Angebote für Alleinerziehende

Die Zahl der alleinerziehende Mütter und Väter wächst ständig. Trennung, Verlust der Familie, Doppel- und Dreifachbelastungen, Geldnot, Zeitmangel – all das sind Themen, die in dieser Situation zu bewältigen sind. Viele sind damit alleine. Das Ev. Dekanat Bergstraße möchte deswegen mit seinen drei Angeboten alleinerziehende Mütter und Väter unterstützen, damit sie am gesellschaftlichen und sozialen Leben teilnehmen können.

Unsere Angebote bieten in unterschiedlichster Weise die Möglichkeit zum Austausch und lassen Gemeinschaft und Zugehörigkeit in einer Situation erfahren, in der gewohnte, bewährte Strukturen fehlen oder zusammengebrochen sind. Sie bieten Unterstützung an für Eltern, die den Alltag mit all seinen Herausforderungen alleine mit den Kindern stemmen müssen. Indem wir Eltern unterstützen, entlasten und stärken, unterstützen wir auch die Kinder.

Die Angebote für Eltern und Kinder sollen die Familiengemeinschaft mit Ritualen, Spiel und Spaß stärken und eine Möglichkeit zum Auftanken sein. Jede und jeder wird so angenommen wie er ist trotz aller Brüche und Schwierigkeiten. Kinder und Erwachsene können erfahren, dass sie wertvoll und von Gott geliebt sind.

ANGEBOTE AB JUNI:

Ausflugssonntage:

Ein Ausflug mit viel Zeit zum Quatschen, Toben und Zusammen sein. Jeder ist eingeladen, etwas zum gemeinsamen Picknicken beizusteuern. Das Angebot ist kostenlos.

1. Termin: 16. Juni, von 14.30-18 Uhr, Treffen auf einem Grundstück am Schlossberg von Heppenheim, unter Anleitung der Naturpädagogin Angelika Emig-Brauch

2. Termin: 29. September, von 14 -17.30 Uhr, Treffen im Naturschutzzentrum Bergstraße, An der Erlache 17, Bensheim

Um eine Anmeldung jeweils bis zum Donnerstag davor wird gebeten. Kontakt und Anmeldung: Conny Kumle, kumle@haus-der-kirche.de

Frühstückskirche:

Wir starten mit einem Begrüßungslied, kleinen Ritualen und einer Geschichte. Danach ist ganz viel Zeit, sich an den gedeckten Tisch zu setzten, zu frühstücken und sich auszutauschen. Für die Kinder gibt es ein Kreativ- und ein Spielangebot.

Termin: 8. September, 10 -12 Uhr, Ort: Haus der Kirche in Heppenheim

Das Angebot ist kostenlos. Um eine Anmeldung bis zum Donnerstag davor wird gebeten. Kontakt und Anmeldung: Katja Folk, folk@haus-der-kirche.de

Wohlfühlwochenende im November:

Vom 22. bis 24. November fahren wir in die Jugendherberge Trier direkt an der Mosel. Ein kurzer Tapetenwechsel im grauen November mit vielgemeinsamer Zeit, Ausflüge zum Wildtierpark und zu den Römerausgrabungen, mit Familiengottesdienst, Kreativ- und Meditationsangebot.

Kosten: 99 Euro für ein Elternteil und ein Kind, 19 Euro für jedes weitere Kind. Jeder, der mit möchte, soll mit können. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie finanzielle Unterstützung benötigen.

Kontakt und Anmeldung: Katja Folk, Telefon (06252) 673336, folk@haus-der-kirche.de

 

Berndt Biewendt und Michael Maxin

DUO AMABILE– Konzert in Malchen

Duo Amabile

Das DUO AMABILE ist am Freitag 14. Juni um 19.00 Uhr zu Gast in der Kirche Malchen. Die Flötistin Nina Schrader-Groschup und die Gitarristin Daria Chernysh-Baun musizieren Werke von Händel, Giuliani, Granados, Mozart, Bartok u.a.

