Category Archives: Aktuelles

„Offene Kirche“ sucht Ehrenamtliche Helfer

P1020029

Die Evangelische Kirche in Deutschland ist „stein-reich“ an Gebäuden: Sie hält über 20.000 Kirchen und Kapellen für die Menschen offen. Eine Vielzahl davon steht bereits lange Jahrhunderte. Romanik, Gotik, Barock – die Stilepochen lassen sich anhand der Kirchengebäude sehr gut studieren. In den Kirchengebäuden finden sich weitere Schätze: Gemälde biblischer Geschichten, Epitaphe von Grabstätten, Orgelprospekte mit kunstreichem Schnitzwerk, nicht zuletzt das Kruzifix auf dem Altar.

Manche Stadtkirche erfährt darum einen Strom von jährlich mehreren hunderttausend Besucherinnen und Besuchern. Und manche Dorfkirche oder Kapelle wird zur Oase für Wandernde. Daneben kommen Menschen unter der Woche „mal eben auf einen Sprung“ vorbei: in der Mittagspause, vor dem Einkauf, nach der Arbeit. Sie setzen sich, schreiben ein Gebet oder lassen ihre Gedanken freien lauf.

Hierfür suchen wir für das Sommerhalbjahr Ehrenamtliche aus unserer Kirchengemeinde, die garantieren, dass die Kirchentür verlässlich jeden Mittwoch zwischen 16.00 und 18.00  Uhr geöffnet ist und sich jeder Gast willkommen weiß.
Sie beantworten die Fragen der Besucher. Sie erzählen von Leben und Glauben der Kirchengemeinde und vermitteln bei Bedarf Kontakt.

 

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Doris und Jürgen März, Telefon (0 62 57) 8 24 58.

Neu gewählte Synode

Der neue Dekanatssynodalvorstand (DSV) v.l.: R. Daum, T. Blöcher, H. Birschel, S. Bienhaus, M. Wörner, S. Honig, P. Thoele, E. Singer, F. Stickest, U. Gölz, A. Kreh
Der neue Dekanatssynodalvorstand (DSV) v.l.: R. Daum, T. Blöcher, H. Birschel, S. Bienhaus, M. Wörner, S. Honig, P. Thoele, E. Singer, F. Stickest, U. Gölz, A. Kreh

Die neu gewählte Synode hat bei ihrer konstituierenden Sitzung in Heppenheim die personellen Weichen neu gestellt. Doch es wurde nicht nur gewählt. Dekan Arno Dreh warnte in seinem Bericht vor Populismus in der Flüchtlingspolitik. Präses Dr. Michael Wörner (Einhausen) wurde ohne Gegenstimme im Amt bestätigt. Gemeinsam mit Dekan Arno Dreh repräsentiert der Präses das Dekanat nach außen.
Zur stellvertretenden Präses wurde Ute Gölz (Wald-Michelbach) gewählt. Mit überwältigender Mehrheit wurde auch der stellvertretende Dekan Hermann Birschel wiedergewählt. Die Gemeinde Seeheim-Malchen wird in der Synode vertreten durch: Sandra Leveringhaus, Pfr. Christoph Sames und Micaela Schudt. In seinem Grußwort würdigte der Bergstraße Landrat Christian Engelhardt die Arbeit der Synodalen, die einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der evangelischen Kirche in der Region und ihrer diakonischen Angebote leisteten.
Dekan und Präses machten bei der Auftakttagung deutlich, dass für das Bergstraße Dekanat die Eingliederung von zehn Kirchengemeinden im südlichen Ried eine besondere Herausforderung sei. Das jetzige Dekanat Ried wird aufgelöst, der nördliche Teil kommt zum Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim, der südliche Teil mit Groß-Rohrheim, Biblis, Bürstadt und Lampertheim zum Dekanat Bergstraße. Die Eingliederung soll spätestens zum 1. Januar 2019 erfolgen. Das Bergstäßer Dekanat hat dann 44 Kirchengemeinden mit insgesamt rund 85.000 bis 90.000 Gemeindemitgliedern.

Berndt Biewendt, Dekanat

Marion Huth für Treue zu Seeheim geehrt

30. jähriges Jubiläum Marion Huth

30. jähriges Jubiläum Marion Huth

„Mit Schwung ins neue Jahr“ war das Motto des Neujahrsgottesdienstes am 1. Januar. Dazu trug Marion Huth mit Ihrem virtuosen und beschwingten Orgelvorspiel „Libertango“ (von Astor Piazolla) nicht unwesentlich bei. Nachdem Pfarrerin Monika Bertram den Begriff „Trost“ aus der Jahreslosung 2016 „Gott spricht: ich will Euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“ in ihrer Predigt auch mit der Musik in enge Verbindung gebracht hatte, stand der Ehrung unserer Kirchenmusikerin Marion Huth nichts mehr im Weg:

