Sommerfest im Altenzentrum Seeheim

Sommerfest im Altenzentrum Seeheim

Sommerfest im Altenzentrum Seeheim

Am Sonntag, den 28.08.2016 feiert das Altenzentrum Seeheim in der Sandstraße 85 sein Sommerfest. Gäste sind wieder herzlich eingeladen mitzufeiern. Um 10.00 Uhr findet ein ökumenischer Gottesdienst statt, der von Frau Pfarrerin Tarnow und Herrn Diakon Krick gestaltet wird. Ab 11.00 Uhr öffnet der Flohmarkt. In der Zeit von 12.00 bis 13.00 Uhr wird gegrillt und es gibt die Möglichkeit zum Mittagessen. Ab 13.30 Uhr wird das Fest musikalisch von den Starlights gestaltet, die Salonmusik spielen, und von dem Chor und Akkordeon-Orchester der Sängervereinigung Seeheim.

Wie in den letzten Jahren gibt es nachmittags wieder das Angebot von Kaffee und Kuchen. Das Fest endet gegen 16.45 Uhr.

Simone Hörauf

Wiederaufnahme des Seniorenmittagstischs

Der Seniorenmittagstischs in Seeheim mußte kurzfristig abgesagt werden, da der Essenslieferant die Lieferungen unerwartet kurzfristig eingestellt hat. Die Teilnehmerzahl der Essensgäste sind aufgrund von Todesfällen und schwerwiegenden Erkrankungen stark zurückgegangen, so daß sich die Essensauslieferung für den Unternehmer nicht mehr lohnte.
Nach einer Sommerpause möchten die Teammitglieder den Seniorenmittagstisch wieder beleben und werden daher ab Freitag, den 7. Oktober 2016, 12.00 Uhr, wöchentlich ein kleines Mehrgangmenü in gewohnter Weise anbieten in der Hoffnung, dass uns die ehemaligen Gäste die Treue halten und sich neue Gäste gerne in lebhafter Runde von unseren Teammitgliedern verwöhnen lassen. Wir freuen uns jetzt schon auf Ihr Kommen.

Eine Anmeldung ist natürlich erforderlich. Die neue Ansprechpartnerin für Sie ist Frau Bullert, Telefon (06257) 81398.

Im Auftrag aller Teammitgliedern
Dörte Hartmann

Wie jedes Jahr – und doch anders!

Konfirmandinnen und Konfirmanden 2016

Konfirmandinnen und Konfirmanden 2016

„Die sagt immer ‚Ja‘!“ „Der kann doch gar nicht ‚nein‘ sagen!“ Tritt man für dich oder eine Sache ein, ist es oft wichtig, ‚nein‘ sagen zu können. Doch zur Konfirmation ist es anders. Hier geht es um ‚Ja‘ sagen – laut und deutlich vor der versammelten Gemeinde. Ja zu Gott, zu seinem Glauben, zur Gemeinde.

In diesem Mai haben 35 Jugendliche ‚Ja‘ gesagt. Also alles wie jedes Jahr? Nein. Schon der vorbereitende Konfirmationsunterricht war besonders: Die Gruppe von drei Pfarrern betreut: Pfarrerin Bertram hat im letzten Sommer alleine mit der großen Gruppe begonnen, die dann gemeinsam von den Pfarrern Sames und König übernommen und konfirmiert wurde. Eine große Gruppe Teamer (überwiegend in den letzten Jahren konfirmierte Jugendliche) hat den wöchentlichen Unterricht und das Wochenende „Konfi-Castle“ begleitet.
Der Gottesdienst begann zunächst wie jedes Jahr, wurde dann aber durch für Malchen und Seeheim neue Elemente bereichert. Wie jedes Jahr zogen festlich gekleidete Konfirmandinnen und Konfirmanden unter gerührten und stolzen Blicken von Verwandten in die Kirche ein, haben laut und gut verständlich ihren Glauben bekannt und die Konfirmationsfrage bejaht. Bei der Einsegnung durch die beiden Pfarrer, haben die Taufpaten neben den Konfirmanden gestanden, ihnen die Hand auf die Schulter gelegt und so eine deutliche Anknüpfung an die Taufe und die Gemeinschaft hergestellt. Danach gratulierten zwei der Teamer den frisch Konfirmierten mit Händedruck und der Kirchenvorstand mit einem kurzen Grußwort. Die Eltern haben sich angeschlossen und nicht nur mit Worten, sondern auch musikalisch gratuliert – im ersten Gottesdienst ertönte ein schwungvoller, kräftiger Elternchor, im zweiten Gottesdienst virtuose Streicher.
Ein besonderes Erlebnis war die gemeinsame Feier des Abendmahls im Gottesdienst: Zunächst haben die frisch Konfirmierten das Abendmahl im Kreis um den Altar empfangen. Anschließend haben sie die Oblaten und Weinkelche in die Gemeinde gebracht. Auf diese Weise konnte die große Konfirmationsgemeinde gemeinsam Abendmahl feiern, musikalisch stimmungsvoll von Streichern eingerahmt.