Die Flötistin Nina Schrader-Groschup studierte an der Musikhochschule in Mainz bei Prof. Dejan Gavric Querflöte und Orchestermusik. Sie ist freiberufliche Kammer- und Orchestermusikerin und konzertierte schon an und mit der Kammeroper Frankfurt, der Sinfonietta Mainz, dem Hessischen Landespolizeiorchester, der Jungen Oper Rhein-Main, dem Holzbläserquintett Ars Sonoris, dem Flötenensemble FlutEmotion und vielen anderen.
Die Gitarristin Daria Chernysh-Baun wurde in Dnipro (Ukraine) geboren und lebt seit 2013 in Darmstadt. Sie studierte an der Glinkas Berufsfachhochschule und Hochschule in Dnipro und an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt Gitarre solo und Kammermusik. Sie konzertiert in zahlreichen Konstellationen (darunter mit Klavier, Geige, Gesang) und tritt solistisch auf. Weiterhin ist sie Chorleiterin und Mitglied des Chores der russischen Kapelle auf der Mathildenhöhe in Darmstadt.

Eintrittskarten zu 10 Euro / Schüler und Studenten zu 5 Euro sind an der Abendkasse ab 18.30 Uhr erhältlich.

Marion Huth

Von brennender Aktualität

Es sollte ein den Zusammenhalt der Konfessionen stärkender Gottesdienst im Rahmen der „Woche gegen den Rassismus“ sein und zugleich zur Beteiligung an der Europawahl am 26. Mai unter dem Motto „Europa wählt die Menschenwürde“ aufrufen.

Zwei Tage zuvor am 15. März verübte ein australischer Rechtsextremist sein schreckliches Terrorattentat auf betende Muslime in zwei Moscheen in Christchurch/Neuseeland und übertrug seine unvorstellbare Tat per Helmkamera zeitgleich ins Internet. So wurde dieser Gottesdienst in der voll besetzten Laurentiuskirche vor allem auch ein Gedenk- und Mahngottesdienst mit zwei Gästen und breitem Presseinteresse inklusive Hessischem Rundfunk.

Eingangs erinnerte Daniel Neumann, gebürtiger Jugenheimer und Direktor des hessischen Landesverbands der jüdischen Gemeinden daran, dass in den Ersten Büchern von Bibel und Thoradie Erschaffung von uns Menschen im Mittelpunkt steht, aber nicht von Unterschieden und Rangfolgen der Religionen die Rede ist. „Und Gott erschuf den Menschen nach seinem Ebenbild“. So vielfältig wie wir Menschen sind, so vielfältig ist demzufolge auch Gott und mitnichten auf nur eine einzige Religion festgelegt. Alle Religionen und Menschen sind ihm gleich lieb und wert! Das heißt nicht, Unterschiede zu verwischen; jede Religion soll ihre Eigenarten und Besonderheiten beibehalten und selbst Meinungsdifferenzen oder Streit untereinander können – sachlich und respektvoll ausgetragen – befruchten.

Abdassamad El Yazidi, in Langen geboren, bat als Generalsekretär des von DITIB unabhängigen Zentralrats der Muslime darum, nicht zu wiederholen, was Medien leider nur allzu leichtfertig vorgemacht haben, nämlich Terrorismus mit Islamismus unreflektiert gleich zu setzen und damit der Religion der Muslime den Makel der Intoleranz und der Gewalttätigkeit anzuhängen. Man kann ahnen, wie der in vielen Ländern verbreitete antiislamische Rassismus terroristische Taten von Extremisten beflügelt. Im Freitagsgebet am 15. März wurde noch um die Mittagszeit in Deutschlands 1.700 Moscheegemeinden anlässlich der Wochen gegen Rassismus in Predigten zur Überwindung von Rassismus auf- gefordert.

