Category Archives: Aktuelles

Offene Laurentiuskirche

Vorsichtig lehne ich mich gegen die schwere Kirchentür … Wie wohl das tut, wenn die Tür sich öffnen lässt und wie enttäuschend ist das, wenn mir der Kirchenraum verschlossen bleibt. Solche Erlebnisse in unserer Gemeinde und an Ausflugs- und Urlaubsorten haben uns im Team „Offene Kirche“ schon lange vor der pandemischen Zeit dazu bewogen, unsere Laurentiuskirche für Menschen, die diese besuchen oder besichtigen möchten, auch außerhalb der Gottesdienst- und Veranstaltungszeiten zu öffnen. Jede, jeder kommt mit seinem eigenen Anliegen, sucht vielleicht Stille, möchte die Schönheit des Raumes fühlen oder seiner eigenen Spiritualität nachgehen. Solchen Erlebnissen kommt ja gerade in herausfordernden Zeiten besondere Bedeutung zu.
Seit Ostern und während der gesamten Sommerzeit öffnen wir die Laurentiuskirche wieder jeweils mittwochs von 16-18 Uhr und – das ist neu – auch sonntags von 15-17 Uhr. Insbesondere für die Besetzung der Sonntagsdienste kann unser kleines Team Unterstützung gebrauchen. Eine Mitarbeit ist unkompliziert und nach kurzer Einweisung möglich. Sie können sich vorstellen an einem oder zwei Nachmittagen im Quartal mitzuhelfen? Bitte melden Sie sich, wenn Sie Fragen dazu haben oder schon Ihr Interesse an einer Mitarbeit anmelden möchten.

Jörg Mattutat
E-Mail:

ekhn2030 Zukunft der Kirche – Kirche der Zukunft

Quelle: Mdhs/Sommer, K. Kordesch, eoea

Was tun, wenn die Zahl der Kirchenmitglieder und damit das Kirchensteueraufkommen drastisch sinken? Diese Frage will die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau mit dem Prozess „ekhn2030“ beantworten. Entscheidend dabei: es geht nicht bloß um Einsparungen, sondern um Veränderungen, die die EKHN als „öffentliche und offene Kirche nahe bei den Menschen“ weiterentwickeln.

Die Ausgangslage

In den vergangenen Jahren verlor die EKHN durchschnittlich 2,1 Prozent ihrer Mitglieder. Bis zum Jahr 2060 wird die Halbierung der derzeiti- gen Mitgliederzahl erwartet. Neben der demo- graphischen Entwicklung ist dafür das Aus- und Eintrittsverhalten, insbesondere von Mitgliedern im Alter von 20 bis 35 Jahren, die Hauptursache. Vor diesem Hintergrund kommen Berechnungen zu dem Ergebnis, dass bis zum Jahr 2030 die Ausgaben um 140 Mio. Euro gesenkt werden müssen. (mehr …)

Endgültiger Wahlvorschlag für die Kirchenvorstandswahl 2021

Der Kirchenvorstand hat in seiner Sitzung am 04.02.2021 beschlossen, den vom Benennungsausschuss vorgelegten Wahlvorschlag als endgültig festzustellen. Die Kandidierenden werden sich wegen der Corona-bedingten Einschränkungen in unserem Gemeindebrief “Laurentius” vorstellen.

Name, Vorname
Wahlbezirk Seeheim
Bebensee-Biederer, Ute Marianne
Gessner, Gerd
Hartmann, Kerstin
Heid, Birklinde
Koch, Julia
Koch, Volker
Lokan, Stefanie
Kraft, Heidi
Meyer, Imme
von Minckwitz, Sabine
Michaelis-Popp, Ruth
Reinhard, Thomas
Rieke, Erwin
Schudt, Micaela
Siebel, Franziska
Stengel, Alexander
Sundermann, Renate
Wahlbezirk Malchen
Breuer, Luisa
Otto, Barbara

Der Kirchenvorstand

Dank für Spitzenergebnis im Dekanat Bergstraße

Die Gottesdienstbesucher im Evangelischen Dekanat Bergstraße haben im vergangenen Jahr 90.765 Euro an Brot für die Welt gespendet. Gegenüber 2018 ist das ein Plus von 2,8 Pro- zent. Wie aus der regionalen Bilanz des evan- gelischen Hilfswerks hervorgeht, betrug die Kollekte in den 44 Bergsträßer Kirchengemeinden allein an Heiligabend mehr als 78.000 Euro. An Erntedank waren es 12.760 Euro. An diesen beiden Festtagen ist die Kollekte in den evangelischen Gottesdiensten traditionell für Brot für die Welt bestimmt.