Vielen Dank für zwei wunderschöne Konfirmationsgottesdienste – nicht zuletzt an unsere Pfarrer und Teamer, die die Jugendlichen viele Monate begleitet haben, einen festlichen und anregenden Gottesdienst gestaltet und in beiden Predigten biblische Worte in unsere Zeit übertragen haben.

Franziska Siebel

Migration und Integration an der Bergstraße

screenshot_61Gemeinsam eröffneten am 27. April Pfarrer Christoph Sames, Bürgermeister Olaf Kühn und Dekan Arno Kreh die vom Dekanat Bergstraße zusammengestellte Ausstellung „Fremde. Heimat“ vor 40 Besuchern im Foyer des Neuen Rathauses.

Christoph Sames dankte der Kommune für die spontane Bereitschaft, diese vom Dekanat durch Interviews und Fotos erstellte Dokumentation menschlicher Flüchtlingsschicksale im öffentlichen Raum publikumswirksam zu präsentieren. Olaf Kühn erinnerte an die Herkunft seiner Vorfahren aus Ostpreußen und daran, dass Flucht und Vertreibung längst zu Europa gehören, nicht erst seit letztem Jahr.
Arno Kreh mahnte, sich durch die derzeit rückläufigen Flüchtlingszahlen nicht „einlullen“ zu lassen, da uns zunehmend mehr über den Seeweg erreichten. Gemeinsam wurde an eine nicht nachlassende Hilfsbereitschaft erinnert, denn „die Heimat verlassen zu müssen ist das Schlimmste!“

Hans Hrausek

Islam(ismus) – Gefahr oder Chance?

Rund 100 Zuhörer sind am Montagabend ins Haus Hufnagel gekommen, um den Vortrag „Islam(ismus) in Deutschland – Gefahr oder Chance“ zu hören. Die Evangelische Kirche Seeheim-Malchen, die Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Gemeinde sowie die Hessische Landeszentrale für politische Bildung haben dazu den Träger des Heidelberger Friedenspreises, Ibrahim Etem Ebrem, eingeladen.
Der Referent hat katholische und islamische Theologie sowie Mathematik und Deutsch für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen studiert. Er arbeitet in der Extremismusprävention für die Bundeszentrale für politische Bildung. Ebrem hat jahrelange Erfahrung in Moscheegemeinden in Deutschland. In zwei Stunden erklärt er den Islam, seine Geschichte, seinen Ursprung, seine Grundlagen und verschiedenen Richtungen. Anhand einer Weltkarte erläutert er, dass in Indonesien, Pakistan und Indien die meisten Muslime leben. Ihr Glauben ist anders geprägt als der in den Staaten des Nahen Ostens und Nordafrika. Ebrem erinnert daran, dass Muslime und der Islam seit fünfzig Jahren in der Bundesrepublik präsent sind. Er kam mit den türkischen „Gastarbeitern“. Leider habe man sich nicht damit beschäftigt und Konzepte im Umgang damit entwickelt.
Zum Ende des Vortrages erklärt er, was Salafismus ist und warum er für junge Menschen so attraktiv sein kann. Welche Rolle an dieser Stelle der Islam im Leben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen spielt, wird deutlich. Zudem erläutert der Referent, wie sich religiöse Überzeugungen von salafistischen Positionen unterscheiden lassen. Während des Vortrages beteiligt er das Publikum aktiv am Thema. „Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, dem Salafismus entgegenzutreten und über die Werte unser Gesellschaft zu diskutieren. Die Organisationen der Muslime in Deutschland werden von den Salafisten abgelehnt, da für diese die westlichen Menschen- und Grundrechte mit dem Leben eines gläubigen Moslems vereinbar sind“.

