Tango trifft Lyrik

Tango Marcando und Marcelo Paletta

Tango Marcando und Marcelo Paletta

Argentinische Tangos und Poeme mit Tango Marcando und Marcelo Paletta

Der argentinische Tango ist neben Musik und Tanz auch Poesie, wobei die Poesie oft etwas in den Hintergrund gerät. Dabei hat sich seit der Einführung des „Tango cancion“ ab 1917 durch den Sänger Carlos Gardel und seinen Textdichter Alfredo Le Pera parallel mit der Tangomusik auch die Tangodi-chtung zu großen Höhen entwickelt. In den Poemen der Tangodichter offenbart sich die tragische Ge-fühlswelt des Tangos, und sie verhelfen somit zu einem tieferen Verständnis des Kulturphänomens Tango Argentino. Im Konzert von Tango Marcando werden Texte von argentinischen Poeten wie Homero Manzi, Alfredo Le Pera und Horacio Ferrer (dem Textdichter Astor Piazzollas) vorgetragen und vom argentinischen Sänger Marcelo Paletta gemeinsam mit Tango Marcando musikalisch inter-pretiert. Dazwischen erklingen Tangos aus der Zeit der „Goldenen Epoche“ bis hin zum Tango Nuevo von Astor Piazzolla. Tango Marcando tritt mit 8-köpfiger Besetzung mit Streichern, Akkordeon, Ban-doneon, Piano, Kontrabass, und Gitarre auf und verkörpert damit die historische Formation eines „or-questa tipica“.

Termin: Sonntag, 3. Juli 2016, 19 Uhr
Ort: Ev. Laurentiuskirche Seeheim
Eintritt: 10 EUR / Schüler und Studenten 5 EUR
Karten an der Abendkasse ab 18:30 Uhr

Weitere Information erhalten Sie unter www.tango-marcando.de

Kai Spengler

200 Jahre Rheinhessen und Propstei Rheinhessen

screenshot_62Nach dem Wiener Kongress 1815 wurden die politischen und territorialen Verhältnisse in Deutschland neu geordnet. Als Entschädigung für das bisher zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt gehörende Herzogtum Westfalen, das an Preußen abzutreten war, erhielt Großherzog Ludewig von Hessen-Darmstadt den nördlichen Teil des linksrheinischen Départements Donnersberg mit „140.000 Seelen“ zugesprochen. Das Gebiet umfasste die Region um die Städte Mainz, Worms, Bingen, Alzey und Oppenheim.

Mit der feierlichen Unterzeichnung des Kontrakts im sogenannten „Besitzergreifungspatent“ am 08. Juli 1816 entstand die Provinz Rheinhessen. Diese „Geburtsstunde Rheinhessens“ wird in diesem Jahr mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm festlich begangen, an dem sich auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) mit einem vielfältigen Programm aus besonderen Gottesdiensten, Vorträgen, Lesungen, Konzerten und interkulturellen Veranstaltungen beteiligt.