„Das hohe Spendenergebnis zeigt, dass den Christinnen und Christen in unserem Dekanat Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in der Welt nicht gleichgültig sind. Die Spenden und Kollekten sind das Fundament für Projekte, die Hilfe zur Selbsthilfe leisten“, sagte der Bergsträßer Dekan Arno Kreh, der sich bei allen Spendern bedankte. Von den südhessischen Dekanaten der Propstei Starkenburg liegt das Dekanat Bergstraße mit der Spendensumme an der Spitze, gefolgt vom Dekanat Darmstadt-Stadt mit 64.505 Euro.

Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt im vergangenen Jahr mit rund 64,4 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein Plus von 0,8 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Im vergangenen Jahr wurden 693 Projekte neu bewilligt, davon mit 242 die meisten in Afrika. Im Zentrum stehen langfristige Maßnahmen, die Hunger und Mangelernährung überwinden, Bildung und Gesundheit fördern, Zugang zu sauberem Wasser schaffen, die Achtung der Menschenrechte und Demokratie stärken und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen unterstützen. Aktuell ist Brot für die Welt mit mehr als 1.800 Projekten in mehr als 90 Ländern aktiv.

Bernd Biewendt

Hüter*in der Kirche gesucht

Unsere Kirchengemeinde sucht ab sofort einen Nachfolger für unseren Küster Herbert Hocke. Nach der Geistlichkeit ist der/die Küster*in die wichtigste Person in der Kirche, denn wenn die Glocken nicht zum Gottesdienst einladen, kommt niemand in die Kirche. Das Läuten ist in der Laurentiuskirche allerdings nicht mehr so anstrengend wie es auf dem mittelalterlichen Bild dargestellt ist, da es eine einstellbare Glockenautomatik gibt.

Der Küsterdienst ist seinem Wesen nach ein gottesdienstliches Amt. Es umfasst Hilfeleistungen bei gottesdienstlichen Handlungen und gemeindlichen Veranstaltungen. Zu den Aufgaben gehört die Rücksprache mit der verantwortlichen Pfarrerin bzw. dem verantwortlichen Pfarrer vor dem Gottesdienst und das Herrichten des Gottesdienstraumes mit rechtzeitigem Öffnen Kirchengebäudes.

Die Küsterstelle entspricht mit 22,4 Stunden pro Monat einem Minijob, der für rüstige Rentner*innen und für alle, die an Sonn- und Feiertagen gerne in die Kirche gehen, geeignet ist. Natürlich gibt es Urlaub nach Tarif und zusätzlich ein freies Wochenende pro Quartal. Wer Interesse an diesem Dienst hat, melde sich bitte im Pfarramt zur Vereinbarung eines Gesprächstermins.

Erwin Rieke

Lebendiger Adventskalender für Kinder und Familien des Dekanats Bergstraße

In diesem Advent wird alles anders: es wird wenig bis gar keine Feiern und Aktionen im Advent geben. Vielleicht ist das auf der einen Seite gar nicht so schlecht, wenn wir zwangsweise etwas herunterfahren und der Advent wirklich einmal ein bisschen von Ruhe und Besinnlichkeit geprägt ist. Auf der anderen Seite ist es natürlich schade, dass all die Weihnachtsfeiern, Bastelnachmittage, Kinderaktionen, Weihnachtsmärkte und bestimmt auch der ein oder andere Gottesdienst nicht stattfinden können. Deswegen haben wir im Dekanat überlegt, wie wir diese Lücke füllen können. Herausgekommen ist der lebendige Adventskalender. An jedem Tag vom 1. Adventswochenende bis zum Heiligabend wird es auf unserer Homepage eine kleine Überraschung geben: und zwar in digitaler aber auch in realer Form, für drinnen sowie für draußen. So wird es für daheim kleine Audiodateien mit Adventsgeschichten zum Anhören, Filme oder Bilder mit Bastelvorschlägen geben. Zum Mitmachen laden Backnachmittage über Zoom und kleine Aktionen in Kirchengemeinden, wie z.B. eine gestaltete Adventsspirale oder ein Lagerfeuer, ein. An jedem Sonntag wartet eine kleine Adventsandacht auf kleine und große Zuschauer. Verantwortet wird der lebendige Adventskalender von den Dekanatsreferentinnen für Familie und Kirche mit Kindern, Nicole Metzger und Katja Folk. Viele unterschiedliche Menschen aus allen Regionen unseres Dekanats gestalten diesen Kalender mit, z.B. aus Bensheim, Birkenau, Einhausen, Fürth, Gronau Zell, Hammelbach, Heppenheim, Hüttenfeld, Lautertal, Lorsch, Wald-Michelbach und Zwingenberg.
Die Verantwortlichen laden alle interessierten Kinder und Familien ganz herzlich ein, ab dem 28.11. dabei zu sein, entweder über die Dekanatshomepage www.dekanat-bergstrasse.ekhn.de oder die Jugendhomepage des Dekanats www.ev-jugend-bergstrasse.com.

