Café International – Treffpunkt für Geflüchtete und gastgebende Familien

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Auch in Seeheim-Jugenheim leben inzwischen zahlreiche Geflüchtete (nicht nur) aus der Ukraine. Viele sind privat bei Familien untergekommen, einige haben inzwischen eigene Wohnungen bezogen, alle haben einen schweren Weg hinter sich und eine ungewisse Zukunft vor sich. Das Bedürfnis nach Gemeinschaft, Austausch und Unterstützung ist groß. Am 31. März gab es daher relativ spontan eine auf diese Bedürfnisse zugeschnittene Neuauflage des „Café International“ im Pfarrer-Reith-Haus. Eine große Gruppe ehrenamtlicher Helfer*innen aus unterschiedlichsten Zusammenhängen hatte in kurzer Zeit alles organisiert und auf verschiedenen Wegen dazu eingeladen. Von 16 – 18 Uhr trafen sich ca. 60 Ukrainer*innen, Gastgebende und Helfer*innen zu Kaffee und Kuchen und Gesprächen auf Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Russisch … Für Kinder gab es ein Spielangebot, und in einem separaten Raum konnten benötigte Kleidungsstücke, Haushaltsartikel, Rucksäcke u. Ä. ausgesucht und mitgenommen werden. Auch für die engagierten gastgebenden Menschen in der Region sollte dies ein Ort für Rückenstärkung und Austausch sein. Vertreter der Kommunalgemeinde waren ebenfalls vor Ort und hatten ein offenes Ohr für organisatorische Fragen.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Kirchengemeinde, die das Pfarrer-Reith-Haus sofort gern und ohne Umschweife für diese Veranstaltung geöffnet hat, und an alle tatkräftigen Helfer und Helferinnen!
Aktuelle Informationen finden Sie hier auf der Homepage. Wenn Sie Fragen dazu haben oder in irgendeiner Form beitragen möchten, schreiben Sie gern eine E-Mail an das Gemeindebüro ev.kgm.seeheim-malchen@ekhn-net.de.
Juliane Waldminghaus

Nein, wirklich Abstand halten kann sie nicht. Ein Kind weint und will getröstet werden. Ein anderes Kind sucht einen Schoß und braucht eine Geschichte. Eine Erzieherin ist nicht dafür gemacht, die Hygieneregeln zum Selbstschutz wirklich umzusetzen, da sie es nun einmal mit Kindern zu tun hat. Sie ist es, die täglich ein hohes Ansteckungsrisiko trägt und trotzdem unter hohem persönlichen Einsatz den Betrieb der Kitas sichert. Sie tröstet und liest vor, sie wickelt und füttert, sie ermahnt und ermutigt, sie beobachtet und berät. Sie kann sich nicht entziehen. Sie steckt mittendrin. Aber dies gilt nicht nur für die einzelne Erzieherin, nein, es ist die komplette Kita, die mittendrin steckt, nämlich mittendrin in Veränderungen. Die Welt ist in einem steten Wandel, die Anforderungen wachsen. Es ist nicht immer leicht, Kinder gut zu begleiten und frühkindliche Bildung zu initiieren. Deshalb muss eine Kita aktiv bleiben und ihre Ziele und Methoden jederzeit überdenken und optimieren. Solch ein Wille zur Entwicklung, solch eine Aufbruchstimmung herrscht in unserem Laurentius Kindergarten.
Bereits die Bibel stellt den Baum in den Mittelpunkt der Natur und in Beziehung zum Menschen: „Als Gott den Garten Eden für den Menschen schuf, vergaß er nicht, ihm Bäume beizustellen, die das Leben verkörpern und die Erkenntnis von Gut und Böse in sich trugen: Und Gott der Herr ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, lustig anzusehen und auch gut zu essen, und der Baum des Lebens mitten im Garten …“. (1. Buch Mose, Kap. 2). Auch in den Sagen vieler Völker begegnet uns ein „Weltenbaum“ als einprägsames Symbol. Sein Stamm verbindet Unterwelt, Erde und Himmel miteinander.
Nach dem Einmarsch der russischen Armee in der Ukraine fordern die beiden großen Kirchen eine sofortige Beendigung der Invasion. Weiterhin wird zu Friedensgebeten aufgerufen. Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden für die Menschen in Not.
Nach den Erfahrungen mit einem Outdoor-Gottesdienst im Vorjahr bei nasskaltem Schauerwetter auf dem Bürgerhallen-Parkplatz wurde 2021 von der Kirchengemeinde im Vorfeld festgelegt, dass Weihnachten wieder im großen Saal der Bürgerhalle gefeiert werden sollte. Bei Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln bedeutete dies jedoch eine stark geschrumpfte Schar von Gottesdienstbesuchern.