Laurentiuskindergarten: Herausforderungen am Dach
Die Flachdachsanierung
Ein Teil der Bauarbeiten im Laurentius-Kindergarten ist die Sanierung des undichten Daches über dem Ostflügel. Dort gab es Probleme mit eindringendem Wasser: Anders als der Südflügel, auf dem das Obergeschoss steht, ist die Decke im Ostflügel nicht aus Beton, sondern sie ist als Trapezblechdecke ausgeführt. Das darüber liegende, ursprüngliche bekieste, Flachdach war seit der Errichtung immer wieder undicht. Schließlich wurde 2002 auf das Flachdach ein Satteldach mit asymmetrischem First, sozusagen als Notdach, aufgesetzt. Dazu wurde der Kies abgetragen und auf Holzbohlen eine Stahlunterkonstruktion auf die Dachhaut aufgestellt und mit Trapezblechen gedeckt. Nun lief zwar das Regenwasser ab, doch durch eine Reihe von handwerklichen Fehlern, bildet sich unter den Dachblechen insbesondere während der Heizperiode große Mengen Kondenswasser, die ins Gebäudeinnere eindringen. Im Zuge des Umbaus für eine U3 Gruppe wurden die Mängel erkannt. Sie waren so schwerwiegend, dass sich die Ev. Kirchengemeinde Seeheim-Malchen für eine Grundsanierung entschloss. Das vorhandene Dach einschließlich der Abdichtungen und der Dämmung wird vollständig bis auf die Erdgeschossdecke abgebaut. Auf dieser Decke aus Trapezblechen wird eine Dichtfolie aufgebracht, darauf eine Gefälledämmung und darüber eine elastische Dachfolie aus synthetischem Kautschuk gezogen.

Schon von Weitem sieht man den großen Kran, der von der Baustelle im Evangelischen Laurentius-Kindergarten kündet. Manchmal schwenkt er klappernd hin und her beladen mit Baumaterialien und -geräten. Weithin kreischt die Steintrennsäge, das Wasser spritzt und es klopft emsig.
Eine muntere Schar erzählfreudiger Wanderer startete nach dem Gottesdienst in der Malcher Kirche und einigen kurzen Erläuterungen zu ihrer 500 Jahre alten Geschichte in Richtung Frankenstein und Nieder-Beerbach. Malchen gehörte wie Eberstadt, Nieder- und Ober-Beerbach zu den Kirchen, bei denen die Herren von Frankenstein die Kollatur besaßen, d.h. den jeweiligen Pfarrer einsetzen konnten. Nachdem 1662 die Frankensteiner ihre Herrschaft an die Landgrafen von Hessen-Darmstadt verkauften, blieb Malchen weiterhin bis 1951 pfarramtlich mit Nieder-Beerbach verbunden. Auch die Toten wurden jenseits des Frankenstein bestattet, bis Malchen 1721 einen eigenen Friedhof bekam. Die Malcher Konfirmanden mussten noch bis 1941 zum Unterricht nach Nieder-Beerbach.



Bei der rein ehrenamtlich tätigen „Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ hat es jahrzehntelange Tradition: Dort, wo Kleingeld anfällt, stehen Sammelschiffchen, auf Kneipen-Theken, an Supermarkt-Kassen, in der Eisdiele oder bei Festen und Feiern.
Unsere langjährige Vorlesepatin Frau Frieda Gebauer hat ihr neues Buch der Eisbärengruppe gewidmet. Das Buch heißt: „Wie kimmd es Hinkelche in`s Ei“. Die Eisbärengruppe war bei der Übersetzung ins Hochdeutsche beteiligt.
Im Jahr 2012 feiert die EKHN das zehnjährige Jubiläum von Segnungsgottesdiensten für lesbische und schwule Partnerschaften. Mit 117 Ja-Stimmen zu 41 Nein-Stimmen und bei 6 Enthaltungen war am 4. Dezember 2002 auf der EKHN Synode entschieden worden, gleichgeschlechtlich lebenden Paaren eine Segnung im gottesdienstlichen Rahmen zu ermöglichen. Es wurde aber darauf hingewiesen, Kirchengemeinden und Pfarrer/innen dürfen nicht dazu gezwungen werden. Die Segnungsgottesdienste wurden nicht als kirchliche Regelleistungen angesehen, sondern als Zusatzangebot. Nur das eigene Gewissen der Pfarrer/innen und das Votum des Kirchenvorstandes sollten über einen solchen Segnungsgottesdienst vor Ort entscheiden.