Gesprächsgruppe Trauerbewältigung

Foto: Okapia – Gemeindebrief.de

Für Menschen, die einen Angehörigen verloren haben, wird in unserer Gemeinde ab Juni 2019 eine Gesprächsgruppe für Trauernde angeboten.

Für den persönlichen Weg der Trauer kann es sehr unterstützend sein, die Trauer anderen mit zu teilen, sich mitzuteilen und auszusprechen. So können sich Betroffene gemeinsam mit anderen auf den Weg machen. Entscheidend ist, dass wir Menschen finden, die einfach da sind und zuhören.

Termine im Sommer:
13.06., 27.06., 11.07. und 22.08.
Weitere Termine nach Absprache.

An der Trauergesprächsgruppe können Sie nach Bedarf und zeitlichen Möglichkeiten regelmäßig oder unregelmäßig teilnehmen. Wenn Sie mehr erfahren möchten, kommen Sie zum Informationstreffen am Donnerstag, den 9. Mai um 16 Uhr in den Saal das Alten Pfarrhauses unter der Leitung von Pfarrerin Loggen.

Pfarrerin Eva-Maria Loggen

Pilgern auf dem Jakobsweg – zehn Tage Zeit für die Auszeit

Das Evangelische Dekanat Bergstraße lädt gemeinsam mit dem Dekanat Darmstadt-Land zum Pilgern auf dem Jakobsweg ein. Zehn Tage, vom 9. bis zum 19. September 2019, werden sich junge Menschen auf den Weg nach Santiago de Compostela machen. Es sind noch einige Plätze frei.

Das Angebot der Evangelischen Jugend richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren. Der Teilnehmerpreis beträgt ca. 200 Euro. Darin enthalten sind die An- und Abreise nach bzw. von Spanien sowie die Unterbringung.

Der Pilgergruppe wolle eine bewusste Auszeit vom Alltag nehmen, in dem oftmals die Zeit fehle, eigenen Bedürfnissen und Sehnsüchten nachgehen zu können, betont die Bergsträßer Dekanatsjugendreferentin Ulrike Schwahn, die die Pilger begleiten wird. „Auf dem Jakobsweg kann jede und jeder sich selbst und andere besser kennenlernen, eigene Grenzen erforschen oder über sich selbst hinauswachsen und vielleicht auch herausfinden, wie viel oder wie wenig man zum Leben braucht.“ Das Pilgern biete die Möglichkeit, deneigenen Rhythmus zu finden und Verantwortungfür den Weg zu übernehmen. Das schließe die Möglichkeit ein, streckenweise auch allein unterwegs zu sein.

Das Pilgern auf dem Jakobsweg wird bei zwei Vortreffen vorbereitet. Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2019. Anmeldungen sind online möglich unter:

http://ev-jugend-bergstrasse.com/jahresprogramm/pilgerfreizeit-jakobsweg/

oder bei Ulrike Schwahn
Telefon (0 62 52) 67 33 47
E-Mail: schwahn@haus-der-kirche.de

Berndt Biewendt

Laurentius-Kindergarten bekommt neuen Träger

Die Aufgaben für den freien Träger einer Kindertagesstätte werden von Jahr zu Jahr umfangreicher und komplizierter, da sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen laufend ändern und damit eine Professionalisierung der Verwaltung geboten scheint. Der Kirchenvorstand als Träger des Laurentius Kindergartens soll daher ab nächstem Jahr von den Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Wie aber kann das erreicht werden?

