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Kinder- und Jugendprogramm 2022

Auf geht’s – mit der Evangelischen Jugend unterwegs

Die Evangelische Jugend Bergstraße hat ein umfangreiches Kinder- und Jugendprogramm für 2022 zusammengestellt. Das Angebot reicht von einer (R)auszeit im Baumhaus-Camp über Freizeiten in den Sommerferien bis zu einer Pilgertour auf dem Jakobsweg. Insbesondere die Freizeiten sind nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre schnell ausgebucht. Die Evangelische Jugend empfiehlt deshalb eine möglichst frühzeitige Anmeldung.

Junge Erwachsene ab 18 Jahren können vom 23. Juli bis 3. August an einem Roadtrip teilnehmen. Im Kleinbus geht es von Heppenheim bis nach Portugal. Zwischenstationen sind Taizé in Frankreich und Santigo de Compostella in Spanien. In den hessischen Sommerferien können Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren vom 27. Juli bis zum 9. August an einer Freizeit in Schweden teilnehmen. Vom 7. bis 14. August ist ebenfalls für Jugendliche ab 14 eine Fahrt nach Taizé geplant. Der kleine Ort in Burgund gilt als Symbol der ökumenischen Bewegung. Er ist Sitz einer geistlichen Gemeinschaft, die zum Treffpunkt für Jugendliche aus der ganzen Welt wurde. Für Kinder von 9 bis 13 gibt es vom 27. August bis 3. September wieder die beliebte Freizeit in Tschagguns in den österreichischen Alpen Im Herbst vom 29. September bis 9. Oktober können junge Erwachsene ab 18 dann ihre Wanderschuhe schnüren und auf Pilgertour in Frankreich und Spanien gehen.

Einer der Höhepunkte des Jahres ist sicherlich der Jugendkirchentag der EKHN vom 16. bis 19. Juni in Gernsheim. Weil er ganz in der Nähe stattfindet, wird es eine Fahrradtour nach Gernsheim geben. Für Dauerteilnehmer/innen heißt es: Campen auf dem Jugendkirchentag.

Für ehrenamtlich Engagierte in der Kinder- und Jugendarbeit und solchen, die es werden wollen, bietet die Evangelische Jugend wieder eine Schulung an, bei der die Jugendleitercard erworben werden kann. Eine weitere Fortbildung für Jugendliche ab 14 lautet: „Biblische Geschichten weitergeben“,

Ein Baumhauscamp in Neckarsteinach, Kinderbibeltage, ein Band-Workshop, ein Video-Projekt für Kinder, der Schloss-Jugendgottesdienst und der Gesamtkongress „Kirche mit Kindern“ in Lübeck runden das Angebot ab.

Sollte es für Eltern oder Erziehungsberechtigte schwierig sein, für die Freizeiten den kompletten Teilnehmerbetrag zu zahlen, will die Evangelische Jugend nach eigenen Angaben nach Lösungen suchen.

Das vollständige Programm mit den Terminen und den Kosten steht im Internet. Dort können sich Interessierte auch online für die einzelnen Veranstaltungen anmelden:
https://ev-jugend-bergstrasse.com/jahresprogramm/