Unter Leitung von Gerald Eisfeld brachte der Kirchenchor seiner Leiterin mehrere Ständchen dar, Chorsprecherin Rosemarie Müller dankte Marion Huth für das 30 jährige Engagement in vielen Facetten der Kirchenmusik für Alt und ganz Jung ebenso wie Birklinde Heid, die für den Kirchenvorstand sprach. Hermann Birschel, stellvertretender Dekan, würdigte Marion Huth nochmals in allen Details, wie schon im letzten Laurentius S.9 berichtet, und stellte zugleich kurz Han Jyoung Park-Oelert als Nachfolgerin des Dekanatskantors Klaus Thielitz vor. Schließlich dankte Probsteikantor Konja Voll für Jahre guter Zusammenarbeit. Pfarrerin Monika Bertram überreichte die Urkunde des Ev. Chorverbandes mit der Silbernen Ehrennadel. Mit dem Abendsegen aus Engelbert Humperdincks Oper Hänsel und Gretel (Abends wenn ich schlafen geh, 14 Engel um mich stehn …) gesungen von Peter Paletta endete dieser musikreiche Abend in der Laurentiuskirche.

Hans Hrausek

Pfarrerin Monika Bertram im Mutterschutz 

Monika_Bertram

Monika Bertram

Liebe Gemeinde,

nun bin ich also offiziell im Mutterschutz, Ende Februar kommt unser Sohn zur Welt.
Ich bin dankbar und froh, dass Pfr. Alfred König mich bereits seit dem 1. Januar mit ganzer Stelle vertritt. Ich werde ein Jahr Elternzeit nehmen. In dieser Zeit bleibe ich voraussichtlich auch im Pfarrhaus wohnen, auch wenn ich oft in meiner Heimat Mainz sein werde. Es ist eine spannende und aufregende Zeit für mich, das erste Mal Mutter zu werden.

Die Jahreslosung für dieses Jahr spricht mich daher besonders an: „Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ (Jes 66,13) Es ist ein schönes Gottesbild, Gott als tröstende Mutter, die sich liebevoll um ihre Kinder kümmert, besonders wenn sie traurig sind und Kummer haben. So begleitet mich die Jahreslosung in diesen Wochen auf besondere Weise und gibt mir Zuversicht in mancher unbekannten Situation, in Sorgen und Ängsten, aber vor allem in der großen Vorfreude auf das Abenteuer, Mutter zu werden.

Ihnen alles Gute und Gottes tröstenden Segen für das Jahr 2016!

Ihre Pfarrerin
Monika Bertram

Heiligabend in Malchen

Heiligabend in Malchen

Heiligabend in Malchen

Die Kirchengemeinde Seeheim-Malchen bedankt sich bei allen großen und kleinen Helfern und Mitwirkenden des Gottesdienstes an Heiligabend mit Pfarrer Sames in der Bürgerhalle Malchen. Ohne den unermütlichen Einsatz einer Vielzahl von helfenden Händen unter der bewährten Leitung von Jutta Schiliro wäre es nicht möglich, die Bürgerhalle jedes Jahr festlich zu schmücken und einen stimmungsvollen Gottesdienst mit Krippenspiel zu gestalten. Eine besondere Erwähnung verdient diesmal der außergewöhnlich aufwändig geschmückte größere der beiden Weihnachtsbäume, der von Familie Massoth spendiert wurde. Die Kollekte des Weihnachtsgottesdienstes erbrachte 531 Euro, die traditionell an „Brot für die Welt“ gehen. Herzlichen Dank auch dafür!

Michael Maxin

Jauchzet, frohlocket!

Weihnachtskonzert 2015 - Foto: Gerd Meyer

Weihnachtskonzert 2015 – Foto: Geerd Meyer

Am 20. Dezember 2015 erklang das Weihnachtskonzert des Ev. Kirchenchors mit Solisten und Orchester unter der Leitung von Dekanatskantorin Marion Huth in unserer Laurentiuskirche. Unter anderem wurde das Weihnachtsoratorium Teil I von J.S. Bach dargeboten. Das Konzert war großartig! Die Besucherzahl überstieg unsere Erwartungen und wir bedanken uns bei allen Besuchern und Mitwirkenden. Unser ganz besonderer Dank gilt Marion Huth, für die Organisation und Durchführung dieser Glanzleistung.

Rosemarie Müller

Dank für den Weihnachtsbaum

Christbaum 2015

Christbaum 2015

Auch in diesem Jahr stand in unserer Kirche ein wunderschöner Weihnachtsbaum. Er wurde von Frau Notter gespendet. Herzlichen Dank dafür.

Unser Dank geht auch an die Firma Sturmspalter für das Fällen und den Transport und an die See’mer Kerwebursch, die den Baum in der Kirche aufgestellt haben. Dass hierfür Kraft und Geschick notwendig sind, kann man an dem Foto sehen. Mitglieder des Kirchenvorstands und unser Küster Herbert Hocke haben den Baum dann mit Lichterketten und Schmuck versehen. Dass beim Aufstellen des Baumes die Spitze abgebrochen ist, hat dank der ausgefeilten Reparaturtechnik von Herrn Daum wohl niemand gemerkt.

