammengekommen.” – so Herr Götz bei der Übergabe.

Monika Bertram

Gestatten Sie, dass ich mich vorstelle …

Wolfgang Portugall

Wolfgang Portugall

Mein Name ist Wolfgang Portugall, und seit 4 Jahren lebe ich mit meiner Frau in Bensheim. Geboren und aufgewachsen bin ich in Boppard am Mittelrhein, habe in Mainz Kirchenmusik studiert, und dieses Studium 1989 mit dem A-Examen abgeschlossen.

Seitdem unterrichte ich an der Städt. Musikschule in Frankenthal, an der Hochschule für Musik in Mainz und (seit 1998) am Institut für Kirchenmusik des Bistums Mainz. Neben der Unterrichtstätigkeit gebe ich auch gelegentlich Konzerte, wobei mein besonderes Interesse dem Bereich der Alten Musik gilt.

Der allsonntägliche Orgeldienst begleitet mich seit meinem 14. Lebensjahr: zunächst in der Bopparder Christuskirche, während meiner Studienzeit bei der Stephanusgemeinde in Mainz-Kostheim und zuletzt seit 1990 bei der ev. Kirchengemeinde in Nieder-Olm. Diese werde ich nun verlassen, um ab September den Propsteikantor Konja Voll und die Dekanatskantorin Marion Huth bei Ihren Orgeldiensten ein wenig zu entlasten.

Ich freue mich auf meinen neuen Wirkungskreis und schöne gemeinsame Gottesdienste.

Wolfgang Portugall

Die „Begegnungsstätte“ zu Besuch bei Hofe ….

… im Residenzschloss der Landgrafen und Großherzöge von Hessen-Darmstadt. Der Ausflug für Mitarbeiter und Gäste der „Begegnungsstätte“ führte am 27. Juni  in das Schlossmuseum zu Darmstadt.

Dieses Museum wurde 1965 von Ludwig Prinz von Hessen und bei Rhein (1908 – 1968) eröffnet. Es steht in der Tradition des von seinem Vater Ernst Ludwig 1924 eingerichteten Schlossmuseums, das in der Brandnacht 1944 in Flammen aufging. Die nach dem Wiederaufbau geschaffenen Schauräume zeigen die fürstliche Wohnkultur vom 16. bis 19. Jahrhundert.

Im Rahmen einer Sonderführung für die Seeheimer Besucher berichtete Museumsführerin Frau Kiraly über „Historie und Histörchen im Hause Hessen-Darmstadt“. Sie verstand es ausgezeichnet, die Seeheimer Gäste für gut 450 Jahre Landesgeschichte zu interessieren. Geschickt konnte sie dabei „Geschichte“ mit „Geschichten“ würzen.

Nach der gut einstündigen Museumsführung hatten wir es nur wenige Schritte und ein paar Treppenstufen hoch zum Schlosswall. Dort im Bastions-Café unter Kastanienbäumen genossen wir bei angeregten Gesprächen Kaffee und Kuchen. Die Straßenbahn brachte uns dann wieder zurück an die Bergstraße.

 

Doris März

Laurentiuskindergarten: Herausforderungen am Dach

Die Flachdachsanierung

Ein Teil der Bauarbeiten im Laurentius-Kindergarten ist die Sanierung des undichten Daches über dem Ostflügel. Dort gab es Probleme mit eindringendem Wasser: An­ders als der Südflügel, auf dem das Obergeschoss steht, ist die Decke im Ostflügel nicht aus Beton, sondern sie ist als Trapezblechdecke ausgeführt. Das darüber lie­gende, ursprüngliche bekieste, Flachdach war seit der Errichtung immer wieder un­dicht. Schließlich wurde 2002 auf das Flachdach ein Satteldach mit asymmetrischem First, sozusagen als Notdach, aufgesetzt. Dazu wurde der Kies abgetragen und auf Holzbohlen eine Stahlunterkonstruktion auf die Dachhaut aufgestellt und mit Trapez­blechen gedeckt. Nun lief zwar das Regenwasser ab, doch durch eine Reihe von handwerklichen Fehlern, bildet sich unter den Dachblechen insbesondere während der Heizperiode große Mengen Kondenswasser, die ins Gebäudeinnere eindringen. Im Zuge des Umbaus für eine U3 Gruppe wurden die Mängel erkannt. Sie waren so schwerwiegend, dass sich die Ev. Kirchengemeinde Seeheim-Malchen für eine Grundsanierung entschloss. Das vorhandene Dach einschließlich der Abdichtungen und der Dämmung wird vollständig bis auf die Erdgeschossdecke abgebaut. Auf die­ser Decke aus Trapezblechen wird eine Dichtfolie aufgebracht, darauf eine Gefälle­dämmung und darüber eine elastische Dachfolie aus synthetischem Kautschuk gezo­gen.

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Wer will fleißige Handwerker seh‘n?

BILD4826Schon von Weitem sieht man den großen Kran, der von der Baustelle im Evangelischen Laurentius-Kindergarten kündet. Manchmal schwenkt er klappernd hin und her beladen mit Baumaterialien und -geräten. Weithin kreischt die Steintrennsäge, das Wasser spritzt und es klopft emsig.

Nähert sich der Beobachter, sieht er vom Grundweg aus, unter den tief hängenden Ästen der abschirmenden Bäume hindurch, dass sich die einstige Bewegungsbaustelle der Kinder in eine richtige Baustelle verwandelt hat. Umgeben vom hohen Bauzaun, stehen überall Paletten mit Steinen, Zementsäcken, etc. und stapeln sich Holzplanken und Baustahlmatten.  (mehr …)