Lebendiger Adventskalender

Der Advent naht und wir freuen uns, dass wir uns im Advent wieder draußen begegnen können, wenngleich mit Abstand. Bis auf wenige Ausnahmen „öffnet“ sich in Seeheim und in Malchen jeweils um 18 Uhr jeden Tag an einem anderen Haus ein Adventsfenster. Ein kurzes Programm stimmt uns in die Adventszeit ein, im Anschluss können Sie noch mit den anderen Gästen ins Gespräch kommen. Sie sind alle herzlich eingeladen zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, aber eine Tasse und eine Taschenlampe sind hilfreich.

Unten finden Sie alle öffentliche Adressen, die Adressen zu den weiteren Fensterterminen entnehmen Sie bitte dem gedruckten Gemeindebrief LAURENTIUS.

 

Donnerstag, 1. Dezember
Familie Sames, Kätchen-Kling-Weg 45, Seeheim

Samstag, 3. Dezember
Leider muss dieser Termin kurzfristig aus privaten Gründen entfallen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mittwoch, 7. Dezember
statt Fenster: Musikalische Adventsandacht, Lektorin Siebel und Jutta Schiliro mit Team, Kirche Malchen

Donnerstag, 8. Dezember
Evangelische Kirchengemeinde, Unter der Linde, Frankensteiner Straße, Malchen

Freitag, 9. Dezember
Kirchenband „Kraftstoff“, Laurentiuskirche, Seeheim

Samstag, 10. Dezember
statt Fenster Adventsspirale, Julia Koch und Ilka von Plate, Hof des Alten Pfarrhauses, Bergstr. 3, Seeheim

Dienstag, 13. Dezember
Konfirmandinnen und Konfirmanden, Pfarrer-Reith-Haus, Im Weedring 47, Seeheim

Mittwoch, 14. Dezember
statt Fenster: Musikalische Adventsandacht, Pfrin. Annika Dick, Laurin Zeißler und Peter Paletta mit Projektchor, Laurentiuskirche, Seeheim

Donnerstag, 15. Dezember
Achtung: Beginn 17:30 Uhr: Innenhof des Altenzentrum Mission Leben, Sandstr. 85, Seeheim

Sonntag, 18. Dezember
statt Fenster: Waldweihnacht im Teehäuschen oberhalb des Seeheimer Schlosses
Treffen 15.30 Uhr, vor der Laurentiuskirche (bitte Laternen oder Windlichter mitbringen) Beginn 16 Uhr im Teehäuschen

Mittwoch, 21. Dezember
KulturMetzgerei, Bergstr. 6, Seeheim

Samstag, 24. Dezember
Herzliche Einladung zu unseren Gottesdiensten in Malchen und Seeheim

 

Kirsten Sames und Franziska Siebel

Basar im Altenzentrum Mission Leben

Am Donnerstag, den 15. Dezember bietet das Altenzentrum Mission Leben, in der Sandstr. 85, einen adventlichen Basar an. Dieser und sowie ein Glühweinstand sind von 15 Uhr bis 18 Uhr für Angehörige und Gäste geöffnet. Auch die Teilnehmer/-innen des Lebendigen Adventskalenders, der an diesem Abend um 17.30 Uhr in unserem Innenhof stattfindet, sind zum Stöbern herzlich eingeladen. Der Basarstand – organisiert von unseren Ehrenamtlichen – findet im Foyer unseres Hauses statt (drinnen besteht FFP2-Maskenpflicht). Coronabedingte Änderungen entnehmen Sie bitte unserer Homepage www.mission-leben.de oder dem Aushang am Altenzentrum.

Den angekündigten Weihnachtsmarkt im Altenzentrum vom 1. bis 4. Dezember werden wir, einschließlich der Konzerte, nur für unsere Bewohner/-innen veranstalten. Um unsere Bewohner/-innen vor Corona zu schützen, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden.

Simone Hörauf
Altenzentrum Mission Leben

Altenzentrum sucht weitere Ehrenamtliche

Wer hat Lust und Zeit, uns ehrenamtlich zu unterstützen? Und auch selbst dadurch Bereicherung zu erleben. Aktuell suchen wir ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen, die uns in folgenden Bereichen unterstützen:

  • Nähkreis: In gemütlicher Runde wird Wäsche für die Bewohner/-innen geflickt.
  • Malkreis: Hier malen Bewohner/-innen mit Freude unter dem Motto Kreativität.
  • Spielkreis: Unsere Bingo-Spielgruppe sucht Unterstützung.
  • Besuchsdienst: Eine Bewohnerin / ein Bewohner wird durch regelmäßige Besuche, Gespräche, Spaziergänge erfreut.
  • Hundebesuchsdienst: Mit dem eigenen (genügsamen) Hund Bewohner/-innen aufsuchen.