Katja Folk,
Referentin für Kindergottesdienst; Dekanat Bergstraße

Mit der Online-Kollekte von zuhause aus helfen

Zum Gottesdienst gehört die Kollekte, eingesammelt im Körbchen oder im Klingelbeutel, der durch die Bankreihen wandert. Viele Gottesdienstbesucher und -besucherinnen nehmen aber gar nicht vor Ort am Gottesdienst teil. Sie verfolgen Gottesdienste von zuhause aus per Video, am Fernseher oder im Radio. Nun gibt es die Möglichkeit, bequem online zu spenden und damit zu helfen.

In der EKHN fließen an etwa knapp der Hälfte aller Sonn- und Feiertage die Kollekten an einen übergemeindlichen Empfänger. Dies sind die sogenannten Pflichtkollekten, die von der EKHN im Voraus festgelegt werden. Zum Beispiel „Brot für die Welt“ an Erntedank und an Heiligabend. An den anderen Sonntagen können die Kirchengemeinden für ihre eigene Arbeit eine Kollekte erbitten oder selbst entscheiden, wem die Kollekte zukommt.

Für die übergemeindlichen Kollektenempfänger (Pflichtkollekten) hat die EKHN nun ein Spendenformular online gestellt: https://www.ekhn.de/kollekten. Dort kann man als Spenderin oder Spender den Kollektenempfänger auswählen. Zur Auswahl stehen die Empfänger der kurz bevorstehenden Sonntage. Das gespendete Geld wird von der EKHN dann an die Organisationen weitergeleitet. In der Regel sind das Einrichtungen, die diakonische Aufgaben erfüllen.

Peter W. Bernecker, EKHN Medienhaus

1. Friedensbrief

Anlässlich der im November beginnenden Friedensdekade hat sich der Friedenskreis der evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen dazu entschlossen, Gedanken zum Thema Frieden in mehreren „Friedensbriefen“ zu veröffentlichen. Was bedeutet Frieden für uns hier in Seeheim? Wie hängen Friede und Gerechtigkeit zusammen? Was heißt Frieden für Menschen, die aus anderen Ländern fliehen mussten und hier nun bei uns leben? Was bedeutet Frieden in Bezug auf unseren Glauben?

Diesen Fragen möchten wir nachgehen und Sie damit einladen, sich Gedanken zum Frieden zu machen.

Wir freuen uns auch über Rückmeldungen und Ihre Gedanken dazu!

 Download Friedensbrief

Arbeitskreis Frieden
der Evangelischen Kirchengemeinde Seeheim-Malchen

 

Predigt per Telefon

Im Oktober wurde die Umstellung des Telefonabrufs auf die Telefonnummer 93 68 880 im Ortsnetz von Seeheim-Jugenheim veröffentlicht. Leider müssen die Malcher dann die Vorwahl 06257 verwenden, da sie zum Ortsnetz Darmstadt gehören. Da wir keine Möglichkeit haben, die Anzahl der Anrufe und die zeitliche Länge der Verbindung zu überprüfen, wissen wir nicht, ob diese Möglichkeit, die Predigt über das Telefon zu hören, überhaupt abgerufen wird. Es ist doch ein ziemlicher Zusatzaufwand für die Pfarrpersonen, die Predigt in Ruhe noch einmal aufzusprechen, und für J. Krämer, der die Aufnahme dann auf die Homepage stellt und in die „Telefonanlage“ einspeist. Es kann dabei auch schon einmal ein paar Tage dauern, bis die aktuelle Predigt abrufbar ist, denn dazu braucht es Zeit. Auch bei Urlaub oder Krankheit kommt es notgedrungen zu Verzögerungen. Von Ihnen, liebe Gemeindemitglieder, möchten wir gerne wissen, ob Sie diesen „Service“ nutzen und wie Sie ihn beurteilen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen an das Pfarramt oder an die LAURENTIUS-Redaktion ().

Erwin Rieke