Erwin Rieke

Es gibt wieder Kirchwein

Endlich ist es soweit! – Es gibt wieder Kirchenwein!

Kirchenwein

Kirchenwein

Zu unserer Herbstaktion „Kirchenweinverkauf“, haben wir den guten Rotwein „Spätburgunder – trocken, 2012“ vom Weingut Manz in Weinolsheim (Rheinhessen) ausgesucht.

Das Flaschenetikett wurde speziell mit einem Bild unserer Laurentiuskirche entworfen. Die Flaschen sind somit nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch ein schönes Geschenk für Freunde, Verwandte oder an sich selbst. Eine Flasche (0,75l) kostet 7,00 EUR. Von dem Preis geht ein Teil in den Spendentopf zur Bauunterhaltung unserer Laurentiuskirche.

Sie können den Wein käuflich erwerben bei:

Rosemarie Müller
Im Schecken 28
64342 Seeheim-Jugenheim

Telefon (0 62 57) 8 53 45 oder 96 23 16 (AB)
Telefax (0 62 57) 96 23 17
E-Mail Rosi-Mueller@gmx.de

Bei Abnahme von 6 Flaschen erfolgt die Lieferung frei Haus.

Wir freuen uns auf Ihren Einkauf!

Rosemarie Müller

Seeheimer Kerb 2015 – Dankeschön!

Gott sei Dank gab es auch in diesem Jahr wieder viele treue, fleißige Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen der Seeheimer Kerb beitrugen. Beim Planen und Organisieren im Vorfeld. Beim Transport der Tische und des Geschirrs vom Pfarrer-Reith-Haus / Kindergarten ins Alte Pfarrhaus und wieder zurück. Beim Auf- und Abbau der Pavillons und Bierzelt-Garnituren. Dank den viele Kuchenspenden, das zu einem reichhaltigen Buffet in unserem „Café Kir(s)chtorte“ sorgte. Den Verkäuferinnen, die trotz Wespenplage immer lächelten und zu einem netten Gespräch aufgelegt waren. Besonderen Dank den Damen, die am verregneten Kerbsonntag spontan das „Cafè Kir(s)chtorte“ zu einer Indoor-Veranstaltung umgewandelt hatten. Nicht zu vergessen die Teilnehmer beim Kerbumzug – „Frieden für alle“ – dem Regen trotzten und ihren Spaß hatten. Allen fleißigen Händen und Mitwirkenden sagen wir HERZLICHEN DANK.

Der Kerberlös ist dieses Jahr für „Pro Asyl“ bestimmt und wir freuen und über 295,38 Euro die wir übergeben möchten.

Andrea Daum und Rosemarie Müller

Abschied mit viel Sympathie

Joachim Schließer

Joachim Schließer

25 Jahre währte die Dienstzeit von Joachim Schließer als Pfarrer in Seeheim und „wenn es köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen“ (frei nach Psalm 90,10). „Die Stellung zum Nächsten“ – Barmherzigkeit nach Lukas 6,36 ff war das Thema seiner Abschiedspredigt am Sonntag 28. Juni, hinterlassen quasi als Mahnung an uns alle, in seinem Geist fortzufahren. Nachdem Pröpstin Karin Held Christine Schließer mit einem Blumenstrauß gedankt hatte, entpflichtete sie Joachim Schließer mit Urkunde in den Ruhestand. Sein Auszug aus der voll besetzten Laurentiuskirche wurde von langanhaltendem Beifall begleitet, der auch im Haus Hufnagel beim anschließenden Empfang immer wieder aufbrandete.

Bürgermeister Olaf Kühn, Dekan Arno Kreh und viele Gemeindemitglieder, aber vor allem in der Gemeindearbeit jetzt oder früher Aktive sowie die Kollegen aus der Ökumene nahmen die Gelegenheit wahr, sich von Joachim Schließer dankbar zu verabschieden, mit einem Ständchen, einem Geschenk, einem Grußwort oder einem Segenswunsch. Wiederholt wurden trotz schwäbischer Wurzeln seine preußischen Tugenden hervorgehoben wie beispielsweise Pflichtbewusstsein, Bescheidenheit, Redlichkeit oder religiöse Toleranz.

Schließlich überreichte der Kirchenvorstand ein Fotobuch über Ereignisse seiner Dienstzeit und einen Blumenstrauß voller persönlicher Wünsche. Zum Abschied wurde ihm und seiner Frau ein Lied nach der Melodie „Ein Vogel wollte Hochzeit machen“ gezwitschert. Ein letztes Mal ergriff Joachim Schließer selbst das Wort, um sich zu bedanken und zu verabschieden, auch wenn er von Eberstadt aus noch immer ein Bein in Seeheim behalten werde, schon der vielen Freunde wegen. Allerdings werde er im ersten Jahr seines Ruhestandes keine Vertretungen in seiner ehemaligen Gemeinde übernehmen, um klare Verhältnisse zu schaffen. Mit den gemeinsam gesungenen irischen Segenswünschen und dem Refrain „Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand“ klang dieser Abschied im Dunkel der Nacht aus.

Hans Hrausek