Wenn Rheinhessen als politisches Territorium seit 1937 auch nicht mehr existiert, so besteht das zwischen Rhein und Pfalz gelegene „Land der 1000 Hügel“ dennoch weiter als Tourismusregion und bedeutendes Weinbaugebiet. Und, so kurios es klingen mag, eine Propstei Rheinhessen mit den fünf Dekanaten Alzey, Wöllstein, Ingelheim, Mainz und Worms-Wonnegau, allesamt linksrheinisch im Gebiet des Bundeslandes Rheinland-Pfalz gelegen, gibt es noch immer, nur gehört diese kirchenterritorial nicht zu Rheinland-Pfalz, sondern zu Hessen, also zur EKHN. Parallel zum Rheinhessen-Jubiläum wird dieses Jahr vom 03. – 05. Juni in der Innenstadt von Alzey der Rheinland-Pfalz-Tag gefeiert, wiederum mit einem eigenen Kirchenprogramm und Lichtperformances in der Alzeyer Nikolaikirche. Zahlreiche Veranstaltungen laden im Rheinhessenjahr zur Teilnahme ein, für uns „Rechtsrheinische“ aus Seeheim mit dem PKW oder der Bahn durchaus in einer halben Stunde bis Stunde zu erreichen. Deshalb, − machen Sie sich an einem schönen Tag zu einer interessanten Veranstaltung doch einmal auf den Weg über den Rhein! Da ist zum einen das „Rheinhessische Kirchenmusikfest“ vom 18.06. – 19.06. in Oppenheim mit einer Orgelnacht in der Katharinenkirche, es finden ein Bläser- und ein Chorkonzert sowie ein Festgottesdienst und die Abendveranstaltung „Rheinhessen gospelt“ am Sonntag statt. Zwischen dem 03.06. und 01.07. gibt es in Worms eine Vortragsreihe „Kirche im Schatten der Krone“, die das religiöse Miteinander in dieser Region beleuchten und nach der Ausbildung evangelischer Vielfalt und Pluralität fragen will. Ein weiteres Highlight dürfte am 01.07. die Schifffahrt auf dem Rhein von Worms nach Bingen unter dem Motto „200 Jahre evangelisch in Rheinhessen“ sein, verbunden mit einer musikalischen und literarischen Zeitreise zu bekannten evangelischen Persönlichkeiten.

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Martina Graf

Krabbelgottesdienst am 17. Juni 2016

KleinkindergottesdienstDie Evangelische Kirchengemeinde Seeheim-Malchen lädt herzlich ein zum Krabbelgottesdienst am Freitag, den 17. Juni 2016 um 16 Uhr in der Laurentiuskirche. Im Gottesdienst sitzen wir auf Stühlen oder Sitzkissen im Freiraum vor dem Altar. Diesmal hören und spielen wir eine spannende Gesichte von zwei ganz unterschiedlichen Menschen: der eine ist eher klein, ein Schafhirte und heißt David, der andere ist mächtig groß, ein starker Krieger und heißt Goliath. Wie immer sind alle Kinder bis ca. sechs Jahren eingeladen, natürlich gern mit Eltern oder Großeltern. Wido und das Krabbelgottesdienstteam freuen sich schon!

Rabea Paletta

„Offene Kirche“ sucht Ehrenamtliche Helfer

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Die Evangelische Kirche in Deutschland ist „stein-reich“ an Gebäuden: Sie hält über 20.000 Kirchen und Kapellen für die Menschen offen. Eine Vielzahl davon steht bereits lange Jahrhunderte. Romanik, Gotik, Barock – die Stilepochen lassen sich anhand der Kirchengebäude sehr gut studieren. In den Kirchengebäuden finden sich weitere Schätze: Gemälde biblischer Geschichten, Epitaphe von Grabstätten, Orgelprospekte mit kunstreichem Schnitzwerk, nicht zuletzt das Kruzifix auf dem Altar.

Manche Stadtkirche erfährt darum einen Strom von jährlich mehreren hunderttausend Besucherinnen und Besuchern. Und manche Dorfkirche oder Kapelle wird zur Oase für Wandernde. Daneben kommen Menschen unter der Woche „mal eben auf einen Sprung“ vorbei: in der Mittagspause, vor dem Einkauf, nach der Arbeit. Sie setzen sich, schreiben ein Gebet oder lassen ihre Gedanken freien lauf.

Hierfür suchen wir für das Sommerhalbjahr Ehrenamtliche aus unserer Kirchengemeinde, die garantieren, dass die Kirchentür verlässlich jeden Mittwoch zwischen 16.00 und 18.00  Uhr geöffnet ist und sich jeder Gast willkommen weiß.
Sie beantworten die Fragen der Besucher. Sie erzählen von Leben und Glauben der Kirchengemeinde und vermitteln bei Bedarf Kontakt.

 

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Doris und Jürgen März, Telefon (0 62 57) 8 24 58.

Flohmarkt im Altenzentrum – Es wird wieder gesammelt!