Berndt Biewendt
Ev. Dekanat Bergstraße

Wahl der Synodalen und EKHN 2030

Quelle: Mdhs/Sommer, K. Kordesch, eoea

Gemeindeversammlung und ein Fest für alle Mitarbeitenden der Gemeinde streben wir im kommenden Frühjahr oder Frühsommer an, in Erwartung, dass wir uns zu diesem Zeitpunkt ohne zu große Auflagen wieder miteinander treffen können. Wenn Sie zum Winter also keine Einladung erhalten: Wir haben Sie nicht verges- sen, sondern möchten pandemiebedingt noch etwas abwarten.
Für die Dekanatssynode, der Vertretung sämtlicher Kirchengemeinden des Dekanats Bergstraße, wurden vom Kirchenvorstand folgende Personen gewählt: Kerstin Hartmann und Franziska Siebel, Vertretung Heidi Kraft und Volker Koch.
Mit EKHN 2030 wird ein Einsparprozess bezeichnet, mit dem auch unsere Kirchengemeinde sich auseinandersetzen muss. Fakt ist, dass die Kirche an vielen Stellen sparen muss (Personal, Gebäude, Ausgaben). Alle Gemeinden sind aufgefordert, sich zu überlegen, wie sie den Einsparprozess gestalten wollen. In einer kleinen Arbeitsgruppe haben wir uns informiert, worum es bei EKHN 2030 geht, Gedanken gemacht, wie wir einen Prozess dazu gestalten können, und zu einigen Themen in einem Brainstorming erste Ideen gesammelt.
Uns ist es wichtig, nicht nur Kürzungen zu planen. Wir wollen überlegen, was uns an Kirche allgemein und unserer Gemeinde im Besonderen wichtig ist und kreative Ideen entwickeln, wie wir den Prozess gestalten können. Beispielsweise wollen wir nicht einfach überlegen, welches Gemeindehaus wir abgeben wollen. Vielmehr wollen wir überlegen, wofür wir die Gebäude nutzen und was uns an welchem Haus wichtig ist. Vielleicht bieten sich Möglichkeiten, auch Mieteinnahmen zu erzielen.
Das Thema Gebäude ist allerdings nur eins unter vielen Themen. Vorgenommen haben wir uns zunächst folgende Themenbereiche:

  • Gebäude
  • Förderung und Öffnung von Kooperation und Zusammenschlüssen
  • Finanzen
  • Medien- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Kinder- und Jugendarbeit sowie Arbeit mit jungen Familien und Erwachsenen

In Arbeitsgruppen mit verschiedenen Gemein- demitgliedern möchten wir Ideen entwickeln, die dann wieder mit dem gesamten Kirchenvor- stand besprochen werden sollen.

Der Kirchenvorstand

Fair geht vor

Das Evangelische Dekanat Bergstraße will die neue Verordnung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zur Beschaffung von Waren und Dienstleistungen aktiv umsetzen. Dazu wurden ein Dekanats-Umweltausschuss und ein Umweltteam im Heppenheimer Haus der Kirche gebildet.

Nach der neuen Beschaffungsverordnung sollen kirchliche Einrichtungen unter anderem darauf achten, dass Lebensmittel aus regionaler und möglichst biologischer Herstellung stammen. Produkte sollen fair gehandelt werden, gesundheitlich unbedenklich und der Umweltverbrauch bei Herstellung Transport, Nutzung und Entsorgung möglichst gering sein. Es soll zudem darauf geachtet werden, dass Menschenrechte in der Zulieferkette gewährleistet sind. Bei der Auftragsvergabe sind kirchliche Einrichtungen aufgerufen, ökonomische, ökologische und soziale Kriterien zu berücksichtigen. Erstmals hat die EKHN eine eigene Rechtsverordnung zur Beschaffung von Waren und Dienstleistungen beschlossen. Bislang war die Kirche an die Vergabe-Ordnung des öffentlichen Dienstes gebunden.

„Wir fangen im Dekanat nicht bei null an. Wir nutzen z.B. Recycling-Papier. Schon seit etlichen Jahren kaufen wir fair gehandelten Kaffee sowie regional und biologisch hergestellte Lebensmittel. Doch wir wissen, es gibt zur Bewahrung der Schöpfung noch Luft nach oben“, sagte die Dekanats-Referentin für gesellschaftliche Verantwortung, Sabine Allmenröder, die die Umweltaktivitäten koordiniert.

Das Umweltteam, das aus vier hauptamtlichen Mitarbeitenden besteht, will Vorschläge erarbeiten, wie der C0²- Ausstoß sowie der Strom- und Wasserverbrauch im Haus der Kirche verringert werden kann. Mit Fritz Loseries (Lorsch) und Lupold von Lehsten (Schönberg-Wilmshausen) wurden zwei sachkundige Ehrenamtliche als Umweltbeauftragte des Dekanats berufen. Sie setzen sich für Klimaschutz, die Förderung von Biodiversität und öko-fairen Einkauf ein.

Informationsveranstaltungen und Material zum ökofairen Einkaufsportal www.wir-kaufen-anders.de für Gemeindeversammlungen, Kirchenvorstände und Kindertagesstätten bietet Sabine Allmenröder an.

Kontakt:
Fachstelle gesellschaftliche Verantwortung
E-Mail 
Telefon (0 62 52) 67 33 43