Karsten Paetzold
Pressestelle Gemeinde Seeheim-Jugenheim

Gemeinschaftsförderndes Chorsingen von Kindheit an

70 Jahre aktiv im Ev. Kirchenchor Schon als 7 jähriges Kind sang ich im Kinder- Singkreis meiner Heimatgemeinde Neckarsteinach. Nach meiner Konfirmation zu Ostern 1946 wurde ich in den Kirchenchor aufgenommen. Es war schön, mit meiner Mutter und meinem Vater, der zugleich Chorleiter und Organist war, bei den abendlichen Proben der Erwachsenen dabei sein zu dürfen. Die Zugehörigkeit und das Singen im Gottesdienst waren ein gutes Gefühl in der schlimmen Nachkriegszeit. Uns Jüngeren machten besonders die lockeren Volksliedsätze viel Freude. Ein wohltuender Gegensatz zu den schrillen Kampfliedern während meiner „Pflicht-Pimpfenzeit“. Im August 1950 kam ich nach Seeheim und fand über den Ev. Kirchenchor unter der Leitung von Lehrer Beltz, als Tenorhornspieler im Posaunenchor und im Turnverein eine neue Heimat. Im Kirchenchor lernte ich auch meine Frau, Margot, kennen. Gemeinsam singen wir nun seit vielen Jahrzehnten im Chor. Das gesungene Wort zum Lobe Gottes gab mir Trost und Ermutigung nach belastender und oft risikoreicher polizeilicher Arbeit und den damit verbundenen Einsätzen. Im Gottesdienst singen, das eigene und andere Herzen zum Klingen bringen, Konzerte mitgestalten und in der Chorgemeinschaft die Geselligkeit pflegen, ist und bleibt schön. Dr. Martin Luthers Aussage „Die Musik mit eigener Stimme ist die beste Gottesgabe. Das gesungene Wort ist der gute Trost für den Menschen“ spricht mir aus der Seele. Mein Tipp: Junge und Alte, singt mit im Kirchenchor.

70 Jahre singen bei Freud und Leid mit „Herz und Mund“ prägte mein ganzes Leben. Dafür danke ich meinem Schöpfer. Dafür habe ich allen Grund.

Richard Huber

Jubilare - Foto: Huth

Jubilare – Foto: Huth

Mit Richard Huber wurde noch Emilie Korn für 80 Jahre aktives Singen in unserem Kirchenchor geehrt. Die Ehrungen und Übergabe der Urkunden des Verbands evangelischer Chöre in Hessen und Nassau übernahm Dekanatskantorin Gunhild Streit, im Gottesdienst Kantate, am 24.04.2016, in unserer Laurentiuskirche. Die Mitglieder des Kirchenchores sangen für die Jubilare „Lobsinget Gott dem Herren…“ und wünschen den Jubilaren weiterhin alles Gute und Gottes Segen.

Rosemarie Müller

Ostersonntag 2016

Ostersonntag 2016

Ostersonntag 2016

Auch in diesem Jahr wurde wieder reichlich Beute gemacht. Zuerst wurde die Ostergeschichte von Gründonnerstag bis Ostermontag mit Symbolen auf einem Kreuz nachgestellt. Als Zeichen für den Neuanfang  durfte jedes Kind ein Töpfchen mit Kresse säen, dann wurde der Wald nach Schokohasen und Eiern durchsucht. Schwer bepackt verabschiedeten sich anschließend alle Teilnehmer des Kindergottesdienstes in die Osterfeiertage.

Susanne Meyer

200 Jahre Rheinhessen und Propstei Rheinhessen

screenshot_62Nach dem Wiener Kongress 1815 wurden die politischen und territorialen Verhältnisse in Deutschland neu geordnet. Als Entschädigung für das bisher zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt gehörende Herzogtum Westfalen, das an Preußen abzutreten war, erhielt Großherzog Ludewig von Hessen-Darmstadt den nördlichen Teil des linksrheinischen Départements Donnersberg mit „140.000 Seelen“ zugesprochen. Das Gebiet umfasste die Region um die Städte Mainz, Worms, Bingen, Alzey und Oppenheim.