Vielleicht haben Sie auch selbst Ideen, was Sie in unser Haus einbringen könnten. Bei Interesse und für genauere Informationen wenden Sie sich gerne an:

Simone Hörauf,
Sozialdienstmitarbeiterin im Altenzentrum Seeheim
Mission Leben
Telefon (06257) 97 12 205
E-Mail s.hoerauf@mission-leben.de

Simone Hörauf

Es kommt die Zeit …

Wer mag den Gottesdienst am dritten Advent, 11. Dezember, mitgestalten?

Zum Thema des Wochenlieds „Es kommt die Zeit“ werden wir einen Gottesdienst nach Vorlage des Landesverbands der evangelischen Frauen der EKHN feiern. Bei einem Planungstreffen am Dienstag, 8. November um 18 Uhr im Pfarrer-Reith-Haus (Jugendraum) wollen wir gemeinsam über diesen Gottesdienst nachdenken und Material besprechen. Wer möchte dabei sein? Wer bei diesem Planungstreffen nicht dabei sein kann, aber gerne beim Gottesdienst mitmachen möchte, kann das natürlich auch. Bitte melden Sie sich bei Pfarrerin Annika Dick, dann können wir Sie einplanen und Ihnen vorab Unterlagen schicken.

Pfarrerin Annika Dick und Franziska Siebel

Diakoniestation sucht ehrenamtlichen Vorstand

Die Diakoniestation Nördliche Bergstraße ist ein ambulanter Pflegedienst unter dem Dach der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Zum nächst möglichen Zeitpunkt wird ein Vorstandsvorsitzender gesucht. Die Mitgliedschaft in einer der ACKD zugehörigen Kirche ist Voraussetzung für diese Tätigkeit.
Ihre Aufgaben: Sie leiten gemeinsam mit den anderen drei ehrenamtlichen Vorstandsmitgliedern die Diakoniestation, moderieren die Vorstandssitzungen, repräsentieren die Diakoniestation in der Öffentlichkeit und begleiten und überwachen die Geschäftsführung.
Wir erwarten: betriebswirtschaftliche Kenntnisse, offene, klare und sensitive Kommunikation. Der zeitliche Aufwand liegt im Bereich von ca. zwei Stunden monatlich (kann variiert werden). Wir bieten: angenehme und kollegiale Zusammenarbeit in unserem Vorstandsteam, eine vielseitige Tätigkeit mit eigenverantwortlichem Handeln und Gestaltungsmöglichkeiten.

Haben Sie Fragen zur Tätigkeit oder zur Diakoniestation?
Ich beantworte Ihre Rückfragen gerne:

Petra Geist (geschäftsführende Pflegedienstleitung),
Telefon (06257) 83193
E-Mail p.geist@diakoniestation-seeheim.de

Petra Geist

Ein Herz für die musikalische Arbeit in der Gemeinde

Die neue Dekanatskantorin stellt sich vor

Liebe Gemeinde, mein Name ist Julia Klöpfer, ich bin 28 Jahre alt und freue mich sehr, ab 1. November als neue Dekanatskantorin in See- heim-Jugenheim und im gesamten Dekanat tätig zu sein.

Ursprünglich komme ich aus einem kleinen Dorf nördlich von Stuttgart, wo ich zunächst Schulmusik und später Kirchenmusik studiert habe. Aufgewachsen in einem kirchlich geprägten Elternhaus haben mich in meinem 13. Lebensjahr der majestätische Klang der Orgel meiner Heimatgemeinde und die faszinierenden Harmonien eines unbegleiteten Chors in ihre Banne gezogen und glücklicherweise bis heute nicht mehr losgelassen. So kam eins zum anderen: Ich nahm Orgelunterricht, um dieses großartige Instrument spielen und besser verstehen zu können, ging in die örtliche Jugendkantorei sowie später in die Kantorei. So kam ich in Kontakt mit Instrumental- und Vokalmusik aller Jahrhunderte, was mich letztlich dazu brachte, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Im Studium leitete ich einen Kirchenchor, einen Jugendchor sowie mehrere Kinderchorgruppen und merkte dabei schnell, dass mein Herz für die musikalische Gemeindearbeit schlägt.
Meine wohl prägendste Studienerfahrung war mein Praxissemester an der Deutschen Schule in Nairobi (Kenia), an der ich Musik in allen Klassenstufen unterrichtet und im Grundschulchor assistiert habe. Dort durfte ich neben der Kultur auch in musikalischer Hinsicht sehr viel Neues entdecken und erleben. Aktuell bin ich kirchenmusikalische Praktikantin im Kloster Maulbronn, um dem dortigen Bezirkskantor zu assistieren und Studieninhalte zu vertiefen. Nach diesem weiteren Ausbildungsabschnitt freue ich mich sehr darauf, in Seeheim-Jugenheim anzufangen und Ihnen in den verschiedenen musikalischen Gruppen oder im Gottesdienst zu begegnen. Neben der Musik bin ich sehr großer Fan unserer wundervollen und erhaltenswerten Schöpfung und so oft es geht draußen unterwegs. Meistens zu Fuß, manchmal auch mit dem Fahrrad. Hauptsache im Wald oder über Wiesen und Felder.
Jetzt freue ich mich darauf, Sie kennenzulernen und gemeinsam mit Ihnen und der ganzen Ge- meinde Musik zu machen, dass das Soli Deo Gloria nie verklingt.

