Sterbeläuten muss geändert werden

Foto: epd bild/Jens Schulze

Wenn dem Pfarramt ein verstorbenes Gemeindemitglied gemeldet wird, läuten die Glocken am folgenden Tag um neun Uhr zum Sterbeläuten, um die Gemeinde über einen Todesfall zu informieren. Die Läuteanlage wurde kürzlich um eine Fernbedienung erweitert, sodass niemand mehr zum Einschalten der Glocken in die Kirche kommen muss. Da man mit der Funkfernsteuerung aber nur die einzelnen Glocken, aber kein bestimmtes Läuteprogramm anschalten kann, wird ab sofort statt dem Angelusläuten die große Glocke für fünf Minuten geläutet.

Erwin Rieke