Mit der feierlichen Unterzeichnung des Kontrakts im sogenannten „Besitzergreifungspatent“ am 08. Juli 1816 entstand die Provinz Rheinhessen. Diese „Geburtsstunde Rheinhessens“ wird in diesem Jahr mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm festlich begangen, an dem sich auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit einem vielfältigen Programm aus besonderen Gottesdiensten, Vorträgen, Lesungen, Konzerten und interkulturellen Veranstaltungen beteiligt.

Wenn Rheinhessen als politisches Territorium seit 1937 auch nicht mehr existiert, so besteht das zwischen Rhein und Pfalz gelegene „Land der 1000 Hügel“ dennoch weiter als Tourismusregion und bedeutendes Weinbaugebiet. Und, so kurios es klingen mag, eine Propstei Rheinhessen mit den fünf Dekanaten Alzey, Wöllstein, Ingelheim, Mainz und Worms-Wonnegau, allesamt linksrheinisch im Gebiet des Bundeslandes Rheinland-Pfalz gelegen, gibt es noch immer, nur gehört diese kirchenterritorial nicht zu Rheinland-Pfalz, sondern zu Hessen, also zur EKHN. Parallel zum Rheinhessen-Jubiläum wird dieses Jahr vom 03. – 05. Juni in der Innenstadt von Alzey der Rheinland-Pfalz-Tag gefeiert, wiederum mit einem eigenen Kirchenprogramm und Lichtperformances in der Alzeyer Nikolaikirche. Zahlreiche Veranstaltungen laden im Rheinhessenjahr zur Teilnahme ein, für uns „Rechtsrheinische“ aus Seeheim mit dem PKW oder der Bahn durchaus in einer halben Stunde bis Stunde zu erreichen. Deshalb, − machen Sie sich an einem schönen Tag zu einer interessanten Veranstaltung doch einmal auf den Weg über den Rhein! Da ist zum einen das „Rheinhessische Kirchenmusikfest“ vom 18.06. – 19.06. in Oppenheim mit einer Orgelnacht in der Katharinenkirche, es finden ein Bläser- und ein Chorkonzert sowie ein Festgottesdienst und die Abendveranstaltung „Rheinhessen gospelt“ am Sonntag statt. Zwischen dem 03.06. und 01.07. gibt es in Worms eine Vortragsreihe „Kirche im Schatten der Krone“, die das religiöse Miteinander in dieser Region beleuchten und nach der Ausbildung evangelischer Vielfalt und Pluralität fragen will. Ein weiteres Highlight dürfte am 01.07. die Schifffahrt auf dem Rhein von Worms nach Bingen unter dem Motto „200 Jahre evangelisch in Rheinhessen“ sein, verbunden mit einer musikalischen und literarischen Zeitreise zu bekannten evangelischen Persönlichkeiten.

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Martina Graf

“Offene Kirche” sucht Ehrenamtliche Helfer

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Die Evangelische Kirche in Deutschland ist “stein-reich” an Gebäuden: Sie hält über 20.000 Kirchen und Kapellen für die Menschen offen. Eine Vielzahl davon steht bereits lange Jahrhunderte. Romanik, Gotik, Barock – die Stilepochen lassen sich anhand der Kirchengebäude sehr gut studieren. In den Kirchengebäuden finden sich weitere Schätze: Gemälde biblischer Geschichten, Epitaphe von Grabstätten, Orgelprospekte mit kunstreichem Schnitzwerk, nicht zuletzt das Kruzifix auf dem Altar.

Manche Stadtkirche erfährt darum einen Strom von jährlich mehreren hunderttausend Besucherinnen und Besuchern. Und manche Dorfkirche oder Kapelle wird zur Oase für Wandernde. Daneben kommen Menschen unter der Woche “mal eben auf einen Sprung” vorbei: in der Mittagspause, vor dem Einkauf, nach der Arbeit. Sie setzen sich, schreiben ein Gebet oder lassen ihre Gedanken freien lauf.

Hierfür suchen wir für das Sommerhalbjahr Ehrenamtliche aus unserer Kirchengemeinde, die garantieren, dass die Kirchentür verlässlich jeden Mittwoch zwischen 16.00 und 18.00  Uhr geöffnet ist und sich jeder Gast willkommen weiß.
Sie beantworten die Fragen der Besucher. Sie erzählen von Leben und Glauben der Kirchengemeinde und vermitteln bei Bedarf Kontakt.

 

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Doris und Jürgen März, Telefon (0 62 57) 8 24 58.