Altenzentrum Seeheim

Altenzentrum Seeheim

Das Altenzentrum Seeheim in der Sandstrasse 85 feiert am 28. August 2016 sein Sommerfest. In diesem Rahmen gibt es wieder einen Flohmarkt, für den noch gebrauchte, gut erhaltene Gegenstände gesammelt werden, insbesondere Geschirr. Spenden können von Montag bis Freitag von 8.00 – 14.00 Uhr an der Pforte abgegeben werden.
Bitte keine Kleidung, Bücher und keine defekten Gegenstände.

Allen Spendern im Voraus vielen Dank!

Simone Hörauf

Ausflug der „Begegnungsstätte“ am 24. Juni 2016

Botanischer GartenZiel unseres diesjährigen Ausflugs ist der Botanische Garten Darmstadt, der im Jahre 2014 sein 200-jähriges Jubiläum feiern konnte. Die Geschichte des Botanischen Gartens Darmstadt beginnt im Jahr 1814. Zu dieser Zeit wurde der Schlossgraben des Darmstädter Schlosses mit dem Wasser des Darmbachs und den Abwässern der benachbarten Altstadt gespeist, was in den Sommermonaten einen unerträglichen Gestank verbreitete. Johannes Hess (1786-1837), ein auch an Botanik interessierter großherzoglicher Baurat, schlug deshalb eine Trockenlegung und die Gründung eines botanischen Gartens auf dem neu gewonnenen Gelände vor. Am 17. Juni 1814 stimmte Großherzog Ludewig I. (1753-1830) den Plänen von Hess zu. Somit können wir dieses Datum als den Geburtstag des Botanischen Gartens ansehen. Nach mehreren Umzügen fand der Botanische Garten 1874 seinen endgültigen Standort an der Schnittspahnstraße. Seit dem Jahre 1897 ist er der Technischen Hochschule/heute: Universität angegliedert und dient Lehr- und Forschungszwecken.

Nach einer Führung durch die Parkanlage und die Gewächshäuser lassen wir den Ausflug im nahe gelegenen Café „Eulenpick“ am Vivarium bei Kaffee und Kuchen ausklingen.

Die Anreise erfolgt mit Straßenbahn und Bus ab Haltestelle „Neues Rathaus“, Abfahrt: 13.08 Uhr. Am Luisenplatz müssen wir in den K-Bus umsteigen und fahren dann bis zur Haltestelle „Botanischer Garten/Vivarium“.

Beginn der Führung: 14.30 Uhr.

Rückfahrt: 17.21 Uhr.

Die Kosten für Fahrt und Sonderführung betragen 6,00 EUR pro Person.

Anmelden können Sie sich bei Veranstaltungen in der „Begegnungsstätte“ im Pfarrer-Reith-Haus oder über das Gemeindebüro. Anmeldeschluss ist der 10. Juni 2016.

Doris März

Fotowettbewerb „Wilde Frühlingsblüten“

09 Fotowettbewerb Wilde Frühlingsblüten - LogoIm Frühjahr dreht sich alles um das Erwachen der wilden Natur. Der NABU Hessen und das Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (ZGV) haben dies zum Anlass genommen, zu einem Fotowettbewerb aufzurufen. Jung und Alt können bis Ende Mai wilde Frühlingsblüten entdecken, fotografieren und auf die Kampagnenwebseite (www.wildes-hessen.de) hochladen. Als Belohnung werden Buchpreise für die größte Blütenvielfalt (Vielfaltspreis) und das schönste Bild (Blütenpreis) verlost.

Gerhard Eppler, Landesvorsitzender des NABU Hessen erklärt den Sinn der Aktion: „Um die biologische Vielfalt zu erhalten, müssen wir der Natur mehr Raum zur freien Entfaltung geben. In Gärten, Grünanlagen und Parks sollten wir „wilde Ecken“ stehen lassen, in denen wilde heimische Pflanzen nach Lust und Laune blühen dürfen“. Wilde Blüten bereicherten den Garten und böten wichtigen Lebensraum für Schmetterlinge, Bienen und Käfer.