Die Antwort heißt GüT = Gemeindeübergreifende Trägerschaft. Der Leitgedanke dabei ist die Entwicklung einer gemeinsamen regionalen Trägerschaft, um die inhaltliche, religionspädagogische und sozialraumorientierte Aufgabe der jeweiligen Kirchengemeinden mit evangelischen Kindertagesstätten zu stärken. Gleichzeitig sollen die Kirchenvorstände von der Kita-Verwaltungentlastet werden. Dafür werden die Positionen einer Geschäftsführung und einer oder mehrerer Sachbearbeitungen der gemeindeübergreifenden Trägerschaft besetzt. Die Rechtsträgerschaft der GüT wird das Dekanat Bergstraße übernehmen. Bisher haben 15 Kirchengemeinden mit ca. 70 Kita-Gruppen ihr Interesse an der GüT bekundet. Eine Arbeitsgruppe aus Fachleuten der EKHN und Kirchenvorständen der interessierten Gemeinden hat eine Satzung und die dazugehörigen Verträge für die gemeindeübergreifende Trägerschaft erarbeitet. Ein Auszug aus der Satzung zeigt deutlich, dass die Kirchengemeinde weiterhin für die Kindertagesstätte in wesentlichen Punkten verantwortlich bleibt:

  • das Profil der Kindertagesstätte und deren Einbindung in das kirchliche Leben vor Ort.
  • die Förderung der religiösenBildung und der pädagogischen Arbeit.
  • die Verantwortung für die Konzeption der Kindertagesstätte.
  • die Beibehaltung und Förderung der religionspädagogischen und sonstigen Zusammenarbeit der jeweiligen Kita mit der Kirchengemeinde vor Ort (gemeinsame Gottesdienste, Feste etc.).
  • die Mitsprache bei Personalentscheidungen über einen örtlichen KiTa-Personalausschuss, den örtlichen KiTa-Ausschuss und die örtliche KiTa-Beauftragte oder den örtlichen KiTa-Beauftragten.

Für diejenigen, die sich näher mit der Satzung beschäftigen wollen, kann diese vom 1. bis zum 12. April im Pfarrbüro zu den Öffnungszeiten eingesehen werden.

Bis zum 31. März müssen alle zur GüT entschlossenen Kirchenvorstände ihre Beteiligung verbindlich beschlossen haben. Danach müssen Vertragsvereinbarungen mit den Kommunen geschlossen werden. Das Ergebnis soll die GüT Bergstraße sein, die dann zum 1.1.2020 ihre Arbeit aufnehmen kann.

Imme Meyer & Erwin Rieke

Steuern sparen mit Kollektenbons, die Alternative zum Bargeld

Sonntagmorgen vor dem Kirchgang. Die Suche nach dem passenden Kollektenbetrag geht los. Alles Kleingeld ist ausgegeben, auch die kleineren Scheine sind alle. Im Laurentius haben Sie gelesen, wofür die heutige Kollekte bestimmt ist. Vielleicht ist es ein Projekt, das Ihnen sehr am Herzen liegt, sodass Sie gern mehr geben möchten als das übliche Kleingeld? Wie gut, dass Sie im Gemeindebüro verschiedene Kollektenbons erworben haben! So können Sie genau den Betrag spenden, der an diesem Sonntag oder Feiertag Ihrem Wunschbetrag entspricht.

Die Bons sind aus widerstandsfähigem Material, die sogar einen versehentlichen Waschmaschinengang überstehen können. Sie sind leicht und passen in jede Geldbörse oder Jackentasche.

Wenn im Gottesdienst der Klingelbeutel durch die Reihen gereicht wird und am Ausgang für die Aufgaben der eigenen Gemeinde gesammelt wird, geben Sie statt Bargeld ganz einfach den Bon in das Sammelbehältnis.

Die Kollektenbons erhalten Sie ab 1. Mai im Gemeindebüro, Bergstraße 3, zu den üblichen Öffnungszeiten. Sie können dort für einen Betrag Ihrer Wahl einen oder mehrere Kollektenbons im Einzelwert von 1.-, 2.- 5.- oder 10.- Euro erwerben.

Der Vorteil: Beim Erwerb der Kollektenbons erhalten Sie eine Spendenbescheinigung. So können Sie Ihre Kollekte steuerlich absetzen.

Rosi Müller und Pfarrerin Eva-Maria Loggen