Ihre Julia Klöpfer

 

Für wen wollen wir in Zukunft Kirche sein?

Die EKHN will sich als offene, mitglieder- und gemeinwesenorientierte Kirche weiterentwickeln. Ihr Anspruch ist es dabei, eine öffentliche Kirche, nah und in vielfältiger Weise bei den Menschen zu sein und Menschen miteinander zu verbinden“, so steht es in den Veröffentlichungen der Kirchenleitung zum Prozess ekhn2030. Doch was heißt das praktisch? Wie müssen Gebäude aussehen, die sich dem Gemeinwesen öffnen und wie finden die Kirchengemeinden vor Ort heraus, wer in ihrer Nachbarschaft Räume braucht?
Einige Voraussetzungen für gastfreundliche Gebäude sind schnell zusammengetragen:

  • Gute Lage und Erreichbarkeit, auch mit Fahrrad und Öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Multifunktionale Räume (Trennwände, transportable Tische und Stühle, etc.)
  • Barrierearmut (wenig Stufen, breite Gänge, behindertengerechte Toiletten)
  • Einfache Verbindung zwischen innen (Kirchenraum) und außen (Kirchhof/-garten)
  • Offen (zumindest zeitweise ohne vorherige Anmeldung zu besuchen)
  • Offenheit zwischen Kirchengrundstück und öffentlichem Raum (ohne Zaun/Mauer)

Die Erforschung der Nachbarschaft ist schon aufwändiger. Sich zum „Sozialraum“ hin zu öffnen und sich „am Gemeinwesen orientieren“ bedeutet, dass nicht nur Gemeindemitglieder und Besucherkirchlicher Gruppen undV eranstaltungen die Räume nutzen, sondern auch Gruppen, die mit Kirche nichts zu tun haben. Es bedeutet auch, dass Gemeindemitglieder sich aufmachen in ihr Dorf oder ihr Stadtviertel, dahin gehen, wo die Menschen im Alltag sind, mit ihnen sprechen und ihnen zuhören. Das kann auf einem Erkundungs-Spaziergang geschehen, mit einem Leiterwagen und Kaffee und Saft im Angebot oder mit einem kleinen Stand vor dem Supermarkt, auf dem Sportplatz, in einer großen Wohnanlage, einem Spielplatz oder dem Friedhof. Dort treffen sie die Menschen ihres Viertels und können fragen, was sie bewegt, wofür sie sich engagieren würden, damit ihre Nachbarschaft zu einem Ort wird, an dem sie sich wohlfühlen. Der Gastraum wäre dann ein Ort, wo Gäste sich wohlfühlen, ohne sich an die Wünsche und Bedürfnisse des Gastgebers anpassen zu müssen. In Bürstadt und Lampertheim hat das regionale Diakonische Werk Gemeinwesen-Projekte gestartet. Bei „Zusammen leben in Bürstadt“ und „LA – Leben in Aktion“ in Lampertheim können Kirchengemeinden sich beteiligen und ausprobieren, wie das geht mit der „Öffnung zum Gemeinwesen“. Beide Projekte werden zu 75% mit dem Förderprogramm „Gemeinwesenarbeit des Landes Hessen“ finanziert.
Gemeinwesenorientierung kann auch stattfinden, wenn Mitglieder der Kirchengemeinde Vertreter*innen anderer Vereine, des Ortsbeirats oder Stadtparlamentes, der Schulen und anderer Religionsgemeinschaften zu einem „runden Tisch“ einladen und hören, mit welchen Fragestellungen diese sich gerade befassen. Dabei lässt sich herausfinden, ob es Möglichkeiten zur Zusammenarbeit gibt, denn viele Vereine und Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie die Kirchengemeinden. Gleichzeitig gibt es neue Vereinigungen von Menschen, die noch nicht etabliert sind, die sich neu finden und Strukturen aufbauen müssen. Vielleicht braucht Ihr Ort gerade Räume, die diese Gruppen zusammen nutzen können. Mit der Nachbarschaftsbildung starten auch die Überlegungen, für wen Kirche in Zukunft da sein will und was mit den bestehenden Gebäuden passiert. Dabei mit denjenigen zu sprechen, die ebenfalls vor Ort leben, ist das Geheimnis, das sich hinter den sperrigen Begriffen „Sozialraum- und Gemeinwesenorientierung“ verbirgt.

Sabine Allmenröder,
Dekanat Bergstraße