Auch Kirchengemeinden könnten einen großen Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt leisten, so die Kampagnenbotschafterin Dr. Maren Heincke vom ZGV: „Wilde Blüten sind ein Zeichen der Hoffnung. An Kirchen und auf Friedhöfen können sie uns zeigen, dass das Leben immer wieder Kraft schöpft und neu erstrahlt“. Schon deshalb sei es sinnvoll, die Natur nicht rigoros auszuputzen, sondern ihre biologische Vielfalt zu bewahren. Mit der Teilnahme an der Mission „Wilde Blüten“ könnten Mitbürger ihr Engagement für mehr Natur dokumentieren.

Als besonderen Service bietet der NABU Hessen eine Bestimmung von wilden Blüten im Siedlungsbereich an. „Alle wilden Blüten, die als Foto auf die Kampagnenwebseite hochgeladen wurden, werden von unseren Experten bestimmt. Auf diese Weise kann jeder Teilnehmende mehr über die Pflanzenvielfalt in seinem Lebensumfeld erfahren“, erläutert der Biologe Eppler. Die Blüten-Beobachtungen dienen darüber hinaus dem Naturschutz. Sie sind Teil eines großen bürgerwissenschaftlichen Projektes, das die langfristigen Veränderungen in der Pflanzen- und Tierwelt untersucht. „Mitmachen lohnt sich also doppelt, für die Teilnehmer und die Natur“, so Eppler.

Das Mitmachen bei der Mission „Wilde Blüten“ geht ganz einfach: Nach draußen gehen, mit Digitalkamera, Smartphone oder Tablet Fotos von wilden Blüten im Siedlungsbereich aufnehmen, sich auf der Kampagnenwebseite www.wildes-hessen.de registrieren und die Bilder hochladen.

EKHN/Michael Maxin

Neu gewählte Synode

Der neue Dekanatssynodalvorstand (DSV) v.l.: R. Daum, T. Blöcher, H. Birschel, S. Bienhaus, M. Wörner, S. Honig, P. Thoele, E. Singer, F. Stickest, U. Gölz, A. Kreh
Der neue Dekanatssynodalvorstand (DSV) v.l.: R. Daum, T. Blöcher, H. Birschel, S. Bienhaus, M. Wörner, S. Honig, P. Thoele, E. Singer, F. Stickest, U. Gölz, A. Kreh

Die neu gewählte Synode hat bei ihrer konstituierenden Sitzung in Heppenheim die personellen Weichen neu gestellt. Doch es wurde nicht nur gewählt. Dekan Arno Dreh warnte in seinem Bericht vor Populismus in der Flüchtlingspolitik. Präses Dr. Michael Wörner (Einhausen) wurde ohne Gegenstimme im Amt bestätigt. Gemeinsam mit Dekan Arno Dreh repräsentiert der Präses das Dekanat nach außen.
Zur stellvertretenden Präses wurde Ute Gölz (Wald-Michelbach) gewählt. Mit überwältigender Mehrheit wurde auch der stellvertretende Dekan Hermann Birschel wiedergewählt. Die Gemeinde Seeheim-Malchen wird in der Synode vertreten durch: Sandra Leveringhaus, Pfr. Christoph Sames und Micaela Schudt. In seinem Grußwort würdigte der Bergstraße Landrat Christian Engelhardt die Arbeit der Synodalen, die einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der evangelischen Kirche in der Region und ihrer diakonischen Angebote leisteten.
Dekan und Präses machten bei der Auftakttagung deutlich, dass für das Bergstraße Dekanat die Eingliederung von zehn Kirchengemeinden im südlichen Ried eine besondere Herausforderung sei. Das jetzige Dekanat Ried wird aufgelöst, der nördliche Teil kommt zum Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim, der südliche Teil mit Groß-Rohrheim, Biblis, Bürstadt und Lampertheim zum Dekanat Bergstraße. Die Eingliederung soll spätestens zum 1. Januar 2019 erfolgen. Das Bergstäßer Dekanat hat dann 44 Kirchengemeinden mit insgesamt rund 85.000 bis 90.000 Gemeindemitgliedern.

Berndt Biewendt, Dekanat